Es gibt einige essbare Arten. Die P. mollissima gilt als eine der frostbeständigeren essbaren Arten, ist aber trotzdem nicht ausreichend winterhart (nicht in Koblenz und auch nicht in Brandenburg
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Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt? (Gelesen 11892 mal)
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- semicolon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
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Querkopf
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Man sieht sie aber selten. Wohl deshalb, weil sie vom Habitus her wirklich schwer zu platzieren ist.Mediterraneus hat geschrieben: ↑17. Aug 2026, 13:51Lespedeza thunbergii ist ja schon länger im Sortiment. ...
Das ist eine gute Möglichkeit. Bei mir reicht i.d.R. das Mäuerchen nicht aus für den lila Wasserfall; ich hab' einen Pfahl eingeschlagen und binde die Jungtriebe hoch, damit's fürs Überhängen mehr Höhe gibt.Mediterraneus hat geschrieben: ↑17. Aug 2026, 13:51... ein großer Busch, wie eine Fontaine von unten durch eine eisernen Pflanzenstütze und dann überhängend. ...
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Eine vernünftige Stütze steht schon länger auf dem Zettel. Für drei Riesenrosen hab' ich mir vom lokalen Schlosser "Knäste" bauen lassen, stabile Stahl-Obelisken, 2m hoch, 1m Durchmesser. Sowas Ähnliches, nur halt niedriger, soll auch die Lespedeza kriegen. Tüftelig, weil's in der Höhe asymmetrisch werden muss, dem Hangverlauf angepasst. Nächstes Jahr
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Und: Man braucht einen Platz, an dem das Bild jenseits der Grünphase nicht stört. Kahles Zweiggefiesel vom Frost an (dass der zu früh kam für die Blüte, hatte ich übrigens noch nie). Und nach dem Vorfrühlings-Rückschnitt erstmal 'ne Lücke.
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Umsetzen könnte ich meine Pflanze nicht mehr, ist am Boden ein enormes, knorriges Strubbelding.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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- Mufflon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ich hatte ein Jahr zuvor P. incarnata und P. caerulea bestellt, aber die kamen nicht wieder.
Könnte aber auch an dem nassen Jahr gelegen haben.
Könnte aber auch an dem nassen Jahr gelegen haben.
„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
Rumi
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- semicolon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Incarnata oder caerulea bzw eine Zuchtsorte davon (kann sie nicht unterscheiden) ist hier 100% hart, schlimmer noch: sie treibt unterirdisch Ausläufer im Umkreis von gut 5 Metern, sogar durch Pflasterritzen. Sie blüht zuverlässig und kommt mit Dürre und Hitze bestens klar aber ich würde mir dieses Monster nicht nochmal holen. Einzig Gute ist, dass sie sparrig wächst und nie andere Pflanzen bedeckt. Nur nervig, wenn sie sich um irgendwelche Stauden wickelt.
Soll ich Dir was abstechen?
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ich bin in Versuchung.
Hab gerade ein leeres Gestell, wo ein Geißblatt verstorben ist.
Töten könnte sie da nur den Efeu im Beet nebenan...
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Hier in Düsseldorf in der Altstadt gibt’s ein Café mit Sitzplätzen im Hof, da ist ein 3stöckiger Hausgiebel mit P. caerulea überwachsen 
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Und die Farbe zur Blütezeit sollte auch alleine wirken, der Magenta-Wasserfall. Eine etwas schwierig zu platzierende Pflanze. Ich hab sie inmitten einer Wiesenpflanzung, zu trocken, da wird sie bisher wie gesagt nicht so hoch. Ich hatte auch mal eine buschartige Lespedeza, Namen weiß ich nicht mehr. Die war sehr schön, kleinwüchsig.Querkopf hat geschrieben: ↑17. Aug 2026, 14:26Man sieht sie aber selten. Wohl deshalb, weil sie vom Habitus her wirklich schwer zu platzieren ist.Mediterraneus hat geschrieben: ↑17. Aug 2026, 13:51Lespedeza thunbergii ist ja schon länger im Sortiment. ...Das ist eine gute Möglichkeit. Bei mir reicht i.d.R. das Mäuerchen nicht aus für den lila Wasserfall; ich hab' einen Pfahl eingeschlagen und binde die Jungtriebe hoch, damit's fürs Überhängen mehr Höhe gibt.Mediterraneus hat geschrieben: ↑17. Aug 2026, 13:51... ein großer Busch, wie eine Fontaine von unten durch eine eisernen Pflanzenstütze und dann überhängend. ...
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Eine vernünftige Stütze steht schon länger auf dem Zettel. Für drei Riesenrosen hab' ich mir vom lokalen Schlosser "Knäste" bauen lassen, stabile Stahl-Obelisken, 2m hoch, 1m Durchmesser. Sowas Ähnliches, nur halt niedriger, soll auch die Lespedeza kriegen. Tüftelig, weil's in der Höhe asymmetrisch werden muss, dem Hangverlauf angepasst. Nächstes Jahr.
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Und: Man braucht einen Platz, an dem das Bild jenseits der Grünphase nicht stört. Kahles Zweiggefiesel vom Frost an (dass der zu früh kam für die Blüte, hatte ich übrigens noch nie). Und nach dem Vorfrühlings-Rückschnitt erstmal 'ne Lücke.
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Umsetzen könnte ich meine Pflanze nicht mehr, ist am Boden ein enormes, knorriges Strubbelding.
Du wirst jedenfalls eine gute Lösung finden
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ich habe Lespedeza bicolor ' Summer Beauty ' und L. thunbergii. Beide schön, thunbergii durch die größeren Blüten auffälliger. Bicolor feiner, nicht so " aufdringlich". Ja, man braucht einen Standort, wo man die dünnen, teils zurückgefrorenen Äste nicht so sieht, gleichzeitig braucht es doch Platz und durch den überhängenden Wuchs ist auch von einer Ebene in einen Hang hinab eine gute Standmöglichkeit. Das Zurückfrieren ist ein Problem in Anfangsjahren, Trockenheit bei mir weniger. Pflanzen, die gut mit Trockenheit zurechtkommen ( s. Thema ) ist Lagerstroemia und Hibiscus.
VG Wolfgang
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Der kleine "Lespedeza" war Campylotropis macrocarpa.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
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Auf der Geest, aber mit wenig Sand auf dem Lehm.
Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Ob sie die nassen Füße im Winter aushält? Ich hatte sie direkt am Haus, knochentrocken im Sommer und immer geschützt vor Regen wegen des Dachüberstands. Die Ausläufer waren wirklich nervig, sie ist durchs Feldsteinfundament in den Keller gewachsen. Das, was ich abgestochen habe, kam auch wieder, weil sie sehr tief wurzelte. Nur, damit Du gleich zweimal gewarnt bist.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
mein Buschklee ist wahrscheinlich verbrannt/vertrocknet, evtl. triebt er wieder aus ?
das Geißblatt hatten wir „eigentlich“ ausgebuddelt und entsorgt, es hat aber wunderbar wieder ausgetrieben, ich glaube das geht nicht tot
das Geißblatt hatten wir „eigentlich“ ausgebuddelt und entsorgt, es hat aber wunderbar wieder ausgetrieben, ich glaube das geht nicht tot
LG Heike
- Mufflon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
@Blush: Guter Hinweis, dann eher nicht, weil das verwaiste Gestell am Haus steht, in der Nähe der Zulaufrohre, das riskiere ich dann lieber nicht.
Schade, vll irgendwann am Zaun lang, wenn die Walnüsse weg müssen.
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Rumi
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- hobab
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Hatte keine Zeit reinzuschauen, daher nur kurz: ich dachte es wäre klar, dass ich subjektive Eindrücke schildere, was aber wohl nicht zu bezweifeln ist: Der Oleander wächst im Mittelmeerraum von Natur aus in südmediterranen Auengesellschaften (Nerio-Tamaricetea) - jedenfalls laut Wiki und anderen Quellen. Und Feigen mögen in der Pfalz wohlschmeckende Früchte tragen, hier höchstens gelegentlich essbare….semicolon hat geschrieben: ↑17. Aug 2026, 11:37Das sind wieder viele Annahmen und persönliche Projektionen. Will keine Schnitzel-Debatte daraus machen. Es passt, was einem persönlich passt. Und was nicht passt, kann man anderen passen lassen. Bin auch kein Fan von Palmen und Bananen aber finde es immer sehr interessant zu sehen.hobab hat geschrieben: ↑17. Aug 2026, 11:31 Oleander stehen wild gerne in trockengefallenen Bachläufen, sieht irre trocken aus, hat aber Wasser unten.
Mit Palmen und dergleichen kann ich auch nichts anfangen, passt einfach nicht hierher. Aber wenn man es essen kann und das nur Einjährig ist, hab ich kein Problem damit: Auberginen, Artischocken, Schlangenbohnen, Chilli - baue ich alles gerne an. Aber was soll ich mit Oliven und Feigen die nicht tragen/schmecken? Höchstens als Zierpflanze, solange es keinen Stress macht, die am Leben zu halten. Ist bei Feige allerdings kein Problem mehr und die passen noch einigermaßen in das Konzept Laubbaum.
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Eine Zeitlang hab ich diverse Oleander gehabt, natürlich alle im Kübel, viele haben wirklich schön geblüht, zum Teil sogar geduftet, aber es waren allesamt Säufer. Daher hab ich persönlich in den letzten Jahren immer mehr reduziert und gerade letzten Monat den letzten abgegeben.
Liebe Grüße von der Jule
Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.
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- semicolon
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Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Was hälst Du von:
- Clematis armandii. Habe ich schon an deutlich kälteren Spots gesehen als bei mir. Der ist immergrün und eingewachsen ziemlich dürreverträglich. Und blüht sehr früh im Jahr und duftet sogar. Ich hatte von meinem 'Apple Blossom' schon oft Bilder in meinem Thread veröffentlicht. Der braucht aber ein sehr stabiles Gerüst, wächst anfangs sparrig, bildet mit der Zeit und nach Rückschnitt jedoch eine wallende und dichte Krone. Kann theoretisch sehr groß werden ist aber easy zu schneiden.
- Akebia quinata. Sehr winterhart, immergrün, total hitzeverträglich und die kleinen gelappten Blätter sehen wunderschön buschig aus. Ist aber ein extremer Schlinger.
- Trachelospermum. Zur Winterhärte halte ich hier mal den Mund, hatte mich damit wenig beschäftigt, ich weiß nur, dass mehrere Arten unterwegs sind und unterschiedlich empfibdlich sind. Verträgt von den drei genannten am meisten Dürre und Hitze, ebenfalls immergrün, blüht die ganze Saison durch und duftet irre gut nach Vanille. Bildet eine sehr dichte Wand aus kleinen glänzenden Blättern und rankt nicht zu extrem.