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Rasen weg, Beet her! Aber wie? (Gelesen 17297 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
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sarastro
Re:Rasen weg, Beet her! Aber wie?
Interessant, wie aus einer einfachen Arbeit so ein Problem gemacht wird!
;DWie man nun auch immer vorgehen mag, ich würde auf jeden Fall empfehlen, nach dem Vernichten des Rasens die vorhandene Pflanzfläche zu lockern, sonst kann man ein gutes Wachstum schlichtweg vergessen. Der Boden darunter kann nämlich verdichtet oder ausgelaugt sein.Zwerggarten, in Berlin werden doch sicher Herbizide in Gartencentern angeboten, oder? Die werden diese doch nicht "für den Hugo" verkaufen. Fast alle von uns essen jeden Tag in Mengen Kartoffeln, die von Roundup-behandelten Feldern stammen. Und da sollten wir nicht auf eine kleine Rasenfläche 1 x dieses Totalherbizid verwenden dürfen?
Wie Staudo schon schrieb, essen wir die Pflanzen ja nicht anschließend. Kartoffeln aber schon!
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zwerggarten
Re:Rasen weg, Beet her! Aber wie?
ja, die werden hier verkauft, ggf. nur mit beratung. anwenden darfst du sie aber nach dem geltenden pflanzenschutzrecht trotzdem nicht überall. sieh auch hier, hier und hier. so einfach ist das.... Zwerggarten, in Berlin werden doch sicher Herbizide in Gartencentern angeboten, oder? Die werden diese doch nicht "für den Hugo" verkaufen. Fast alle von uns essen jeden Tag in Mengen Kartoffeln, die von Roundup-behandelten Feldern stammen. Und da sollten wir nicht auf eine kleine Rasenfläche 1 x dieses Totalherbizid verwenden dürfen?Wie Staudo schon schrieb, essen wir die Pflanzen ja nicht anschließend. Kartoffeln aber schon!
- partisanengärtner
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Qualitatives Wachstum hat keine Grenzen. 6b
Re:Rasen weg, Beet her! Aber wie?
Das mit dem lockern fällt bei meiner Methode weitgehend weg (minimaler Grabgabeleinsatz) den Rest machen die Bodenbakterien, da geht der Boden auf wie ein Teig. Meiner war sehr verdichtet. Mulchen und absolutes Betretungsverbot (außer der Köter
) sind der Trick.
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.
Axel
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Katrin
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Re:Rasen weg, Beet her! Aber wie?
Mein Problem bei solchen Projekten ist immer, dass ich nie schon ein, zwei Jahre zuvor weiß, wo ich welche Beete anlegen werde. Daher wird ein Beet immer in der selben Saison vorbereitet, wie bepflanzt wird.Die beschriebene Methode, Grassoden abzustechen, abzuschütteln und mit etwas neuer Erde aufzufüllen ist bei kleineren Beeten leicht zu bewerkstelligen. Bei größeren Flächen hat sich bei uns der Gebrauch einer Motorharke (gibts bei Siedlervereien etc. gegen geringe Gebühr auszuleihen) als günstig erwiesen. Man fährt mit diesem Ding mehrfach kreuz und quer über die Beetfläche, wodurch man den Rasen ablöst und bequem wegrechen kann. Leider wird die Erde zumindest bei dem von uns verwendeten Modell kaum mehr als 20cm tief gelockert, wodurch man sich ein Umstechen der Fläche nicht erspart (Zeitaufwand zu dritt für ca. 40m²: etwa eine Stunde). Danach habe ich frische Komposterde auf die Fläche aufgetragen und etwas eingeharkt.Danach kann man die Pflanzen setzen. Durch das etwas höhere Beetniveau werden vergessene Graswurzeln zuverlässig abgedeckt und treiben auch nicht mehr aus, nach ein, zwei Jahren ist die Erde zusammengesunken und das Beet nicht mehr höher als das Ausgangsniveau.Lg, Katrin
"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."
ich
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sarastro
Re:Rasen weg, Beet her! Aber wie?
Sicher auch eine elegante Möglichkeit! Das Auffüllen von frischer Erde/Kompost würde ich besonders dann empfehlen, wo weitreichende Wurzeln von Bäumen die Nährstoffe auf Dauer aufzehren. Demzufolge können sich Stauden besser etablieren.Zwerggarten, eure Gesetze sind aber sehr eindeutig und klar definiert. Da haben wir hier sehr viel mehr "schwammige" Auslegungen. Trotzdem soll mir mal ein Mensch erklären, warum in Hausgärten a) Glycosate erlaubt und Roundup verboten ist, hingegen beim konventionellen Kartoffelanbau Roundup erlaubt ist. Vielleicht traut man dem privaten Gartenbesitzer nicht genügend Sachverstand zu. Das handelsübliche Unkrautsalz wie Prefix oder ähnliche sind nachweislich viel mehr umweltbelastend als Roundup, besonders, wenn sie wiederholt angewendet werden. Roundup wird in der Regel nur einmal angewendet. Trotzdem ist mir Handarbeit schlussendlich lieber.
Re:Rasen weg, Beet her! Aber wie?
Ich muss nur noch kaufen. Alle Listen sind fertig. Werden zwar ständig verändert, aber das wird so bleiben. Ich möchte in die Mitte des Vorgartens einen Hochstamm "Apfelblüte" setzen und drumherum einen kleinen Buch-Knoten. Vorne zum Bürgersteig möchte ich niedrige Rosen wie Sternenflor mit den üblichen niedrigen Frühblühern wie Polsterphlox, Blaukissen.... und dazwischen halt Beet! Stauden und Rosen gemischt ;)Danke auf jeden Fall für die vielen Ideen, da ich auch eine Person bin, die am liebsten immer gleich weiter machen möchte werde ich es zumindest einmal mit dem Abstechen und durchpflügen probieren. Wenn das nicht wirklich funktioniert, dann lese ich mir das hier nochmal durch.... Möglichkeiten scheints genug zu geben, nur Roundup solls nicht unbedingt sein!Soviel Zeit wirst du eh noch benötigen, weil wir ja noch rausfinden müssen, was du pflanzen willst. Allein für die Rosen wird die Entscheidungsfindung drei Monate in Anspruch nehmen...![]()
Blumige Grüße
Anika
Anika
- Gartenbibi
- Beiträge: 2
- Registriert: 11. Sep 2009, 18:16
Re:Rasen weg, Beet her! Aber wie?
In meinem Garten habe ich folgende - rückenschonende - Methode angewendet:Rasen mit Mulchfolie bzw. großen Pappen bedecken und eine Weile liegen lassen.(Und den erst mal nicht so schönen Anblick ertragen). Wenn das Gras darunter abgestorben ist, wird einmal umgegraben, mit Kompost versorgt und bepflanzt. Geht vielleicht nicht bei allzu großen Flächen, reicht aber für "Inseln" im Rasen. Besonders gut geht das bei uns mit dem ausgemusterten Surfboard meines Mannes. Das hat so eine schöne organische Form. :)Bibi
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freiburgbalkon
Re:Rasen weg, Beet her! Aber wie?
In meinem Garten habe ich folgende - rückenschonende - Methode angewendet:Rasen mit Mulchfolie bzw. großen Pappen bedecken und eine Weile liegen lassen.(Und den erst mal nicht so schönen Anblick ertragen). Wenn das Gras darunter abgestorben ist, wird einmal umgegraben, mit Kompost versorgt und bepflanzt. Geht vielleicht nicht bei allzu großen Flächen, reicht aber für "Inseln" im Rasen. Besonders gut geht das bei uns mit dem ausgemusterten Surfboard meines Mannes. Das hat so eine schöne organische Form. :)Bibi