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Lady Gaga hat geschrieben: ↑10. Sep 2026, 22:21
Hi,hi... das haben wir wohl (fast?) alle schon probiert. Ich habe vor langer Zeit 2 Rosen mit gleichem Etikett mitgenommen, es wurde dann eine knallrote Edelrose und eine rosa Polyantha draus.
Heuer nahm ich auch eine Packung mit apricotfarbener Blüte mit - das wurde daraus:
Ich hoffe, dir gehts nicht auch so.
Also ein bißchen Apricot hat sie, finde ich.
Und schön isse auch. 'Broceliande' von NIRP. Könnte sie sein. Die hab ich mir mal schicken lassen, von Schultheiss.
Zuletzt geändert von Mediterraneus am 11. Sep 2026, 17:47, insgesamt 2-mal geändert.
So, nun kommen die versprochenen Fotos. Auf dem ersten ist die Stelle zu sehen, wo die "Amselmutation" beginnt. Auf dem zweiten sieht man den Wurzelbereich noch mal etwas genauer. An dem älteren Trieb links ist auch weiter oben ein Stachel zu sehen, leider direkt von vorne. Aber ich glaube, man kann erkennen, dass die Form des Stachels mit denen am neuen Trieb übereinstimmt. Und auf dem letzten Bild ist ein Fiederblatt mit sieben Blättchen zu sehen, das an der "Amselverlängerung" wächst, leider etwas unscharf. Es sind mindestens drei solcher Blätter vorhanden. Inzwischen habe ich auch den Eindruck, dass die neuen Blätter etwas dunkler werden, sich in der Farbe also an die alten angleichen. Aber sie sind natürlich immer noch deutlich kleiner.
Auch wenn es nur eine unbekannte Discounterrose ist, bitte ich doch um Nachsicht mit ihr. Ein interessantes Forschungsobjekt ist sie doch trotzdem!
Da der Trieb oberhalb der Veredelungsstelle entspringt, kann es gar kein Wildtrieb sein. Diese rote Färbung von Jungtrieben ist bei modernen Rosensorten häufig zu sehen. Mach' Dir nicht zuviele Gedanken, Rosen sind zähe Biester und müssen nicht dauernd betüdelt werden.
Zuordnung links/rechts stimmt und die Mehrheitsmeinung ist inzwischen wohl auch eindeutig. Jetzt bin ich auch beruhigt und überzeugt davon, dass es kein Wildtrieb ist. Aber der erste Eindruck (in #10 gezeigt) war für mich schon etwas verwirrend.
Nein, das täuscht nicht. Die Triebe waren mit Wachs überzogen, das ich zuerst auch drangelassen hatte. Dann habe ich mehrfach gelesen, dass das eventuell zu Wachstumsproblemen führen kann, und habe versucht, so viel wie möglich davon zu entfernen. Ich wollte die Rose aber nicht verletzen und hab deshalb die Reste drangelassen, die nicht gut abgingen.
Liegt denn dann aber nicht doch die Veredelungsstelle frei bzw oberhalb der Erde? Es ist ja abgeflachtes Holz unterhalb des Wachsrestes, aus dem beide Triebe entspringen. Ich bin der Meinung, dass die Rose zu hoch sitzt, diesen Eindruck hatte ich bereits bei einem Deiner ersten Bilder. Was nicht heißt, dass Du sofort diesen Trieb ausreißen solltest.
PS den Stummel solltest Du ganz abschneiden, wenn möglich.
"Der andere könnte recht haben." Frei nach Frank Elster
Winterrose, Haue bekommst du hier ganz sicher nicht. Und sonst keilst du einfach kräftig zurück
Es ist allerdings keine gute Idee, so junge Rosen als Ein- oder Zweibeiner großzuziehen. Das solltest du wirklich überdenken. Schneide die Rosen im nächsten Frühjahr deutlich zurück. Oder auch schon im Herbst , danach sollte sie angehäufelt werden. Ich würde sie wirklich auf Neustart setzen. Sonst wird das nichts Gescheites. Und natürlich sollte das direkte Umfeld der Rosen offen sein.
„Es darf für einen liberalen Menschen nie einen Zeitpunkt geben, wo er vor der Umwelt kapituliert!“
Arnold Esch, verhaftet 1949 in Rostock, ermordert 1951 in Moskau
Blush, dieser Knubbel, aus dem die beiden Triebe entspringen, ist nicht die Veredelungsstelle. In #22 und vor allem #39 habe ich das noch genauer erklärt. In dem Foto unten siehst Du das etwas besser. Auch die weiteren Triebe auf der linken Seite gehören zu derselben Rose. Wenn Du alle Triebe in Gedanken nach unten verlängerst und den Punkt suchst, an dem sie zusammentreffen, landest Du irgendwo unter der Erde. Ich habe es auch so in Erinnerung, dass ich ziemlich tief gepflanzt habe. Ich glaube nicht, dass sich die Rose in sechs Monaten so sehr hochgearbeitet und dabei auch noch gedreht hat, dass die Veredelungsstelle jetzt über der Erde liegt. Das hätte ich wahrscheinlich auch gemerkt, weil ich doch jeden Tag dort war, nach Unkraut gesucht und gegossen habe.
Das Ding, das wie abgeflachtes Holz aussieht, ist vermutlich ein abgesplittertes Stück von der uralten Bambusverkleidung des Balkons über meinem. Solche Stücke fliegen hier ständig rum. Wenn ich sie sehe, sammle ich sie auf, aber manchmal übersehe ich auch welche.
LadyinBlack, das beruhigt mich wirklich, denn mit einer Keilerei möchte ich mich nicht gleich unbeliebt machen. Ja, das kräftige Zurückschneiden hatte ich bei fast allen Rosen und auch den Clematis vor. Aber speziell bei dieser wäre es schon sehr günstig, wenn sie sich in Richtung Kletterrose entwickelt, denn da oben bekommt sie viel mehr Sonne. Meinst Du, ich soll sie trotzdem stark zurückschneiden und hoffen, dass sie noch mal so lange Triebe bekommt?
Das haben sie. Alle Triebe waren damit überzogen. Ich vermute sogar, dass dieser Überzug bei einer anderen Rose dazu beigetragen hat, dass sie eingegangen ist. Leider habe ich die Warnungen zu spät gelesen. Auf der Packung stand, man soll das Zeug dranlassen.
Winterrose hat geschrieben: ↑11. Sep 2026, 20:35 Meinst Du, ich soll sie trotzdem stark zurückschneiden und hoffen, dass sie noch mal so lange Triebe bekommt?
Ja das wäre besser. Sonst entwickelt sich die Rose stark nach oben, " vergisst" aber vielleicht , neue Basistriebe zu bilden. Gerade wenn du noch nicht weißt, was es überhaupt für eine Rose ist. Manche sind sehr geizig, wenn es um die Bildung neuer Grundtriebe geht.
Bei den Clematis kennst du dich mit den 3 Schnittgruppen aus?
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