20mm pro Woche ist schon reichlich, 80 Liter Kompost auch.
Die Beschattung bzw Konkurrenz in der Jugendphase bei den kleineren Knolle, das ist ähnlich wie das was ich meinte, Probleme in der Jugend ziehen sich bis zur Ernte durch.
Aber schön, dass es auch Gärten gibt, wo Sellerie mal was wird.
Das mit der Verteilgenauigkeit ist ein großes Thema für sich. Da an diesem Wendepunkt der Viereckregner der Windeinfluss am größten ist, lässt sich das aber nicht genau für jede Bewässerungsaktion sagen. Ich für meinen Teil empfinde die Viereckregner, egal welches Modell, als unbrauchbar. Sie geben auch zu langsam Wasser ab, als dass man damit Gemüse sinnvoll bewässern könnte. Sie liegen ungenutzt rum. Ich nutze eigentlich ausschließlich Teilkreisregner oder eben Schlauch und Kanne.
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Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge (Gelesen 3150 mal)
- thuja thujon
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
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Re: Knollensellerie, Anbautechnik, Erfolge, Misserfolge
Langsame Wasserabgabe stört mich weniger bei Sellerie (weil der sowieso wenig Blattfeuchtekrankheiten hat, unter längerer Bewässerung also nicht leidet), im Gegenteil, das verschlämmt auch weniger. Das grössere Problem ist, dass mehr Wasser gleich wieder im Sommerwetter verdunstet wie bei Beregnung, die mehr Fluss liefert.
Meine Kompost- und (alter) Pferdemisterfahrungen mit Sellerie bringen schöne, grosse Blätter, bei der Knollengrösse haut das weniger durch. Stickstoff hast du mit dem Horndünger ja auch zugeführt, das bringt die Kilo. Dazu noch Leguminose als Vorkultur. Dein Beitrag hat mir das Thema Mulch nochmal nahegebracht, das ist sicher auch ein wichtiger Faktor, schon allein weil der die Verdunstung der oberen Bodenschicht bremst. Leider hab ich keinen Grasschnitt.
Zu den Sorten: Intensiveres Aroma unter den noch bekannten Sorten haben z.B. Wiener Riesen. In der Züchtung ging man immer auf die sehr weissen Sorten, vernachlässigte aber das Aroma zugunsten von Verarbeitkarkeit, Kiloerträgen und Optik. Die alten Sorten kann man roh kaum essen, sie haben dann fast stechenden Geschmack, angenehme Bitterkeit, einen erdigen Grundton, Liebstöckel, Kräuterwürze, keine natürliche Süsse. Sowas in der Suppe oder Bratgemüse ist herrlich.
Meine Kompost- und (alter) Pferdemisterfahrungen mit Sellerie bringen schöne, grosse Blätter, bei der Knollengrösse haut das weniger durch. Stickstoff hast du mit dem Horndünger ja auch zugeführt, das bringt die Kilo. Dazu noch Leguminose als Vorkultur. Dein Beitrag hat mir das Thema Mulch nochmal nahegebracht, das ist sicher auch ein wichtiger Faktor, schon allein weil der die Verdunstung der oberen Bodenschicht bremst. Leider hab ich keinen Grasschnitt.
Zu den Sorten: Intensiveres Aroma unter den noch bekannten Sorten haben z.B. Wiener Riesen. In der Züchtung ging man immer auf die sehr weissen Sorten, vernachlässigte aber das Aroma zugunsten von Verarbeitkarkeit, Kiloerträgen und Optik. Die alten Sorten kann man roh kaum essen, sie haben dann fast stechenden Geschmack, angenehme Bitterkeit, einen erdigen Grundton, Liebstöckel, Kräuterwürze, keine natürliche Süsse. Sowas in der Suppe oder Bratgemüse ist herrlich.