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Schafe halten VIII (Gelesen 228889 mal)
Moderator: Nina
- frauenschuh
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Re: Schafe halten VIII
Ich versuche es mit anschaulichen vergleichbaren Situationen
Ich habe drei Kopfweiden gesteckt. Die sollen da nicht stehen. Ich benötige die, um ein nicht vorhandenes Wegerecht faktenbasiertvzu unterstützen. Die drei sind autochtonen Ursprungs.
Sie sollen da nicht stehen, um das eh verbuschte Tal nicht weiter zu verschatten. Schatten an der Stelle:
Ich habe drei Kopfweiden gesteckt. Die sollen da nicht stehen. Ich benötige die, um ein nicht vorhandenes Wegerecht faktenbasiertvzu unterstützen. Die drei sind autochtonen Ursprungs.
Sie sollen da nicht stehen, um das eh verbuschte Tal nicht weiter zu verschatten. Schatten an der Stelle:
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- frauenschuh
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Re: Schafe halten VIII
Nun kann jemand kommen und die drei einfach rausziehen. Aufwand wenn man sich beeilt: 30 Sekunden.
Legt Sabine den Kopf schräg und sagt: Achtung. Die Alternative wäre, dass ich in diesem nicht geförderten Grünlandabschnitt einfach nichts mehr tue. Dazu kann mich keiner zwingen. Innert hastedichnichtversehen, gäbe es dort eine Pappelkurzumtriebsplantage. Der Polenböller wäre hier: Schreiben vom Amt. Ich ziehe die Kopfweiden. Stelle die Bewirtschaftung an dem Teilstück ein und... die Natur hat da sicher nicht gewonnen. Kleiner Reminder: Kopfweiden entstehen durch regelmäßigen Schnitt. Der Anteil an der dortigen Verschattung: Eher gering. Sie befinden sich auch auf bequemer Arbeitshöhe. Die frisiere ich auch noch in 10 Jahren gefahrlos.
Legt Sabine den Kopf schräg und sagt: Achtung. Die Alternative wäre, dass ich in diesem nicht geförderten Grünlandabschnitt einfach nichts mehr tue. Dazu kann mich keiner zwingen. Innert hastedichnichtversehen, gäbe es dort eine Pappelkurzumtriebsplantage. Der Polenböller wäre hier: Schreiben vom Amt. Ich ziehe die Kopfweiden. Stelle die Bewirtschaftung an dem Teilstück ein und... die Natur hat da sicher nicht gewonnen. Kleiner Reminder: Kopfweiden entstehen durch regelmäßigen Schnitt. Der Anteil an der dortigen Verschattung: Eher gering. Sie befinden sich auch auf bequemer Arbeitshöhe. Die frisiere ich auch noch in 10 Jahren gefahrlos.
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Re: Schafe halten VIII
Wenn ich jetzt in dem anderen Tal den Polenböller (Grüße an alle Polen, ich habe selber lauter -ski und -ska in den Ahnen) zünde, würde von jetzt auf eben die Bewirtschaftung eines halben Tals schwanken. Aber die Raketen vorher ergaben eben nur puff
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Re: Schafe halten VIII
Auch da schätze ich Wwoofer, die etwas Fachwissen mitbringen. Nur um mal zu zeigen, wie verschieden Wwoof Unterstützung aussieht. Das ist nicht nur praktische Unterstützung, sondern auch Entscheidungshilfe, wenn man selber nicht mehr entscheiden kann. Pattsituation.
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Re: Schafe halten VIII
Staudo... ich bin nicht sicher, ob das mit den Pappeln gut ausgeht. Wo jetzt schon überall ungewollte Kochbrennholzplantagen stehen, spottet jeder Beschreibung
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Re: Schafe halten VIII
Aber vielleicht braucht man die noch, wenn das mit dem Öl noch weiter eskaliert. Wer weiß
Ich spuck jetzt in die Hände und bereite alles für die Wwoof Landung vor
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Re: Schafe halten VIII
Oh. Holzfremde könnten den Joke nicht verstehen:
Pappeln haben einen sehr niedrigen Brennwert. Die Beseitigung eines solchen neuen Problems kann man nicht lösen, indem man auf solch ungewollte Kurzumtriebsplantagen an eine Horde Brennholzwerber übergibt. Das Holz macht maximal solchen Deppen wie uns fun. Weil wir mit Holz im Winterhalbjahr kochen und backen. Mit Pappelholz kann man die Temperatur manierlich steuern
Pappeln haben einen sehr niedrigen Brennwert. Die Beseitigung eines solchen neuen Problems kann man nicht lösen, indem man auf solch ungewollte Kurzumtriebsplantagen an eine Horde Brennholzwerber übergibt. Das Holz macht maximal solchen Deppen wie uns fun. Weil wir mit Holz im Winterhalbjahr kochen und backen. Mit Pappelholz kann man die Temperatur manierlich steuern
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Re: Schafe halten VIII
Ich proklamiere dabei eine These:
Es war zu Förderzeiten nicht bekannt, dass die damals neuen Hybridpappeln ein solches Erbe hinterlassen würden.
Wann war das? 60er 70er Jahre? Da hat man Landwirten vorgegaukelt, dass die Pflanzung solcher Pappeln an Rändern die Aussteuer der Töchter decken würden. Hintergrund war, dass die Streichholzindustrie auf das Holz geck war.
Das wirkt heute alles wie aus der Zeit gefallen
Es war zu Förderzeiten nicht bekannt, dass die damals neuen Hybridpappeln ein solches Erbe hinterlassen würden.
Wann war das? 60er 70er Jahre? Da hat man Landwirten vorgegaukelt, dass die Pflanzung solcher Pappeln an Rändern die Aussteuer der Töchter decken würden. Hintergrund war, dass die Streichholzindustrie auf das Holz geck war.
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