Ich stimme dem ersten zitierten Satz zu. Ich finde es allerdings eher zum k*tzen als appetitanregend, Tiere unter nicht artgerechten Bedingungen zu halten, sie mit Medikamenten vollzupumpen, sie unter Angst, Durst und Enge durch das Land zu karren, um sie dann in riesigen Schlachthöfen zu töten, damit möglichst täglich ein billiges Schnitzel auf dem Teller landet. Wenn das nicht Erheben ist, weiß ich auch nicht. Ich esse Fleisch, habe ich ja bereits geschrieben. Allerdings gelegentlich und ich bin wirklich froh, dass wir es uns noch leisten können, dann Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren aus handwerklicher Schlachtung, regional, vor Ort, ohne diese quälenden Transporte, zuzubereiten. Mein Respekt gilt übrigens denen, die schlachten können. Mein Vater musste sich zusammen mit seinem Kumpel gnadenlos besaufen, um unsere Kaninchen schlachten zu können. Ich möchte nicht wissen, wie oft die daneben gekloppt haben. Thuja kann's hoffentlich nüchtern.uliginosa hat geschrieben: ↑6. Okt 2026, 08:09
Niemand kann leben, ohne dass anderes Leben dafür sterben muss.
Jeder kann sich ernähren wie er will. Aber wenn versucht wird, die Entwicklung und die Physiologie des Menschen zu leugnen und wenn junge Menschen, die einfühlsamsten und v.a. Mädchen, verführt werden, dann geht das zu weit.
Zum zweiten. Hier ist es semicolon, der auf eine vegane Ernährung umgestiegen ist. Er hat gut erklärt, warum und wie, aber nicht versucht, jemanden zu missionieren. Ich weiß auch nicht, ob die Aussage generell stimmt. Die Kinder und Jugendlichen, mit denen ich gearbeitet habe, waren keiner Indoktrination ausgesetzt. Und mal ehrlich, die Aufregung um den vor Jahren von den Grünen vorgeschlagenen Veggie-Tag in Kantinen fand ich absolut lächerlich! Ich halte es eher für gesund, mal einen Tag kein Fleisch zu essen. Und bevormundet hätte mich das auch nicht.