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Erythronium - Aussaaterfahrungen (Gelesen 24991 mal)

Die verschiedenen Vermehrungsmethoden bei Stauden und Gehölzen, Abbau von Keimungshemmern, Sporenaussaat, Herstellen und Zusammensetzung keimarmer Aussaatböden etc.

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knorbs
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

knorbs » Antwort #5 am:

hattest du frisch geernteten samen + den gleich ausgesät oder länger trocken gelagerten samen? welche art?
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Violatricolor
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

Violatricolor » Antwort #6 am:

Die Samen hatte ich bei J***o gekauft. Es waren Erythronium dens-canis, der übrigens auch in meiner Gegend wächst, ist aber geschützt.Die Keimdauer ging über einen Winter, und sogar noch nach dem zweiten Winter gingen einige noch auf. Also Schwierigkeiten mit der Saat hatte ich eigentlich nicht.
cornishsnow
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

cornishsnow » Antwort #7 am:

Ich würde mich da mal wieder auf Ian Young verlassen, der gerade im Januar in seinem Bulblog über den Erhalt einer Sendung Erythronium Saat berichtet und seine Aussaat schildert. Da er es schon einige Jahre macht, wird es wohl klappen. :) ;)
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knorbs
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

knorbs » Antwort #8 am:

interessant...nun ist jelitto ein professioneller samenhändler. wir wissen nicht, wie die samen nach der ernte behandelt/gelagert werden, bis sie verpackt werden. die samentüten sind jedenfalls innen beschichtet+ schützen so vor austrocknung. lassen wir uns überraschen, was cornishsnow + farn berichten werden.
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cornishsnow
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

cornishsnow » Antwort #9 am:

Frisch keimen sie jedenfalls problemlos, meine E. tolumnense haben sich schon fleißig ausgesät, in zwei Jahren sollten die ersten blühfähig sein und es kommen jedes Jahr ein paar neue dazu. ;D
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Stick
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

Stick » Antwort #10 am:

Man muss grundsätzlich bei Erythroniumsamen unterscheiden ob es westamerikanische Typen sind oder ostamerikanische Typen. Die Westamerikaner wie E. oreganum, hendersonii, howellii etc. vertragen trockene Lagerung ohne große Probleme bis zu 2 Jahren. Der Grund ist daß sie oft in Gebieten vorkommen wo es sehr trocken ist im Sommer. Ich bekomme oft Samen von Ron Ratko der sie wild in den Rockies sammelt. Ich habe Samen von E. hendersonii und howellii im Nov. 2005 ausgesät, haben dann im Mai schon gekeimt. Seid einer Woche treiben sie jetzt das 2. Jahr aus. E. revolutum ist eine Ausnahme die keimt meistens sehr schlecht, keiner weiss warum.Die Ostamerikaner sind so zubehandeln wie die europäischen, sibirischen und japanischen Arten. Man sollte sie frisch aussäen.Stick
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cornishsnow
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

cornishsnow » Antwort #11 am:

Ausgerechnet bei E. revolutum! ::)Na ja, ich probiere es einfach, vielleicht habe ich ja Glück!? :)Danke für die Aufklärung Stick! :D
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

Stick » Antwort #12 am:

Cornishsnow,wenn du jetzt erst aussäst, versuche es mal mit dem halben Samen so. Tue den Samentopf in eine Plastiktüte und stelle ihn 2-3 Wochen in den Kühlschrank (nicht den Gefrierteil), dann raus ins Freie, einen schattigen Platz und den Topf mit Plastik oder Glas abdecken, vielleicht noch in eine Schüssel mit ca 1 cm Wasser. Viel Glück. Mein Samen von E. revolutum von 2005 ist noch nicht auggegangen. Ich schaue aber jeden Tag nach.Stick
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

cornishsnow » Antwort #13 am:

Danke dir Stick ich werde es gern ausprobieren. :DDeine Aussaat ist von 2005? Vielleicht sollte ich mal mit Gibberlin experimentieren? ???
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

Stick » Antwort #14 am:

Ja meine Aussat ist vom Nov 2005. Ich hoffe dass sie jetzt im Frühjahr kommt. Mit GA3 könntest du es mal versuchen. Aber Knorbs weiss mehr darüber Bescheid.Manchmal hilft es schon nur ein paar Stunden wässern. Oft liegt mal eine Saat ein Jahr über. Stick
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

knorbs » Antwort #15 am:

meine wenigen versuche mit der aussaat von erythronium (weiß jetzt nicht mal die arten; trocken gelagerter samen) waren ne pleite. ich glaube ich habe auch noch aussaattöpfe aus 2005. muss mal die außenbestände überprüfen, ob da noch töpfe rumstehen. ga3 ist jedenfalls kein "allheilmittel". gerade bei sämereien, wo der embryo noch eine nachreife mit bestimmten temperaturverlauf benötigt konnte ich m.e. mit ga3 keine bessere keimung beobachten.
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

cornishsnow » Antwort #16 am:

Danke Knorbs, dann muß das klassische Einweichen reichen! ;)
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knorbs
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

knorbs » Antwort #17 am:

würde ich so sehen cornishsnow 8) ...entscheidend ist bei diesen gattungen mit nachreifenden samen, dass der embryo nicht abgestorben ist. dann klappt das. aktuelles beispiel...samen von corydalis popovii aus 2006 keimen gerade. die habe ich während des letzten sommers sofort ab ernte in feuchten sand gelegt + den tontopf sogar in anstaubewässerung gehabt. wären sie trocken gelagert gewesen, hätte mit sicherheit nichts gekeimt.
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

cornishsnow » Antwort #18 am:

Dann hoffe ich mal, dass T & M lebende Embryos verkauft und ich endlich einmal ein oder besser mehrere E. revolutum mein eigen nennen darf. ::)
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farn
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Re:Erythronium - Aussaaterfahrungen

farn » Antwort #19 am:

oh je - das klingt ja nicht gerader ermutigend. den hinweis, dass i.d.r. nur frischen samen aufgehen, hab ich inzwischen auch gefunden :-[ ich ich war sooo stolz, dass ich gleich bei der ersten samenbestellung bei der gds soo erfolgreich war. kunststück! die kenner haben diese trockenen samen wohl verschmäht.dann werd ich die eine hälfte mal einsähen und die andere hälfte doch mal einweichen - vielleicht nutzt es ja noch was. drückt mir die daumen! ich fürchte, ich kanns gebrauchen >:( hab ich das eigentlich richtig gelesen: ich soll in wasser mit etwas SEIFE?! einweichen ??
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