Re: Klimawandel ist da / und was pflanzen wir jetzt?
Verfasst: 3. Sep 2026, 13:54
Lockerst Du beim Pflanzen vernünftig den Wurzelballen bzw entfernst Du teilweise das Kultursubstrat? Ich habe es früher sehr gerne ignoriert, das macht aber einen Riesen-Unterschied! Deshalb liebe ich auch diese französischen Anti-Spiralwuchs-KulturtöpfeDrainagefan hat geschrieben: ↑3. Sep 2026, 13:47Das hat mich auch überrascht, naturadb ist manchmal einfach falsch.
Ich hatte noch einen anderen franzöischen gefunden, franz. Telnr, aber Sitz in Kanada. Da muss man wegen Zoll und Import aufpassen.
Die Blüten des balearischen gefallen mir am besten, aber es gibt Gründe für den griechischen (atomarium). Ich muss da mal bei den Händlern anrufen, ob die wirklich liefern können. 2 Wochen Lieferzeit ist kein Problem.
Es ist der Platz vor den Choisyas und die sollen nicht verdeckt werden. Die Choisya haben viel mitgemacht, weil sie an der Grundgrenze sind und der Nachbar eine Grenzmauer gebaut hat. Das hat jetzt auch Vorteile. Die Sonne, die auf die Mauer strahlt, speichert Wärme. Hypericum wird davon aber nicht mehr profitieren. Eine kleine Choisya blüht gerade. Die Choisyas wurden bei den Hitzewellen kaum gegossen, vielleicht 1x im Monat ein wenig. Die Choisyas haben aber keine bewusste Drainage. Der Boden ist dort ziemlich steinig.
Ich experimentiere öfters mit Pflanzen, die es grenzwertig schaffen könnten. Eigentlich waren da mal Agaven und Opuntien. Die sind vertrocknet (behaupte ich, wurde schon diskutiert). Wurzelballen etwas mit Erde vergrößert und dann rundherum Wintersplit ohne Salz, also seitlich und nach unten Streusplit. Diese Methode funktioniert in der Ebene gut, am Hang ist das aber bei Kahlfrösten zu extrem. Der Split wird einige Tage in Wasser eingelegt bevor er verwendet wird.
Darauf stelle ich mich sowieso ein. Der Platz ist sehr schwer abzuschätzen. Höher am Hang ist es halbschattig bis schattig, hätte nie gedacht, dass es den Mittagsblumen dort zu trocken ist. Mit Gießen hatten sie sich erholt, ich hätte da ber viel gießen müssen. Jetzt kommen dort in den (Halb-)Schatten Pfahlwurzler-