In der Einflugschneise von Medi ist Mannheim und Lu mit etwas über einer halben Million Einwohner und ein nicht kleines Chemiewerk, dass etwa so viel Strom braucht wie das komplette Saarland. Hier sieht man wenn von Südwest die Wolken kommen oft den Effekt, dass sie an der Wärmeglocke dort hoch oder vorbei müssen, was in oder hinter Mannheim zu deutlich höheren Regenfällen übers Jahr führt (zB Wetterstation Ma Flughafen). So auch die Wolken gestern, die waren linksziehend. Andreas und das Naheland haben mm abbekommen, also nicht die Lücke vom Mittagsscreenshot, Östlich vom Rhein fast nix außer Nordöstlich von Mannheim, wegen der Wärmeglocke. Das Östlich gedachte für den Südspessart hat sich bei Karlsruhe schon ausgeleert und aufgelöst. Erst bei Mainz hats wieder was über den Rhein geschafft, im Nordpfälzer Bergland müssen die Wolken überall hoch, sind bei Mainz bereits oben und dann wars auch schon dunkel, konnten sich also ausleeren weil die Sonne zum weiterkochen weg war.
Die Niederschlagsverteilung gestern ist also über das Geländeprofil erklärbar. Erforscht hat das bestimmt noch keiner, aber Kachelmann war vor Jahren mal daran interessiert, an, in und hinter so Wärmeglockenmetropolen mehr Stationen hinzustellen, um so mit der Zeit die Muster zu erkennen. Also wenn bei Sonnenuntergang Gewitterwolke auf Metropole trifft, dann kommt eher mal was im Vergleich zu normalen Kaltluftgrenzwolken. Deshalb sind hier ähnlich wie bei RosaRot Südwestgewitter oft belächelt, aber bei Nordostgewittern sollte man besser runter vom See, heimfahren oder sonstwas, aber nicht draußen rumrennen, weil die kommen meistens und nicht ohne.
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Dürregejammer (Gelesen 982069 mal)
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Re: Dürregejammer
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Re: Dürregejammer
Kann bitte einmal jemand von euch den Regen nach Kärnten schieben? Wir haben den trockensten Winter und Frühling seit Aufzeichnungsbeginn 
Ciao
Helga
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Re: Dürregejammer
Ja, diesmal gab es die volle Ladung, das war anhand des Wetterradars so nicht sichtbar. Normalerweise ziehen Gewitter vom Südwesten her durch das Nahetal, oft ist es dann so, dass sie sich dann am Nordpfälzer Bergland (von hier aus gesehen im Süden) und am Soonwald bzw. Hunsrück (im Norden) abladen, und in der Mitte gibt es eine Lücke. Diesmal drehte die Luftströmung auf Südost, da hatten sie über die Vorderpfalz und Rheinhessen freie Bahn, um sich dann am Hunsrück aufzustauen und für lang anhaltenden Regen zu sorgen.
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Re: Dürregejammer
Hier exakt das gleiche. Gewitter aus dem Taubertal (aus süd bzw. südosten) hatten es in sich und waren sogar gefürchtet.RosaRot hat geschrieben: ↑11. Mai 2026, 11:21 Interessant wäre es zu wissen, ob Du Medi, Wetteraufzeichnungen auch schon aus der Zeit vor den Windrädern hast?
Wobei sich eben auch Wetterphänomene aus anderen Gründen (???) ändern. Wir hatten früher (in den 80ern bis in die 90er) schwere Gewitter immer aus Osten bzw. Südosten. Wenn da eins kam, wußte man, das wird knackig. Die kamen in der Regel ab Pfingsten relativ häufig.
Mittlerweile haben wir seit vielen Jahren kaum mehr Gewitter aus dieser Richtung. Allerdings stehen in Richtung Osten und Südosten nunmehr definitiv sehr viele Windparks und das schon seit geraumer Weile. Ob es da Zusammenhänge gibt oder nicht, wurde vermutlich nie untersucht.
Dort sind jetzt sehr viele Windräder, der ganze Horizont blinkt im Dunkeln rot.
Aus dieser Richtung kommt kaum noch was. Gewitter aus dem östlichen Baden-Württemberg kommen nicht oder als leichter Regen hier an.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Re: Dürregejammer
Wirklich spannendes Thema. Definitiv kann ich aus meiner Beobachtung heraus betätigen, dass viele Regenfronten sich an Berlin aufspalten, oder abgelenkt werden.
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Re: Dürregejammer
Aus Südwest kam hier noch nie viel.thuja thujon hat geschrieben: ↑11. Mai 2026, 11:43 In der Einflugschneise von Medi ist Mannheim und Lu mit etwas über einer halben Million Einwohner und ein nicht kleines Chemiewerk, dass etwa so viel Strom braucht wie das komplette Saarland. Hier sieht man wenn von Südwest die Wolken kommen oft den Effekt, dass sie an der Wärmeglocke dort hoch oder vorbei müssen, was in oder hinter Mannheim zu deutlich höheren Regenfällen übers Jahr führt (zB Wetterstation Ma Flughafen). So auch die Wolken gestern, die waren linksziehend. Andreas und das Naheland haben mm abbekommen, also nicht die Lücke vom Mittagsscreenshot, Östlich vom Rhein fast nix außer Nordöstlich von Mannheim, wegen der Wärmeglocke. Das Östlich gedachte für den Südspessart hat sich bei Karlsruhe schon ausgeleert
Die Niederschlagsverteilung gestern ist also über das Geländeprofil erklärbar....
Mir gings um Niederschläge aus Süden und Osten.
Im Lee ist diese Richtung wichtig, da Lee in dem Fall zu Luv wird.
Die Niederschläge hätten freie Bahn, müssen aber durch die Windradbarriere (?) durch.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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