So pessimistisch bin ich noch nicht. Richtig ist leider, dass in unserem Land das Wissen um grundlegende ökonomische Zusammenhang kaum vorhanden ist oder schlicht ignoriert wird. Die ökonomische Machbarkeit ist nicht prioritär, für die Unternehmen sieht das anders aus.Günstiger, klimafreundlicher und eben jederzeit planbar verfügbarer Strom ist für unsere energieintensive Industrie Mangelware, also reagiert sie.Das muss allerdings nicht per se schlecht sein. Noch haben wir z.B. eine sehr hohe Bruttowertschöpfung hier im Land, obwohl die Produktion woanders stattfindet. Aber das muss und wird nicht so bleiben, wenn sich die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Engagement nicht verbessern. Dass die Unternehmensinvestitionen noch unter dem Niveau von 2019 liegen, sagt bereits einiges. Und da braucht auch niemand eine teure Studie, dass Energiekosten, Überregulierung, Bürokratie und steuerliche Aspekte ganz wesentliche Hemmnisse sind.Obstliebhaber hat geschrieben: ↑2. Feb 2026, 11:18 ... Wer wissen möchte wie die Zukunft in Deutschland ausschaut soll Richtung verarmtes Königreich blicken, ein einst wohlhabendes, heute deindustrialisiertes Land voller sozialer Verwerfungen.
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Und gerade auch um auf dem Weg zu Klimaneutralität, auch zur Adaption an den Klimawandel voranzukommen, sind erhebliche private Investitionen erforderlich. Logischerweise sind es die Investitionen , die über die Erhöhung und Modernisierung der Produktionskapazitäten die Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit, für Wohlstand und Wachstum bilden.
Nach meinem Eindruck gibt es hier aktuell ein zaghaftes Umdenken. Denn ohne wirtschaftliche Leistungskraft bleiben viele Versprechen einfach hohl. Und das spüren die Menschen.