Re:Best of Fischköppe
Verfasst: 29. Okt 2007, 15:48
Sich am Fett zu laben mochten nach schwerer Arbeit auch die Südländer. Jetzt wärs aber an der Zeit, das alles an moderne Bedürfnisse anzupassen. Wie lebt heute ein Büromensch im Norden?
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Meist mit viel Arbeit.Isdas auch so in der Schweiz?Wie lebt heute ein Büromensch im Norden?
Ach so. Nun, Beamte ernähren sich deutlich zu kalorienreich. Gemessen an der Arbeitsleistung wäre selbst Knäckebrot noch zu vollwertig.Mit Bezug auf die Ernährung war die Frage.
Moensch wenn Du das so sagst: die hab ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen- gibts vermutlich nicht als 100kg Backmischung...Das klingt in meinen Nord-Ohren sehr gut, Irisfool!Kennt jemand von Euch ein selbstgetestetes Rezept fuer Franzbroetchen*?
Weser? Elbe? Aus S-H kenne ich den nicht, aber hier iim S von Bhv gibts den bei einem all you can eat Veranstalter auf dem Land!! Und manchmal beim Fischhaendler meines Vertrauens. Wie bereitest Du den zu?ich seh' schon, daß das hier nix wird mit den allerbesten Vorsätzen.... ;DHatten wir eingentlich den STINT schon?
naja, ich meinte auch ur den typischen matsch-grünkohl mit wurst und kartoffelngrünkohl ist im hause aella nicht so beliebt...Was euch da entgeht...Nordischen Grünkohl kann man auch mediterran zubereiten.
urks, also das klingt für meine "südländischen" ohren doch sehr gewöhnungsbedürftigDazu kocht man 1l Buttermilch auf. 1 Ei, 1 Esslöffel Zucker und 1 Esslöffel Stärkemehl werden verrührt und vorsichtig in die Buttermilch gegeben, die man danach wieder langsam heiß macht. Dann gibt man Backobst dazu, das man vorher weichgekocht hat und lässt Kochwürste in der Suppe garziehen.
das klingt doch alles sehr gut, wird ausprobiert! diese kochbirnen hab ich hier sogar in den supermärkten gesehen, allerdings war das im august oder september..nun gibts keine mehr.Birnen, Bohnen und Speck,Pannfisch,Scholle Finkenwerder Art,
klingt auch gut, ähnlich dem schwäbischen kirschenmichel, nur ohne obst...aber das ihr immer in alles rosinen reinpacken müsst...Und als Nachtisch Großer Hans
so? wie denn?Wenn Aella die erste Kundenrezension für dieses Buch schreiben muss, weiss ich auch schon wie die ausfallen würde ...
würde ich auch probieren...aber obs mir wirklich schmecken würde?Schwarzsauer gehört für mich auch zu den Gerichten, die ich immer ungenießbar bis eklig fand. Musste ich zum Glück nie essen.
Das frage ich mich allerdings auch. Vermutlich wegen der Massenhaftigkeit der ärmeren Küchen.Auch heute zu Zeiten kulinarischer Globalisierung ist ein enormes Nord-Süd-Gefälle zu beobachten. In Lübeck kann man Wild z.B. nur auf Vorbestellung kaufen! Eine Maispoularde zu besorgen ist eine echte Herausforderung. Seltenere Gemüsesorten wie Artischocken sind bestenfalls auf dem Wochenmarkt oder in einem der wenigen ausgesuchten Bioläden zu haben. Stachys habe ich noch nie gesehen, von Haferwurzeln ganz zu schweigen.Im Restaurant wird einem in der Regel "Rotwein" oder "Weißwein" angeboten und man muß schon sehr viel Geld ausgeben, damit der Kellner einem auch sagen kann, wo der Traubentrank herkommt...Aber wie gesagt, die Menschen sind nett hier. Und frischer Dorsch (leider Fangquote), Grünkohl und vor allem die Äpfel hosteinischer Cox bieten unvergleichliche Gaumengenüsse.Wenn ich so recht ueberlege, frage ich mich allerdings, warum sich gerade die Gerichte der armen Leute und nicht die Highlights der paar reichen Gutbesitzer(Ostholstein), Kaufleute(Luebeck, Hamburg) und Viehzuechter(Westkueste) so stark ueberliefert haben. ..Moeweneier zum Gabelfruehstueck, Gaense, Enten, Stubenkuecken, Austern, Wild, Kuchen mit 12 Eiern...