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Dürregejammer (Gelesen 1031113 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
- hobab
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Re: Dürregejammer
Die Jahresmenge an Regen sagt schon eine Menge aus, ob es über 1000 l oder 500 l sind macht einen Unterschied, ob nun Südhang (gibts ja auch bei den 500l- Gebiet), Lehm/Sand (dito), oder Berg/Tal. Generell regnet es in Bergen natürlich mehr, außer im Windschatten, bzw. oder wenn noch was höheres vorgelagert ist. Und generell wäre es cool wenn alle ihre Region und Klimazone angeben würden, damit sich Aussagen über Kulturerfahrungen einordnen lassen.
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Re: Dürregejammer
Ich habe meine Regen-Bilanzen durchgesehen.
2023: knapp 1200l ( nasseste Jahr seit der Wetterdatenaufzeichung)
2024: 846l (789l wäre Durchschnitt)
2025: 503l
2026 gab es im ersten Halbjahr 240 von 402l Durchschnitt
Seit 4 Wochen kein Tropfen.
2023: knapp 1200l ( nasseste Jahr seit der Wetterdatenaufzeichung)
2024: 846l (789l wäre Durchschnitt)
2025: 503l
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Rumi
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Re: Dürregejammer
Der Jahresdurchschnitt sagt wenig.
Ich wohne in einer Mittelgebirgs-Lee-Lage.
Hier sind die Niederschläge, anders als in Mitteleuropa üblich, im Sommerhalbjahr deutlich weniger als im Winterhalbjahr. Normal isses eher andersrum.
Das liegt daran, dass stärkere Niederschläge meist kleinräumiger fallen, und solche Schauer und Gewitter erreichen uns nicht hinter dem Gebirge.
So isses im Winter eher nass (tagelanger Sprühregen, hängt im Spessart fest) , im Sommer sehr trocken.
Dieses Jahr extrem feucht in Jan und Feb, ab März wie abgeschnitten plötzlich trocken.
Jan 101
Feb 149
= 250 mm!
März 29
April 8 (Acht)
Mai 51 deutschlandweit feucht
Juni 37
Juli 0 (Null)
Im Schnitt nicht schlecht (Durchschnitt hier gut 700 mm), die letzten 5 Monate aber weniger als Spanien. Zusammen mit den Hitzewellen ziemlich übel.
Am Strassenrand ist alles braun, es blüht nur noch wilde Möhre und Ferkelkraut. Origanum hat gerollte Blätter und ein paar 30 cm hohe Wegwarten. Ansonsten ist das heimische ziemlich in die Grätsche gegangen.
Blüten zeigen noch Mediterrane und Steppenbewohner. (Perovskia, Gaura, Alcea rugosa, Zauschneria...)
Ich wohne in einer Mittelgebirgs-Lee-Lage.
Hier sind die Niederschläge, anders als in Mitteleuropa üblich, im Sommerhalbjahr deutlich weniger als im Winterhalbjahr. Normal isses eher andersrum.
Das liegt daran, dass stärkere Niederschläge meist kleinräumiger fallen, und solche Schauer und Gewitter erreichen uns nicht hinter dem Gebirge.
So isses im Winter eher nass (tagelanger Sprühregen, hängt im Spessart fest) , im Sommer sehr trocken.
Dieses Jahr extrem feucht in Jan und Feb, ab März wie abgeschnitten plötzlich trocken.
Jan 101
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= 250 mm!
März 29
April 8 (Acht)
Mai 51 deutschlandweit feucht
Juni 37
Juli 0 (Null)
Im Schnitt nicht schlecht (Durchschnitt hier gut 700 mm), die letzten 5 Monate aber weniger als Spanien. Zusammen mit den Hitzewellen ziemlich übel.
Am Strassenrand ist alles braun, es blüht nur noch wilde Möhre und Ferkelkraut. Origanum hat gerollte Blätter und ein paar 30 cm hohe Wegwarten. Ansonsten ist das heimische ziemlich in die Grätsche gegangen.
Blüten zeigen noch Mediterrane und Steppenbewohner. (Perovskia, Gaura, Alcea rugosa, Zauschneria...)
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Re: Dürregejammer
Und weiterjammer...
Immer noch kein Regen.
Gestern ist ein Niederschlag vor uns verhungert. Dann sind Nachts Gewitter südlich vorbei.
Heute vormittag war dann wieder die "Nördlich-Vorbei-Phase". Gegen 10 Uhr konnte man den ersten Pilz vorbeiziehen sehen. Gegen 11.30 zog es schon ein bisschen dunkler vorbei.
Jetzt wird es etwas ruhiger werden um dann heute nachmittag und abends in die "Südlich-Vorbei-Phase" überzugehen.
Das alles selbstverständlich mit Wetterwarnung vor schweren Gewittern.
Ich bin jetzt rein, Rollo runter und schau nen Film an, sonst werd ich noch blöd
Immer noch kein Regen.
Gestern ist ein Niederschlag vor uns verhungert. Dann sind Nachts Gewitter südlich vorbei.
Heute vormittag war dann wieder die "Nördlich-Vorbei-Phase". Gegen 10 Uhr konnte man den ersten Pilz vorbeiziehen sehen. Gegen 11.30 zog es schon ein bisschen dunkler vorbei.
Jetzt wird es etwas ruhiger werden um dann heute nachmittag und abends in die "Südlich-Vorbei-Phase" überzugehen.
Das alles selbstverständlich mit Wetterwarnung vor schweren Gewittern.
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Re: Dürregejammer
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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Re: Dürregejammer
Sieben (1995) In diesem berühmten Krimi regnet es fast ununterbrochen. Zwei Polizisten suchen einen Serienmörder. Der Regen zeigt die dunkle und traurige Welt. Der Film ist sehr spannend.Mediterraneus hat geschrieben: ↑17. Jul 2026, 12:42Ich bin jetzt rein, Rollo runter und schau nen Film an, sonst werd ich noch blöd
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
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Re: Dürregejammer
Da würde ich aber persönlich “Bladerunner” (1982) vorziehen
Da regnet es auch mehr oder weniger ständig.
Da regnet es auch mehr oder weniger ständig.
Zuletzt geändert von Gartenplaner am 17. Jul 2026, 12:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dürregejammer
Es regnet und donnert doch eh in jedem Film. Mir fällt sowas gleich auf
Schöne (alte) britische und frz Krimis werden von mir bevorzugt.
Wird ein Tatort werden, aus der Mediathek.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
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Re: Dürregejammer
@Medi ( Du hast doch eigentlich den passenden Nicknamen 
)
Das was Du beschreibst ist hier ganz normal, in jedem Sommer, schon immer. Oregano schlappt irgendwann, die Möhren halten geradeso durch und es gibt wochenlang keinen Regen. Ich glaube, weil ihr bisher unter Einfluss von Meeresklima mit vielen Niederschlägen im Sommer gelebt habt, dass ihr das so nur nicht kennt. Hier unter kontinentalem Einfluss ist das schon immer so. Ich kann mich erinnern, dass wir im Sommer manchmal Richtung Usedom fuhren und ganz verblüfft darüber waren, wie grün da oben mitten im August die Rasenflächen waren. So etwas kenne ich von hier unten nicht. Was sich hier geändert hat, sind komische heiße Winde im Sommer, unter denen auch die Insekten leiden und die hohe Luftfeuchtigkeit verschwindet selbst nach einem Regen nicht und kann tagelang anhalten, was extrem auf den Kreislauf geht. Das gab es, meiner Erinnerung nach, so nicht. Aber trocken über Wochen war es hier im Sommer schon immer. Deshalb haben wir auch schon lange passende Bepflanzung dafür. Na gut, meine ist anders
.
Das was Du beschreibst ist hier ganz normal, in jedem Sommer, schon immer. Oregano schlappt irgendwann, die Möhren halten geradeso durch und es gibt wochenlang keinen Regen. Ich glaube, weil ihr bisher unter Einfluss von Meeresklima mit vielen Niederschlägen im Sommer gelebt habt, dass ihr das so nur nicht kennt. Hier unter kontinentalem Einfluss ist das schon immer so. Ich kann mich erinnern, dass wir im Sommer manchmal Richtung Usedom fuhren und ganz verblüfft darüber waren, wie grün da oben mitten im August die Rasenflächen waren. So etwas kenne ich von hier unten nicht. Was sich hier geändert hat, sind komische heiße Winde im Sommer, unter denen auch die Insekten leiden und die hohe Luftfeuchtigkeit verschwindet selbst nach einem Regen nicht und kann tagelang anhalten, was extrem auf den Kreislauf geht. Das gab es, meiner Erinnerung nach, so nicht. Aber trocken über Wochen war es hier im Sommer schon immer. Deshalb haben wir auch schon lange passende Bepflanzung dafür. Na gut, meine ist anders
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
- hobab
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Re: Dürregejammer
Sehe ich auch so und bei Gehölzen und allem was tiefer wurzelt machen die Jahresmengen sehr wohl was aus, auch eben bei Böden die Feuchtigkeit gut halten. Oder um einen eine Idee zu geben was für eine Vegetation wohl vorherrschen wird bei beispielsweise Sand und 500 l pro Jahr: da wird es halt nicht so aussehen wie im Alpenvorland, auch wenn es dort Südhang und Sand ist...
Berlin, 7b, Sand
Re: Dürregejammer
Es ärgert mich maßlos, wenn Regen angekündigt wird, der dann doch nicht kommt.
Gestern wurden für heute sage und schreibe 40 l (12l+7l +4l +17l), vorhergesagt, wurde heute schon wieder auf wenige Liter reduziert. Bis jetzt hat es noch nicht geregnet. 
- Gersemi
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Re: Dürregejammer
Hier meine Regenmengen von 2026 :
Januar 40 l
Februar 25 l
März 35 l
April 28
Mai 70
Juni 30 l, letzter Regen am 10.6., seit dem nichts mehr, außer hohen Temperaturen mit viel Wind.
.
Ich habe begonnen, die verbrannten, inzwischen liegenden Stiele der Persicarias abzuschneiden, mag nicht täglich auf das braune Elend neben der Terrasse schauen. Dabei wird es vermtl. nicht bleiben.
Januar 40 l
Februar 25 l
März 35 l
April 28
Mai 70
Juni 30 l, letzter Regen am 10.6., seit dem nichts mehr, außer hohen Temperaturen mit viel Wind.
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Ich habe begonnen, die verbrannten, inzwischen liegenden Stiele der Persicarias abzuschneiden, mag nicht täglich auf das braune Elend neben der Terrasse schauen. Dabei wird es vermtl. nicht bleiben.
LG
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Re: Dürregejammer
Ich habe mal meine Wetteraufzeichnungen der letzten Jahre hier aus dem Forum in Excel übertragen und auch ein Diagramm über die Niederschlagsverteilung pro Monat erstellt. Man erkennt ... zunächst einmal nichts; es ist ein Gewirr von Linien, die aber eins andeuten: Niederschläge sind hier extrem irratisch, auf einen sehr trockenen Monat folgt ein sehr feuchter, und das ist je nach Jahr immer mal wieder ein anderer Monat.
Etwas klarer wird es, wenn man quartalsweise vergleicht, aber auch hier offenbaren sich erhebliche Unterschiede. Da die Vegetation im Winter größtenteils ruht, ist die Verteilung nicht ganz so kritisch, aber die Regensummen liegen einigermaßen konstant zwischen 150 und 200 mm. Im Frühling war es in den letzten Jahren oft zu trocken, zwar hilft im März meist noch die Winterfeuchtigkeitl. Auch wenn der Februar oft eher trocken ist, und in den Jahren mit viel Regen im Februar reichte die Bodenfeuchte dann meist auch noch bis in den April hinein, in manchen Jahren aber herrschte bereits im April eine große Dürre.
Die Sommermonate sind manchmal sehr feucht, und in manchen fällt praktisch überhaupt kein Regen, oder ein Monat ist regenreich, und die beiden anderen nicht. Die Ungleichmäßigkeiten sind nur selten auf Gewitterereignisse zurückzuführen, die bringen hier meist nur 10, vielleicht auch mal 20 und alle Jubeljahre mal 30 oder 40 mm. Aber oft ist es so, dass es wochenlang so gut wie gar keinen Regen gibt, in anderen Jahren hingegen schüttet es über Wochen hinweg. Auch der Herbst ist sehr volatil, es gibt Jahre mit nur sehr geringen Niederschlägen, in anderen regnet es überreichlich.
Man müsste diese Werte mal mit den Zahlen von früher vergleichen, da gab es natürlich auch Schwankungen, aber so extrem wie heutzutage waren die sicher nicht. All das macht es mittlerweile so schwierig, überhaupt noch taugliche Gartenpflanzen zu finden, weil es im Sommer zwar tendenziell sehr trocken werden kann, aber halt auch nicht immer. 2019 und 2022 gab es z. B. extrem trockene Sommer, 2025 aber überhaupt nicht, obwohl in allen vier Jahren zwischen 550 und 650 mm Niederschlag gefallen sind. 2023 war ein extrem niederschlagreiches Jahr, trotzdem gab es zwischen Ende Mai und Anfang Juli eine rekordverdächtige Dürre...
Etwas klarer wird es, wenn man quartalsweise vergleicht, aber auch hier offenbaren sich erhebliche Unterschiede. Da die Vegetation im Winter größtenteils ruht, ist die Verteilung nicht ganz so kritisch, aber die Regensummen liegen einigermaßen konstant zwischen 150 und 200 mm. Im Frühling war es in den letzten Jahren oft zu trocken, zwar hilft im März meist noch die Winterfeuchtigkeitl. Auch wenn der Februar oft eher trocken ist, und in den Jahren mit viel Regen im Februar reichte die Bodenfeuchte dann meist auch noch bis in den April hinein, in manchen Jahren aber herrschte bereits im April eine große Dürre.
Die Sommermonate sind manchmal sehr feucht, und in manchen fällt praktisch überhaupt kein Regen, oder ein Monat ist regenreich, und die beiden anderen nicht. Die Ungleichmäßigkeiten sind nur selten auf Gewitterereignisse zurückzuführen, die bringen hier meist nur 10, vielleicht auch mal 20 und alle Jubeljahre mal 30 oder 40 mm. Aber oft ist es so, dass es wochenlang so gut wie gar keinen Regen gibt, in anderen Jahren hingegen schüttet es über Wochen hinweg. Auch der Herbst ist sehr volatil, es gibt Jahre mit nur sehr geringen Niederschlägen, in anderen regnet es überreichlich.
Man müsste diese Werte mal mit den Zahlen von früher vergleichen, da gab es natürlich auch Schwankungen, aber so extrem wie heutzutage waren die sicher nicht. All das macht es mittlerweile so schwierig, überhaupt noch taugliche Gartenpflanzen zu finden, weil es im Sommer zwar tendenziell sehr trocken werden kann, aber halt auch nicht immer. 2019 und 2022 gab es z. B. extrem trockene Sommer, 2025 aber überhaupt nicht, obwohl in allen vier Jahren zwischen 550 und 650 mm Niederschlag gefallen sind. 2023 war ein extrem niederschlagreiches Jahr, trotzdem gab es zwischen Ende Mai und Anfang Juli eine rekordverdächtige Dürre...
- krimskrams
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- Registriert: 16. Mai 2009, 21:35
- Wohnort: Unterfranken
Re: Dürregejammer
Seit wann liegt Unterfranken, bzw. der Spessart am Meer? Wir sind hier sehr trockene Sommer gewohnt, aber es wird halt immer extremer. Und das mit der passenden Bepflanzung ist so eine Sache. Zum einen kann es doch mal passieren, dass es einen vergleichsweise feuchten Sommer, wie im letzten Jahr gibt, dann gammeln dir halt die Trockenkünstler weg. Zum anderen geben in diesem Jahr (bei uns im Juni 21 Liter, davon 13 in der letzten halben Stunde des Monats) bei den Extremtemperaturen und dem immer wieder austrocknendem Wind auch viele Pflanzen auf, die sich in anderen trockenen Jahren noch bewährt haben.Chica hat geschrieben: ↑17. Jul 2026, 12:59 @Medi ( Du hast doch eigentlich den passenden Nicknamen)
Das was Du beschreibst ist hier ganz normal, in jedem Sommer, schon immer. Oregano schlappt irgendwann, die Möhren halten geradeso durch und es gibt wochenlang keinen Regen. Ich glaube, weil ihr bisher unter Einfluss von Meeresklima mit vielen Niederschlägen im Sommer gelebt habt, dass ihr das so nur nicht kennt. Hier unter kontinentalem Einfluss ist das schon immer so. Ich kann mich erinnern, dass wir im Sommer manchmal Richtung Usedom fuhren und ganz verblüfft darüber waren, wie grün da oben mitten im August die Rasenflächen waren. So etwas kenne ich von hier unten nicht. Was sich hier geändert hat, sind komische heiße Winde im Sommer, unter denen auch die Insekten leiden und die hohe Luftfeuchtigkeit verschwindet selbst nach einem Regen nicht und kann tagelang anhalten, was extrem auf den Kreislauf geht. Das gab es, meiner Erinnerung nach, so nicht. Aber trocken über Wochen war es hier im Sommer schon immer. Deshalb haben wir auch schon lange passende Bepflanzung dafür. Na gut, meine ist anders.
Im Juli hatten wir bisher 2 Liter in den ersten 10 Minuten des Monats.
Da nutzt auch die Jahresbilanz wenig. Der Winter war hier zwar trockener als bei Medi, aber die Feuchtigkeit vom Winter nutzt halt im Juli nix mehr, das gibt nur schönere Zahlen und bringt ein bisschen was fürs Grundwasser.
Viele Grüße Gaby
Re: Dürregejammer
Ihr habt da im Westen kein Kontinentalklima. Ich gärtnere 25 km vor der polnischen Grenze
. Die KI sagt zu D.: „Während der Westen und Nordwesten vom maritimen Atlantikklima geprägt sind, nimmt der kontinentale Einfluss nach Osten und Südosten zu.“
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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