Obwohl das Baumbewässerungsproblem hier auch bestand, im Herbst frisch gepflanzte Straßenbäume standen während der Trockenperiode im letzten Jahr unbewässert da, es waren nicht viele Bäume, ich habe mich gefragt, ob die Anwohner nicht einen Eimer Wasser übrig haben. Der einzige gut aussehende Baum aus einer Reihe von Linden war ein Amberbaum, der stand aber so direkt vor einem Haus mit sehr gepflegtem Vorgarten, dass ich vermutet habe, dass diese Bewohner die Eimer Wasserr übrig hatten. Sozusagen im letzten Moment, als es zu regnen anfing, kam die Stadt mit einem Bewässerungswagen.
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Dürregejammer (Gelesen 1032440 mal)
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Re: Dürregejammer
@Nox, Du spricht aber für Frankreich, oder? Was Du schreibst, klingt alles wie Scherz
Obwohl das Baumbewässerungsproblem hier auch bestand, im Herbst frisch gepflanzte Straßenbäume standen während der Trockenperiode im letzten Jahr unbewässert da, es waren nicht viele Bäume, ich habe mich gefragt, ob die Anwohner nicht einen Eimer Wasser übrig haben. Der einzige gut aussehende Baum aus einer Reihe von Linden war ein Amberbaum, der stand aber so direkt vor einem Haus mit sehr gepflegtem Vorgarten, dass ich vermutet habe, dass diese Bewohner die Eimer Wasserr übrig hatten. Sozusagen im letzten Moment, als es zu regnen anfing, kam die Stadt mit einem Bewässerungswagen.
Obwohl das Baumbewässerungsproblem hier auch bestand, im Herbst frisch gepflanzte Straßenbäume standen während der Trockenperiode im letzten Jahr unbewässert da, es waren nicht viele Bäume, ich habe mich gefragt, ob die Anwohner nicht einen Eimer Wasser übrig haben. Der einzige gut aussehende Baum aus einer Reihe von Linden war ein Amberbaum, der stand aber so direkt vor einem Haus mit sehr gepflegtem Vorgarten, dass ich vermutet habe, dass diese Bewohner die Eimer Wasserr übrig hatten. Sozusagen im letzten Moment, als es zu regnen anfing, kam die Stadt mit einem Bewässerungswagen.
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Re: Dürregejammer
In Frankreich ist es offenbar auch nicht viel besser als in Deutschland... Ich will ja nicht sagen, dass die Gemeinden gar nichts tun, es gibt auch positive Beispiele, aber oft habe ich den Eindruck, dass sich nur dann etwas bewegt, wenn engagierte Bürger auf den Plan treten und die Medien darüber berichten. Nun muss man kostbares Trinkwasser definitiv nicht für die Autowäsche, den heimischen Pool oder zur Rasenbewässerung verwenden, aber den restlichen Garten nicht zu bewässern, kommt für viele Pflanzen einem Todesurteil gleich, und auch wenn gewisse Arten (auch einheimische) langfristig keine Chance haben werden, so ist ausreichend Grün in bebauten Gebieten doch essentiell.
Hier in der Stadt laufen die Springbrunnen mittlerweile nur noch durch Spenden, und viele Geschäftsleute zahlen die Pflege der Grünstreifen an den Straßen, wo sie im Gegenzug ein Werbeschild aufstellen dürfen. Das Bewässern gerade von jungen Bäumen wird gerne "vergessen", bis jemand die Verantwortlichen darauf aufmerksam macht, so wie neulich bei geplanten Bauarbeiten in einer Hauptverkehrsstraße, wo Versorgungsleitungen, Deckschicht usw. erneuert werden sollten, da hat man erst auf eine Bürgerinitiative hin ein paar Straßenbäume eingeplant.
In einer neuzugestaltenden, recht engen Anliegerstraße mit Nachkriegsbebauung (Sackgasse ohne Durchgangsverkehr) hat man Bäume vorgesehen, dafür sollen alle Parkplätze wegfallen, was dazu geführt hat, dass die Anwohner ihre Vorgärten gerodet haben, um dort in Zukunft ihre Autos abzustellen. Irgendwie erinnert das alles ein bisschen an Schilda, man plant ohne Sinn und Verstand über die Köpfe der Bürger hinweg, anstatt eine Anliegerversammlung einzuberufen, denn das alleinige Auslegen der Pläne im Rathaus zwecks Wahrung der Widerspruchsfrist bekommen wohl die wenigsten Leute mit.
Hier in der Stadt laufen die Springbrunnen mittlerweile nur noch durch Spenden, und viele Geschäftsleute zahlen die Pflege der Grünstreifen an den Straßen, wo sie im Gegenzug ein Werbeschild aufstellen dürfen. Das Bewässern gerade von jungen Bäumen wird gerne "vergessen", bis jemand die Verantwortlichen darauf aufmerksam macht, so wie neulich bei geplanten Bauarbeiten in einer Hauptverkehrsstraße, wo Versorgungsleitungen, Deckschicht usw. erneuert werden sollten, da hat man erst auf eine Bürgerinitiative hin ein paar Straßenbäume eingeplant.
In einer neuzugestaltenden, recht engen Anliegerstraße mit Nachkriegsbebauung (Sackgasse ohne Durchgangsverkehr) hat man Bäume vorgesehen, dafür sollen alle Parkplätze wegfallen, was dazu geführt hat, dass die Anwohner ihre Vorgärten gerodet haben, um dort in Zukunft ihre Autos abzustellen. Irgendwie erinnert das alles ein bisschen an Schilda, man plant ohne Sinn und Verstand über die Köpfe der Bürger hinweg, anstatt eine Anliegerversammlung einzuberufen, denn das alleinige Auslegen der Pläne im Rathaus zwecks Wahrung der Widerspruchsfrist bekommen wohl die wenigsten Leute mit.
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Re: Dürregejammer
Schönes Beispiel mit den Anwohnerparkplätzen - was für ein Irrsinn. Hier machen sie gerne Hauptverkehrsstraßen vom Umland ins Zentrum einspurig, so das täglich tausende im Stau warten, während alle fünf Minuten mal ein Fahrradfahrer, oder alle 10 ein Bus die breite Spur langbummeln. Bin ja sonst sehr für Klimaschutz, aber sowas bewirkt genau das Gegenteil.
Übrigens regnet es meines Wissens nicht weniger als früher - aber anders verteilt. Generell Wasser sparen macht daher auch nur bedingt Sinn. Und Wasser halten über Rückhaltebecken und Bauverbote in Wassernähe bringt vermutlich eher was, als Verbote den Garten zu bewässern.
Übrigens regnet es meines Wissens nicht weniger als früher - aber anders verteilt. Generell Wasser sparen macht daher auch nur bedingt Sinn. Und Wasser halten über Rückhaltebecken und Bauverbote in Wassernähe bringt vermutlich eher was, als Verbote den Garten zu bewässern.
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Re: Dürregejammer
Klingt doch mal wie ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein, wovon ich auch schon länger träume
(Stichwort: 100.000 Regenwassertankstellen [aber à 1.000 Liter] für die Stadt).
In welcher Gemeinde (in welchen Gemeinden) macht man das?
Ist zwar unterdimensioniert, aber trotzdem gut...
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Re: Dürregejammer
Macht man überall in Deutschland, aber doch nicht Regentonnen, sondern unterirdische Rückhaltebecken - die siehst du nur nicht. Und da reden wir eher von 5000-50000 Kubik!
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Re: Dürregejammer
Hier unterstellst du erstmal ganz viel und fuchtelst mit einer Moralkeule, die ich ziemlich atemberaubend finde.Nox hat geschrieben: ↑18. Jul 2026, 13:58 …
Du unterstellst implizit den von der Dürre Betroffenen hier, dass sie verantwortungslos ihren Rasen 2 Std lang bewässern ?
Zitat Chica: "Hier stand irgend etwas von 2 Stunden Regner laufen lassen. Wie bitte?!"
Und daraus folgernd befürwortest Du Giessverbote unter hohen Strafen ?
Weil Du Dich mit Deiner Passion für Insekten für moralisch überlegen hälst und die einzig mögliche Form des Gärtnerns eine Wildblumenwiese ist, die tatsächlich ohne Bewässern auskommt ?
….
Was umso schräger dadurch wird, dass du sowas schreibst:
Wo du vor noch nicht soooo langer Zeit hier in Klimawandelthemen die Position vetratst, dass doch gefälligst erstmal die Geburtenrate in Afrika zurück gehen sollte, bevor du in Europa etwas tust, um den Klimawandel abzumildern.
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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Re: Dürregejammer
Das ist korrekt.hobab hat geschrieben: ↑18. Jul 2026, 15:25 Übrigens regnet es meines Wissens nicht weniger als früher - aber anders verteilt. Generell Wasser sparen macht daher auch nur bedingt Sinn. Und Wasser halten über Rückhaltebecken und Bauverbote in Wassernähe bringt vermutlich eher was, als Verbote den Garten zu bewässern.
Die Jahresniederschlagssumme steigt (im deutschen Querschnitt, das ist regional anders.), was logisch ist, da es durch mehr Erwärmung auch mehr Verdunstung (und mehr Wassergehalt in der Luft) gibt.
Aber das mehr an Niederschlag wird eben auch durch die höhere Verdunstung mehr als aufgefressen.
Und in den üblichen Trockenregionen zeigt sich dies dann eben als Extrem.
Re: Dürregejammer
goworo, kaum hatte ich mich hier öffentlich aufgeregt, kam kurze Zeit später ein kleines Gewitter.
Medi, die 40 Liter vor fast 4 Wochen fielen nicht an einem Tag, sondern an mehreren Tagen hintereinander. Normalerweise ist es bei uns sehr selten, dass es mal über 10 l auf einmal regnet.
Re: Dürregejammer
Ja, aber mich nervt das auch, dass die Vorhersagen - bzgl. Niederschläge - zu 90 % völliger Schwachsinn sind!
Dieser Schwachsinn kann dann ja eigentlich nur vor einer KI erstellt worden sein und diese Vorhersagen werden dann nur nachgeplappert.
Diese prozentualen Niederschlagsangaben in den Apps kommen daher, dass es an diesen Tagen mit Niederschlagsangaben in den vergangenen (XX) Jahren auch mal irgendwie geregnet hat...
Dieser Schwachsinn kann dann ja eigentlich nur vor einer KI erstellt worden sein und diese Vorhersagen werden dann nur nachgeplappert.
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Re: Dürregejammer
Ich hab mich auch den ganzen Tag aufgeregt.
Am besten man schaltet das Handy und Internet aus.
Hier im Sahel hats natürlich nichts geregnet, wenn man von einzelnen Tropfen absieht,die ein paar Tupfen auf die Autoscheiben gezaubert haben.
Das Drama geht weiter, der Juli steht weiter bei NULL Niederschlag.
Hier die Lage die letzten 72 h.
Suche den hellsten Fleck im nördlichen Bereich auf der Karte umd du wirst den regenvergessenen Südspessart finden:
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
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Re: Dürregejammer
Wäre der Baum ein Tier, würden sich Heerscharen darüber aufregen, wenn es auf öffentlichem Grund verdursten müsste.Gartenlady hat geschrieben: ↑18. Jul 2026, 14:23 @Nox, Du spricht aber für Frankreich, oder? Was Du schreibst, klingt alles wie Scherz![]()
Obwohl das Baumbewässerungsproblem hier auch bestand, im Herbst frisch gepflanzte Straßenbäume standen während der Trockenperiode im letzten Jahr unbewässert da, es waren nicht viele Bäume, ich habe mich gefragt, ob die Anwohner nicht einen Eimer Wasser übrig haben. Der einzige gut aussehende Baum aus einer Reihe von Linden war ein Amberbaum, der stand aber so direkt vor einem Haus mit sehr gepflegtem Vorgarten, dass ich vermutet habe, dass diese Bewohner die Eimer Wasserr übrig hatten. Sozusagen im letzten Moment, als es zu regnen anfing, kam die Stadt mit einem Bewässerungswagen.![]()
Leider haben Pflanzen nur eine Lobby, wenns um Regenwald geht.
Der ein oder andere Strassenbaum oder Bepflanzungen würden überleben wenn sie von Anwohnern ab und zu notversorgt würden. Aber fur die meisten ist offentliches Grün nur dazu da, den Hund hinpissen zu lassen. Leider
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Re: Dürregejammer
Ich denke, Moralkeulen gibts hier genugGartenplaner hat geschrieben: ↑18. Jul 2026, 16:01
…
Hier unterstellst du erstmal ganz viel und fuchtelst mit einer Moralkeule, die ich ziemlich atemberaubend finde.
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Re: Dürregejammer
Noch ist doch noch alles gut, in Deutschland herrschen noch keine afrikanischen Zustände, das Leute wegen kein Grund und Trinkwasser mehr wirklich umziehen MÜSSEN, nichtmehr drumrum kommen..Gartenplaner hat geschrieben: ↑18. Jul 2026, 16:01 .. in Klimawandelthemen die Position .. in Afrika
Noch...
Manchmal frage ich mich, ob es tatsächlich noch ein ob, oder doch schon ein wann ist, wann nämlich AFD & Konsorten wohl mit nem Wahlslogan in ner Strickart a la:
Migranten & Flüchtlinge RAUS, die saufen uns Edeldeutschen zuviel Trink(gies)wasser weg ! ..angewackelt kommen werden..
Weil gegen den Klimawandel kann man ja eh nix machen..aber gegen "die" schon ?
Und so ganz grundsätzlich, im nächsten Frühjahr: wer wird angesichts von Billigpreis von Blümchen X und Staude Y und Obstbämchen Z so fair/korrekt sein, im Kopf direkt den ca 7 bis 8 fachen Preis hinzu zu addieren, eben die über die nächsten 1..2 Jahre fällig werdenden Kosten fürs Gieswasser bei und dank Dürre - und dann erst ein kaufen zu entscheiden ?