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Dürregejammer (Gelesen 1059260 mal)
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- Mediterraneus
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Re: Dürregejammer
Sagen wir so, um Hortensien und Phlox brauche ich mir keine Gedanken mehr zu machen.
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raiSCH
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Re: Dürregejammer
Bei mir hat es meine ältesten und größten Magnolien erwischt: M. loebneri 'Merrill', gut 10 m hoch, und M. Kobus 'Wadas Memeory', gut 6 m hoch. Ich glaube nicht, dass sie woeder austreiben.
- Mediterraneus
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Re: Dürregejammer
Oje, das ist besonders schlimm, wenn Jahrzehnte alte Gehölze absterben 
Bei dir berappeln sie sich vieleicht wieder, wenn es wieder normal regnet, das dürfte in Südbayern bald wieder der Fall sein, bzw. die Wahrscheinlichkeit ist da.
Mein Lehrgeld gegenüber Magnolien ist gezahlt.
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Re: Dürregejammer
Ich schon, die verwundern mich total.Mediterraneus hat geschrieben: ↑7. Aug 2026, 13:54 Sagen wir so, um Hortensien und Phlox brauche ich mir keine Gedanken mehr zu machen.
Mein größter Fehler war anzunehmen, wenn die Hortensien-Blätter grün sind, dann sollte es den Pflanzen, die theoretisch mehr Trockenheit aushalten, gut gehen, weit gefehlt, die können fast eingehen.
Die ca. 20 Jahre alte Bauernhortensie hat nach dem trockenen Frühling kaum geblüht. 2-3 Blüten und fertig. Ok, kein Problem.
Die Rispenhortensien sehen bei eher zurückhaltendem Gießen gar nicht so schlecht aus, alle grüne Blätter. Aber 1 will kaum blühen, die gleiche steht direkt daneben und blüht mit vielen Blüten, wobei die Blüten ein wenig verwelkt sind. Habe wohl doch zu wenig gegossen nachdem die Blätter so schön aussahen. Voriges Jahr hatten beide Rispenhortensien etwa gleich viele Blüten.
In der Nähe einer 2 Jahre alten schön blühenden Rispenhortensien sind im Herbst gesetzte Potentilla. Die muss ich ertränken, sonst verwelken sie. Jeweils 2 kleine Potentilla bekommen genauso viel Wasser wie die Hortenise. Unglaublich 3 Tage ganz leichter Regen von Zeit zu Zeit, dann 3 Tage Sonne und die Potentilla waren total verwelkt, habe sie dann mit 15l Wasser ertränkt und sie haben sich erholt. Daneben gibt es noch einen sehr alten Fruticosa, der kommt ohne Gießen klar, hat aber verwelkte Blüten.
Beim Phlox habe ich es irgendwann aufgegeben zu gießen, die Blüten waren verwelkt und das Wasser ist knapp. Es hat jetzt vor 1 Woche merkbar geregnet und vor 2 Tagen. Unglaublich der Phlox hat schöne Blüten in der prallen Sonne. Der Phlox im Halbschatten zeigt nur verblühte Blüten.
Was sonst alles vertrocknet ist, wird sich zeigen. Interessant ist Geranium Tiny Monster, der blüht in praller Sonne ohne Gießen durch. Die Jahre davor hat der dahin gekümmert.
LG Horst
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Re: Dürregejammer
Wie gesagt, mehrfach, wir reden über unterschiedliche Trockenheit.
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
In Unterfranken hats die letzten 90 Tage an einigen Stellen 50 mm geregnet.
50 mm in drei Monaten. Dazu Hitzerekorde für Tag und Nacht.
Da braucht man such um Phlox nicht mehr zu kümmern
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
In Unterfranken hats die letzten 90 Tage an einigen Stellen 50 mm geregnet.
50 mm in drei Monaten. Dazu Hitzerekorde für Tag und Nacht.
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Re: Dürregejammer
@Mediterraneus: so oder so ähnlich wie bei dir würde es bei mir auch aussehen, wenn ich nicht aufwendig und ausdauernd wässern würde. Mit aufwendig meine ich sowohl zeit- als auch finanziell aufwendig. Aber diesen Luxus leiste ich mir, auch wenn ich dafür von Chica bestimmt eine heftige Rüge einstecken muss. Aber meine Rhododendron und auch viele weitere Gehölze sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich möchte sie ungern verlieren. Darüber hinaus ist mir als Mitglied der "Deutschen Genbank Rhododendron" der Erhalt meiner Sammlung ein Anliegen.
Zwar haben viele Pflanzen ausgeprägten Sonnenbrand an den exponierten Bereichen. Das schwächt zwar die Pflanzen und sieht nicht schön aus, ist aber nicht tödlich. Noch ist es zu früh um Bilanz zu ziehen, zumal die Trockenheit so schnell kein Ende nehmen wird. Aber ich hoffe, die Komplettausfälle werden sich in Grenzen halten.
Bei Stauden habe ich schon große Abstriche gemacht und werde das auch in Zukunft intensivieren: was nicht ohne großen Aufwand überlebt hat keine Zukunft in meinem Garten. Z.B. ist das Thema Meconopsis leider nach vielen Jahrzehnten abgeschlossen.
Übrigens: die absolut Trockenheit verträglichsten Hortensien sind hier H. quercifolia. Ich habe hier sogar ein Exemplar, welches nie gegossen wurde. Trotzdem steht es 1A da, während sämtliche Unkräuter daneben vertrocknet sind.
@raiSCH: das ist ja furchtbar, was du da berichtest.
Ich dachte, die Trockenheit und die Hitze ist im Münchner Raum nicht so ausgeprägt. Konntest oder wolltest du nicht gießen?
Zwar haben viele Pflanzen ausgeprägten Sonnenbrand an den exponierten Bereichen. Das schwächt zwar die Pflanzen und sieht nicht schön aus, ist aber nicht tödlich. Noch ist es zu früh um Bilanz zu ziehen, zumal die Trockenheit so schnell kein Ende nehmen wird. Aber ich hoffe, die Komplettausfälle werden sich in Grenzen halten.
Bei Stauden habe ich schon große Abstriche gemacht und werde das auch in Zukunft intensivieren: was nicht ohne großen Aufwand überlebt hat keine Zukunft in meinem Garten. Z.B. ist das Thema Meconopsis leider nach vielen Jahrzehnten abgeschlossen.
Übrigens: die absolut Trockenheit verträglichsten Hortensien sind hier H. quercifolia. Ich habe hier sogar ein Exemplar, welches nie gegossen wurde. Trotzdem steht es 1A da, während sämtliche Unkräuter daneben vertrocknet sind.
@raiSCH: das ist ja furchtbar, was du da berichtest.
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raiSCH
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Re: Dürregejammer
Ich konnte nicht gießen, da ich keinen Gartenschlauch mehr habe, und es wäre auch zu aufwändig gewesen. Vielleicht schaffen es die Magnolien - es sind meine einzigen weißen, die bunten sehen besser aus. Auch einige Rododendren werden dran glauben müssen, aber die meisten schaffen es. Es hat hier nur zwei Mal in den letzten Wochen geregnet, und leider nicht sehr intensiv. Wir hatten auch über 40°C.
- Turjan
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Re: Dürregejammer
Heute ist ja eigentlich ein kühler Tag, aber irgendwie geben jetzt viele Pflanzen sichtbar auf, die bis jetzt noch leidlich durchgehalten haben. Selbst das Immergrün vertrocknet, und Rhododendren, Hortensien oder auch die Phloxe leiden. Hier waren es die letzten 30 Tage nur etwa 3 mm Niederschlag, überall drumherum waren es mindestens 10-20 mm mehr. Ich weiss, dass ich meine Versuche, hier Astilben anzusiedeln, aufgeben werde, die letzte alteingesessene ist ganz plötzlich auch vertrocknet, und von den neueren brauchen wir gar nicht zu reden; die müsste ich teils mehrmals täglich gießen. Ich hatte ein paar mal durchdringend gewässert, und natürlich steht das auch heute wieder an, aber so etwas kenne ich von hier gar nicht.
Wem das anscheinend gut tut, sind die Rosen. Was auch noch recht passabel durchhält sind Hemerocallis, die es hier im Garten früher nie gab; da freut mich, dass es wenigstens etwas gibt, das halbwegs klarkommt. Da, wo der Giersch steht, sieht's erstaunlicherweise auch noch ganz passabel aus, sogar ein vollsonnig stehender Rhododendron. Bei den Gehölzschatten hat sich der Effekt irgendwie umgekehrt: zu Beginn schützte der Schatten vor zu schneller Austrocknung, aber mittlerweile nehmen sich die grossen Gehölze alles verfügbare Wasser.
Ich weiß noch, wie ich rumgejammert hatte, als ich von Wien zurück hierher ziehen musste, dass es hier immer nur regnen würde. Jetzt hätte ich gerne mal ordentlich Regen, nicht so ein paar Pseudotropfen alle paar Wochen. So ändern sich die Zeiten. Hier ziehen eigentlich häufig Wolken durch, die aussehen, als wollten sie Wasser abwerfen, aber sie tun's nicht. Das Haus hier ist für solch eine Hitze auch nicht wirklich ausgelegt. Na ja, wir haben ein Untergeschoss, das jetzt wohl eine Renaissance erleben wird. Ein Feldbett steht da schon.
Wem das anscheinend gut tut, sind die Rosen. Was auch noch recht passabel durchhält sind Hemerocallis, die es hier im Garten früher nie gab; da freut mich, dass es wenigstens etwas gibt, das halbwegs klarkommt. Da, wo der Giersch steht, sieht's erstaunlicherweise auch noch ganz passabel aus, sogar ein vollsonnig stehender Rhododendron. Bei den Gehölzschatten hat sich der Effekt irgendwie umgekehrt: zu Beginn schützte der Schatten vor zu schneller Austrocknung, aber mittlerweile nehmen sich die grossen Gehölze alles verfügbare Wasser.
Ich weiß noch, wie ich rumgejammert hatte, als ich von Wien zurück hierher ziehen musste, dass es hier immer nur regnen würde. Jetzt hätte ich gerne mal ordentlich Regen, nicht so ein paar Pseudotropfen alle paar Wochen. So ändern sich die Zeiten. Hier ziehen eigentlich häufig Wolken durch, die aussehen, als wollten sie Wasser abwerfen, aber sie tun's nicht. Das Haus hier ist für solch eine Hitze auch nicht wirklich ausgelegt. Na ja, wir haben ein Untergeschoss, das jetzt wohl eine Renaissance erleben wird. Ein Feldbett steht da schon.
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Re: Dürregejammer
Hier ist der Girsch für dieses Jahr gegangen.
Bild zeigt den Hang zum See unter Weißdorn und Hartriegel.
Normalerweise steht da alles dicht mit Giersch.
Komplett vertrocknet.
Bild zeigt den Hang zum See unter Weißdorn und Hartriegel.
Normalerweise steht da alles dicht mit Giersch.
Komplett vertrocknet.
- Mottischa
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Re: Dürregejammer
Meiner hat sich auch komplett verabschiedet.
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)