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Dürregejammer (Gelesen 1085219 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
Re: Dürregejammer
Bei uns hier gibt es ein großflächiges Flutungsmanagement, der Zeitraum der Wiederherstellung vorbergbaulicher Grundwasserhöhen hängt natürlich auch mit den jährlichen Niederschlägen zusammen. Es gibt inzwischen unzählige Tagebaurestlöcher, daraus entsteht das Lausitzer Seenland, eine Urlaubsregion. Inzwischen sind fünf Seen durch Überleiter (Kanäle) verbunden die alle schiffbar sind.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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Re: Dürregejammer
Danke, thuja thujon, das lässt mich hoffen. Würde sie nur ungern verlieren.thuja thujon hat geschrieben: ↑24. Aug 2026, 15:56 Die sind ja noch grün, da ist nichts vertrocknet. Das ist nur von der Hitze verbrannt. Die lebt noch.![]()
- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Gerne.
https://www1.wdr.de/nrw/hambacher-see-h ... g-100.html
Bei Niedrigwasser fördert man halt nix und bei Hochwasser oder Normalwasser die maximalen 18m³/s. Ich sehe da kein Problem, im Rhein ist unterm Strich genug Wasser drin.
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- hobab
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Re: Dürregejammer
Seh ich auch so. Und so werden die es vermutlich auch hier machen - falls es dazu kommt, denn die Verdunstung der Seen ist tatsächlich ein schwerwiegender Nachteil. Wahrscheinlich setzten die Kommunen da nicht nur auf ein Pferd, sondern auf Rückhaltung von Regenwasser, sparsamer Verbrauch, Grauwasser, länderübergreifendes Wassermanagment der Gewässer etc….
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- hobab
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Re: Dürregejammer
Zu den vermeintlich toten Bäumen sagt Medi was sehr vernünftiges, finde ich: Laubbäume können generell relativ gut mit solchen Trockenperioden umgehen, so sie denn die Nährstoffe aus dem Blättern ziehen können und praktisch einen frühen Herbst einleiten können. Das können aber auch nicht alle Laubbaume, glaube ich. Die, die es können haben gute Chancen im nächsten Jahr wieder auszutreiben. Nadelbäume, die ihre Nadeln verloren haben, sind einfach tot. Thuja braucht man weiß Gott nicht mehr zu pflanzen, das sind Todeskandidaten des Klimawandels, ebenso Lebensbäume. Die machen wirklich keinen Sinn mehr, schreibt sie ab und pflanzt was anderes.
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- Mediterraneus
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Re: Dürregejammer
Da wo rotHyla hat geschrieben: ↑24. Aug 2026, 16:12Das wäre wo?Mediterraneus hat geschrieben: ↑24. Aug 2026, 15:23 Aber die andern Gebiete, da wos immer regnet, sollten sich bei der Prognose langsam mal auf Sumpfbepflanzung umstellen![]()
![]()
https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
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- hobab
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Re: Dürregejammer
Sorry, natürlich Scheinzypresse… hab noch keinen Urlaub gehabt dieses Jahr, oder letztes was sich langsam bemerkbar macht…
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Re: Dürregejammer
Danke Medi und danke, Hobelia, für's Mitgefühl !
Es ist halt extrem, heute stand in der Zeitung, dass in meiner Ecke seit über 50 Tagen kein nennenswerter Regen (über 10 mm) mehr fiel, dafür hatten wir mehrere Hitzeperioden. Soetwas hatte es noch nie vorher hier gegeben.
Hobelia, meine Stewartia rostrata sieht aus wie Deine, eine Stewartia pseudocamellia sieht noch etwas besser aus, die steht mehr im Schatten, sie hat trotzdem viele breite braune Blattränder.
Ich gebe für einige Gehölze die Hoffnung noch nicht ganz auf, wie Hobab schon sagt: Gewissheit bekommt man erst in nächstem Frühjahr, wenn sie austreiben oder leider nicht mehr.
@Mathilda: Die Bretagne hat wenig Grundwasser, sie sitzt auf einem Granit-Gebirgsstock. Dafür gibt es alte Steinbrüche, die jetzt von den Gemeinden aufgekauft werden, um sie zu Wasserreservoiren umzufunktionnieren - das alles ist aber noch nicht realisiert. Man denkt auch über künstliche Teiche und Seen in Tälern nach. Hoffentlich werden diese Pläne bald umgesetzt. Ich für meinen Teil suche einen Brunnenbauer, mal schauen, ob das klappt - dann müsste ich in Zukunft kein Trinkwasser mehr für die Bewässerung verwenden.
Diese "Megabassins" für die Landwirtschaft sind eine Idee für weiter südlich, im Vendée und Poitou-Charente. Warum es jetzt sinnvoll sein soll, die im Winter aus Grundwasser zu füllen anstatt das Grundwasser im Sommer anzuzapfen weiss ich nicht, vielleicht steht im Winter das Grundwasser höher ?
Es ist halt extrem, heute stand in der Zeitung, dass in meiner Ecke seit über 50 Tagen kein nennenswerter Regen (über 10 mm) mehr fiel, dafür hatten wir mehrere Hitzeperioden. Soetwas hatte es noch nie vorher hier gegeben.
Hobelia, meine Stewartia rostrata sieht aus wie Deine, eine Stewartia pseudocamellia sieht noch etwas besser aus, die steht mehr im Schatten, sie hat trotzdem viele breite braune Blattränder.
Ich gebe für einige Gehölze die Hoffnung noch nicht ganz auf, wie Hobab schon sagt: Gewissheit bekommt man erst in nächstem Frühjahr, wenn sie austreiben oder leider nicht mehr.
@Mathilda: Die Bretagne hat wenig Grundwasser, sie sitzt auf einem Granit-Gebirgsstock. Dafür gibt es alte Steinbrüche, die jetzt von den Gemeinden aufgekauft werden, um sie zu Wasserreservoiren umzufunktionnieren - das alles ist aber noch nicht realisiert. Man denkt auch über künstliche Teiche und Seen in Tälern nach. Hoffentlich werden diese Pläne bald umgesetzt. Ich für meinen Teil suche einen Brunnenbauer, mal schauen, ob das klappt - dann müsste ich in Zukunft kein Trinkwasser mehr für die Bewässerung verwenden.
Diese "Megabassins" für die Landwirtschaft sind eine Idee für weiter südlich, im Vendée und Poitou-Charente. Warum es jetzt sinnvoll sein soll, die im Winter aus Grundwasser zu füllen anstatt das Grundwasser im Sommer anzuzapfen weiss ich nicht, vielleicht steht im Winter das Grundwasser höher ?
- Lady Gaga
- Beiträge: 5108
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- Wohnort: Nähe Eisenstadt
- Region: Nordburgenland
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- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Dürregejammer
Wobei mich bei unseren Scheinzypressen wundert, dass man ihr keinen Schaden ansieht. Dabei habe ich dort nie gegossen. Die halten offenbar mehr als Thujen aus.
Grüße aus dem Burgenland, dem Land der Sonne!