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Welches einfache Bewässerungssystem für diesen konkreten Garten? (Gelesen 5984 mal)

Vom Unkrautstecher bis zum Aufsitzrasenmäher - alles, was die Arbeit erleichtert. Fragen, Erfahrungen, Berichte

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ju_wien
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Re: Welches einfache Bewässerungssystem für diesen konkreten Garten?

ju_wien » Antwort #90 am:

Tja, nach einiger Zeit weiß man jedenfalls, warum so viele Firmen die Planung und Installation einer Bewässerungsanlage anbieten.

Kommt mir bei einer Gesamtgröße von 250 m2, wovon nur ca. 20 m2 regelmäßig bewässert werden sollen, aber etwas übertrieben vor. Als ich eben alle Teile des Threads noch einmal gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass ich sinngemäß das gleiche im April schon einmal geschrieben hatte ;-) Immerhin bin ich bei meinen Recherchen und Erkenntnissen inzwischen weiter.
ju_wien
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Re: Welches einfache Bewässerungssystem für diesen konkreten Garten?

ju_wien » Antwort #91 am:

hobab hat geschrieben: 25. Jul 2026, 19:08 Und leiht euch ne Grabenfräse bei den Kollegen, wenn ihr die Gräben selber macht: wenn die nur verlegen müssen, spart euch das wirklich Geld.
Wie groß und schwer ist so ein Ding? Jedes Werkzeug muss hier durchs Stiegenhaus getragen werden. (Schnelles Googeln zeigt mir kleine Bagger - so ein Ding hätte ich eh gern, bringe ich aber nicht durch die Türe.)

//Gefunden. Sieht so ähnlich aus wie eine Kettensäge mit Rädern. Hat aber 382 kg lt. Boels, kann ich also nicht über die Stiegen tragen. Somit bleibt es bei der vorhandenen Spitzhacke. Aber ich habe wieder was dazu gelernt, danke dafür :)
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hobab
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Re: Welches einfache Bewässerungssystem für diesen konkreten Garten?

hobab » Antwort #92 am:

Gibts auch leichter, reicht für Regenanlage. Aber Rampe ist trotzdem gut - nicht toll fürs Kreuz die zu tragen.
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hobab
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Re: Welches einfache Bewässerungssystem für diesen konkreten Garten?

hobab » Antwort #93 am:

Und bei 20 m² würde ich auf jeden Fall ein batteriebetriebenes Steuergerät nehmen und Topfschlauch, das kostet nun wirklich nicht die Welt das Verlegen zu lassen und mehr Steuerung braucht es nicht. An ein Gerät mit zwei Ausgängen passen 200 m Schlauch.
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Querkopf
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Re: Welches einfache Bewässerungssystem für diesen konkreten Garten?

Querkopf » Antwort #94 am:

hobab hat geschrieben: 25. Jul 2026, 19:08... Und wenn man das noch nie gemacht hat und nicht leidenschaftlicher Bastler ist: lasst es eine Firma machen, der Aufwand beim ersten Mal ist groß und wir werden weiß Gott nicht reich beim Einbauen. ...
Guter Rat. So ganz grundsätzlich. Wobei der Aufwand evtl. gar nicht soo groß sein muss, wenn man schon mal zugucken durfte und Pi mal Daumen weiß, wie's geht ;)...
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Ich hab' nach einem Dürresommer, bei dem ich mit Sprenger-Umsetzen etc. partout nicht hinterherkam und am Ende Trockenschäden an Gehölzen zu beklagen hatte, mit dem Gärtner meines Vertrauens über eine Tropfbewässerung gesprochen. Die er einbauen sollte, alldieweil ich keine Ahnung hatte und rasch was Funktionierendes wollte. So simpel wie möglich, riet er, ohne Sensor-Steuerelektronik-Gedöns - was nicht eingebaut ist, kann nicht kaputtgehen; du fummelst nicht ewig rum mit irgendwelchen Einstellungen, die am Ende doch falsch sind; und wie lange du die Tropferei dann laufen lassen solltest, kriegst du fix ins Gefühl. Fand ich einleuchtend. Und weil im Eingangspost nach einem einfachen System gefragt wurde, beschreibe ich mal, wie's seit ein paar Jahren hier aussieht. Komplikationslos.
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Also: Außenwasserhahn mit Schlauchwagen dran (Haus-Wasserdruck), 3/4 Zoll Schlauch drauf. Gab's schon, blieb. Schlauch im Sommer ca. 8m dauerabgerollt bis zu einem 3-Wege-Verteiler mit 2 separaten Auslassventilen (Steckverbindungen, Gardenasystem, hier in Messingversion). Von da wieder 3/4''-Schlauch - nach links ein paar Meter längs des Garteneingangswegs, dann angeschlossen am Tropfschlauch für den Garten hinterm Haus. Nach rechts ein längeres Stück, das sich wahlweise am im Garten selbst verlaufenden Schlauch für den Sprenger oder am Tropfschlauch für den Vorgarten anschließen lässt.
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Der Tropfschlauch, dieser, läuft in Wellenlinien durch die Beete, an zwei, drei Stellen mit Abzweigung. Anfangs einfach obendrauf verlegt (mit Steckklammern fixiert), inzwischen zum großen Teil unter Mulch bzw. unter einer dünnen Erddecke verschwunden. Wo der Schlauch schmale Wege unter- oder Pflaster überquert, sind tropferfreie Zwischenstücke eingebaut. Drei Linien: hinterer Garten links, hinterer Garten rechts, Vorgarten. Es läuft immer nur eine Linie, abends/ nachts, wenn's kühler ist; ich stecke jeweils den Anschluss um und öffne das passende Ventil. Jeder Gartenteil kriegt also alle 3 Tage Wasser. 3-5 Stunden lang. Das reicht, selbst bei extremer Hitze & Dürre wie jetzt.
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Wasserdruck: klappt, bis zum letzten Tropfer. Vorm Winter öffne ich die Tropfschlauchenden (die werden im Frühjahr zum Verschließen bloß umgeknickt), damit Restwasser rauskann, rolle die 3/4-Zöller hübsch ordentlich auf, öffne den Außenwasserhahn und drehe dessen Innen-Pendant zu. Fertig. Gegen kleine Undichtigkeiten an den Gardenasystem-Steckverbindungen hat's bisher genügt, die dortigen O-Ringe zu wechseln. Undichtigkeiten am Tropfschlauch waren ausschließlich Unfälle: Entweder hatte ich selber mit dem Spaten nicht aufgepasst, oder tierische Gartenbewohner hatten Schnäbel/ Zähne reingehauen; ok, Stückchen Schlauch rausschneiden und mit einem 16mm-Steckverbinder flicken.
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Nachteile: a) Das Aufpassen-Müssen beim Jäten und Buddeln. b) Das ist Basisbewässerung, hält alle Gewächse am Leben, ist aber undifferenziert. Wenn ich was intensiver wässern will, gibt's 'nen Extraschluck per Gießstab (Schlauchwagen Nr. 2 steht eh unten im Garten rum), oder es läuft mal ein Stündchen lang der Sprenger. Aber beides ist nur selten nötig. Insgesamt ist der Zeitaufwand fürs Gießen jetzt minimal. Und: Die Tropferei-Bedienung geht so fix & einfach, dass ich bei Abwesenheit problemlos Nachbarn/ Freunde bitten kann, mich bei dem Job zu vertreten.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137

"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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