'Graham Thomas' stützen?
Verfasst: 2. Sep 2012, 09:07
Moinmoin, liebe Kenner,ich hab's endlich geschafft: Mich für eine Rose entschieden ('Graham Thomas'), sie gefunden UND gepflanzt! Nun stellt sich eine letzte Frage: Will sie eine Stütze? Im Topf hatte sie ein Dreibein aus Bambusstäben (hat sie noch), und dennoch ist eines der dicken Knospenbüschel abgeknickt, bevor sich die erste Blüte überhaupt richtig geöffnet hatte. Oder war's vielleicht wegen der Stütze? Die Rose steht frei, so man das so behaupten kann: Hauswand mit knapp 2 m Abstand im Rücken (NO), Nachbargarage mit 5, 6 m Abstand vor der Nase, 75-cm-Buchshecke vor den Füßen (die Rose darf also gern untenrum kahl sein
), hoher Schmetterlingsflieder nach Osten hin, aber näher am Haus als die Rose. Im Sommer ist der Standort ab ca. 10:30 Uhr vollsonnig. Boden: Rosenerde-Boden-Gemisch im Pflanzloch, unten drunter (also ab ca. 50, 60 cm Tiefe) mergelig, nach hinten hin in der Tiefe Bausand (ich könnte sie heute noch würgen). Der gesamte Aushub war erstaunlich "frisch" - will sagen: nicht so staubtrocken, wie ich befürchtet hatte. Der Buchs, der vom Bausand Abstand hat, wächst dort wie irre; der Schmetterlingsflieder hat wahrscheinlich die Zehen durch den Sand bis ins Grundwasser gestreckt ...Nun frag ich euch: Muss/sollte man die GT stützen? Im Netz finden sich unterschiedliche Meinungen. Bei schwächlichen Blütentrieben würde ich vom Gefühl her eher dazu tendieren, ein Überneigen zuzulassen.ratibida