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Autor Thema: Stauden- und Gartenmärkte 2007  (Gelesen 16865 mal)

sarastro

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #195 am: 13. September 2007, 21:32:02 »

Ja, die Fürstenfelder Gartentage werden sicher den Alpinenfreaks mehr behagen und es driftet immer mehr auseinander, die Schattenstaudenfreunde und Orchideenfreaks werden mehr und mehr nach Freising tendieren, zumal ja im kommenden Jahr die beiden zeitgleich stattfinden. Aber der Gruscht dominiert in FFB doch sehr!
Warum die GDS mit ihrem Stand nicht mehr in Freising vertreten ist, finde ich sehr schade!
Andreas H. war lediglich 1x, Feldweber und Peters machten sicherlich zu wenig Umsatz, HMSchmidt weiß ich nicht, warum der nicht da war.
Aber dafür haben wir ja noch andere, wie Portier oder Hoffmann. Oder besagten Prinz Eugen!
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ebbie

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #196 am: 13. September 2007, 21:59:43 »

Oder besagten Prinz Eugen!
Ja, der ist nicht am Kiekeberg und auch nicht in Erfurt. Aber wenn Fürstenfeld und Freising im nächsten Jahr zur gleichen Zeit stattfinden, muss er sich wohl zerteilen.
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rocknroller

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #197 am: 14. September 2007, 10:24:13 »

Hallo zusammen,

Ich will noch auf nen kleinen aber feinen Gartenmarkt hinweisen und zwar ist der in Erlangen, im Wirtschaftshof des Botanischen Gartens,

Es werden Stauden,Bodendecker, Kakteen, Rosen und vieles mehr angeboten.

Vielleicht wohnt jemand in der Nürnberger Region und interessiert sich
für solche Gartenpflanzen nebst Gartenzubehör.

Halt hab ich noch vergessen:

Datum: Morgen 15.9.07 , Beginn 10:00, Ende 14:00


VG


rocknroller
« Letzte Änderung: 14. September 2007, 12:35:14 von rocknroller »
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Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.

sarastro

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #198 am: 14. September 2007, 19:38:59 »

Äähm, übrigens ist in 14 Tagen wieder "Faszination Garten" in Weingartsgreuth. Dieses Kaff ist ein äußerst idyllischer, fränkischer Flecken und diese Veranstaltung bietet sehr viel Romantik in einer verwunschenen Schlossanlage mit, wie ich meine, guten Ausstellern.
Weingartsgreuth liegt so grob zwischen Nürnberg und Würzburg, allerdings mehr an Nürnberg, Abfahrt Wachenroth. Gefällt mir persönlich viel besser als Pommersfelden, ist kleiner und überschaubarer. Die Vorträge finden übrigens mit Gottes Segen in der Schlosskirche statt. ;)
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Hellebora

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #199 am: 14. September 2007, 20:19:46 »

ich fahr hin, aber nicht wegen pflanzen (haha ::) ) sondern wegen garten-accessoires.

Warst Du früher schon mal da? Lohnt es? Restfamilie will an dem Wochenende nach Wien, aber das wär eh nur ein kleiner ;D ;D Umweg. Bloß mit dem Katzentier im Auto müßte das wohl ein Kurzbesuch werden. :-\
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sarastro

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #200 am: 14. September 2007, 20:34:09 »

Anscheinend letztes Jahr über 20.000 Besucher, ein Gedränge und Geschiebe. Ein Bekannter von mir, der Kräuter verkauft, war dort. Ihn fragte ich, wie es war und was denn so los war. Darauf hin lachte er und sagte, Leute ohne Ende, aber gekauft hat kaum wer etwas. Wer sich hauptsächlich für Pflanzen oder pflanzenähnliches interessiert, ist dort völlig fehl am Platz. Es sind jetzt schon fast 200 Aussteller (!), aber wenn man im Netz die Ausstellerliste durchgeht, fragt man sich, wo dieses "Event" noch im Entferntesten was mit Garten zu tun hat.

Besucher wird man zu solchen Remmidemmis als Veranstalter immer bekommen. Doch ob auf Dauer die meisten Aussteller so etwas mitmachen, ja dahinter steht ein großes Fragezeichen! Und derselbe Veranstalter hat ja im Schloss Parz bei Grieskirchen mit ein und demselben Konzept eine Bauchlandung per excellence vollbracht. Die Besucher hatten einen Riesenfrust und erst die Aussteller!

Die wenigen Pflanzenanbieter müssen ja nicht meinen, weil sie sozusagen die Platzhirschstellung einnehmen, dass danach auch die Kasse stimmt. Dies ist ein Trugschluss, den die meisten erst begreifen müssen. Nur ein breitgefächertes Angebot an Pflanzen und ausgesuchtem Gartenaccessoirs lockt auf Dauer die Kunden.

Aber gut, es hat ja auch was Positives. Die Besucher lernen mit der Zeit, was Ramsch und Kitsch ist und was richtige, "echte" Gartentage sind. Aber es muss auch die Kitschseite abgedeckt werden, auch hierfür finden sich potentielle Käufer. Es werden Zeiten kommen, wo ein Keramikgartenzwerg eine gesuchte Antiquität darstellt, so sie nicht ohnehin schon solche sind. Nun, das ist aber eine andere Geschichte!
« Letzte Änderung: 14. September 2007, 20:41:51 von sarastro »
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Staudo

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #201 am: 14. September 2007, 20:53:02 »

Besucher wird man zu solchen Remmidemmis als Veranstalter immer bekommen. Doch ob auf Dauer die meisten Aussteller so etwas mitmachen, ja dahinter steht ein großes Fragezeichen!


Hallo,

das ist genau meine Erfahrung - weshalb ich nur noch auf zwei Märkte im Jahr fahre. Es gibt z.B. Eventveranstalter, die horrende Standmieten haben wollen und dann immer auf Krampf wenigstens noch einige Pflanzenanbieter anlocken können. Die haben völlig falsche Vorstellungen, was an solchen Tagen an Umsatz zusammenkommt. Selbst mit ständiger Schlange an der Kasse kommt man, wenn man alles zusammenrechnet (packen, einladen, hinfahren, rumstehen etc.) nur auf einen sehr, sehr bescheidenen Stundenlohn. Ich habe schon mal einen gefragt, wie viel Honorar er zahlen würde.


Viele Grüße

Peter
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Es könnte mal wieder regnen.

sarastro

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #202 am: 14. September 2007, 21:12:49 »

Lieber Peter, du sprichst mir aus der Seele und nicht nur mir!!
Es soll Kollegen geben, die tatsächlich ganz frech nach einem Gratisstand fragen bzw. nur gegen einen Vortrag überhaupt kommen.

Ich sehe dies zwar nicht ganz so, haben doch die Veranstalter auch Unkosten und wenn gute, breitgefächerte Werbung gemacht wird, so hat dies auch seinen Preis und dies muss ja irgendwie finanziert werden. Sicher, die Veranstalter holen sich durch die Eintrittspreise satte Gewinne. Was ich allerdings nicht ganz einsehe, ist die Marotte mancher Veranstalter, die Standgebühr schon ein halbes Jahr vorher zu kassieren, um mit dem Geld "arbeiten" zu können.

Das Risiko liegt ja schließlich bei beiden, aber die Verantwortung für ein gelungenes Event? Dies liegt in einer guten Organisation und der Umsetzung neuer Ideen.
« Letzte Änderung: 14. September 2007, 21:14:02 von sarastro »
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Hellebora

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #203 am: 14. September 2007, 21:12:49 »

Anscheinend letztes Jahr über 20.000 Besucher, ein Gedränge und Geschiebe. Ein Bekannter von mir, der Kräuter verkauft, war dort. Ihn fragte ich, wie es war und was denn so los war. Darauf hin lachte er und sagte, Leute ohne Ende, aber gekauft hat kaum wer etwas. Wer sich hauptsächlich für Pflanzen oder pflanzenähnliches interessiert, ist dort völlig fehl am Platz. Es sind jetzt schon fast 200 Aussteller (!), aber wenn man im Netz die Ausstellerliste durchgeht, fragt man sich, wo dieses "Event" noch im Entferntesten was mit Garten zu tun hat.

Besucher wird man zu solchen Remmidemmis als Veranstalter immer bekommen. Doch ob auf Dauer die meisten Aussteller so etwas mitmachen, ja dahinter steht ein großes Fragezeichen! Und derselbe Veranstalter hat ja im Schloss Parz bei Grieskirchen mit ein und demselben Konzept eine Bauchlandung per excellence vollbracht. Die Besucher hatten einen Riesenfrust und erst die Aussteller!

Die wenigen Pflanzenanbieter müssen ja nicht meinen, weil sie sozusagen die Platzhirschstellung einnehmen, dass danach auch die Kasse stimmt. Dies ist ein Trugschluss, den die meisten erst begreifen müssen. Nur ein breitgefächertes Angebot an Pflanzen und ausgesuchtem Gartenaccessoirs lockt auf Dauer die Kunden.

Aber gut, es hat ja auch was Positives. Die Besucher lernen mit der Zeit, was Ramsch und Kitsch ist und was richtige, "echte" Gartentage sind. Aber es muss auch die Kitschseite abgedeckt werden, auch hierfür finden sich potentielle Käufer. Es werden Zeiten kommen, wo ein Keramikgartenzwerg eine gesuchte Antiquität darstellt, so sie nicht ohnehin schon solche sind. Nun, das ist aber eine andere Geschichte!

Okay, danke, klare Ansage. Hatte ja bloß gehofft, der Niewöhner hätte vielleicht irgendwelche besonderen Knöllchen mit ...
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cimicifuga

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #204 am: 14. September 2007, 21:46:41 »

hellebora, ich war noch nie dort, aber in der aussteller liste sind einige keramiker, und ich bin immer auf der suche nach schöner gartenkeramik (in gmunden wurde ich leider nicht so fündig wie ich wollte ::) )

und ein garten besteht halt auch nicht nur aus pflanzen sondern auch aus ein bisserl drum herum.

wenn man mit diesem "wissen" dort hin fährt, dann wird man wohl nicht enttäuscht (denn weiß gott was an pflanzen erwarte ich eh nicht) ;)
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sarastro

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #205 am: 14. September 2007, 21:55:25 »

Als Besucher erwarte ich mir auch gediegene Keramik oder Gartenantiquitäten. Oder zumindest handgefertigte Linkstakes. Vielleicht auch wieder mal einen Vogelkäfig?? ::) Ja, zur Gartenkultur gehört auch wesentlich mehr als nur Pflanzen, gelt?? ;D
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Hellebora

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #206 am: 14. September 2007, 22:31:44 »


Vielleicht auch wieder mal einen Vogelkäfig?? ::) Ja, zur Gartenkultur gehört auch wesentlich mehr als nur Pflanzen, gelt?? ;D

Machst jetzt einen auf Papageno, oder tu ma bloß die Kollegin veräppeln?
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Carola

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #207 am: 14. September 2007, 22:35:25 »

Das ist ein schwieriges Thema,weil wir alle mit unterschiedlichen Erwartungen auf so einen Gartenmarkt gehen. Für mich sind auch die Gespräche auf so einer Veranstaltung wichtig, wenn es auch immer ein Spaghat ist, zu wissen,wann man nervt,weil andere Kunden da sind. Aber ich habe bisher auf Gartenmärkten einiges lernen können, sei es aus eigenen Gesprächen, sei es, weil ich anderen Gesprächen zugehört habe oder weil es im Rahmenprogramm Vorträge gab. Dazu kommt, dass man auf Gartnemärkten Gelegenheit hat, Pflanzen "sehenden" Auges zu kaufen und das bei Anbietern, die man sonst nur per Internet kennt.
Es gibt Qualitätsunterschiede - ich gebe Sarastro recht - Freising ist eine von den guten Veranstaltungen, Unterliezheim war auch eine - und völlig begeistert war ich von Bingerden - das habe ich mich gefühlt wie im Schlaraffenland, nur dass es nicht umsonst war ;D Und normalerweise brauche ich auf einem Gartenmarkt auch keine Filzhüte oder teure Accessoirs - ich möchte dort Pflanzen, die es nicht bei Dehner gibt und vielleicht noch gutes Gartenwerkzeug sehen und was ich vermisse, ist wirklich kreative Deko für den GArten.
Auf manchen Märkten in Süddeutschland ist z.B. ein Stand der bietet verzierte Steine an,ich hab mir dort mal eine großen Stein aus der Bregenzer Ache mit dem Gedicht "Ach, wer um alle Rosen wüßte...." gravieren lassen, es sollte mehr solche Händler geben .
Um den Sermon zu beenden,noch ein Wort zur Gartenlust: Ich gehe dort unheimlich gerne hin,aber ich bin eh gerne beim Gaissmayer. Ich finde,diese Veranstaltung hat eine ganz andere Voraussetzung als alle anderen Gartenmärkte,weil sie ja in einer Gärtnerei stattfindet!! Und der Gaissmayer ist eine von den guten Gärtnereien!
Das ist der einzige Gartenmarkt, bei dem ich akzeptiere, dass die Zahl der Pflanzenhändler nicht so groß ist!
LG,Carola
Oh Gott, ist das ein langer Post geworden :o
« Letzte Änderung: 14. September 2007, 22:37:59 von Carola »
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Paulownia

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #208 am: 14. September 2007, 22:45:48 »

Hmm,
sollte man als Aussteller nicht auch das Folgegeschäft ins Auge fassen ;).
Jeder Messeaussteller weis,das gerade dies nicht zu verachten ist. Ich kann mit etwas Geschick Adressen sammeln und Werbematerial verschicken. Es gibt größe Firmen die sich so eine Liste teuer kaufen müssen. Hier kann ich sie praktisch umsonst bekommen. Was ist mit dem Kunden der sich informiert und später gerne wieder mit seiner Bestellung auf den Aussteller zurückgreift.
Für mich klingt hier bei Sarastro und Staudenmaning ein bitterer Unterton mit und das finde ich schade. Aber ohne eine gut überdachte Verkaufsstrategie bzw. -psychologie geht es nun mal nicht. Umsatz kommt nicht von Resignation sonder von umdenken und erschließen neuer Möglichkeiten.
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LG Margrit
"Willst du wertvolle Dinge sehen, so brauchst du nur dorthin zu blicken, wohin die grosse Menge nicht sieht" (Laotse)

schnecke

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Re:Stauden- und Gartenmärkte 2007
« Antwort #209 am: 14. September 2007, 22:57:25 »

Weingartsgreuth liegt so grob zwischen Nürnberg und Würzburg, allerdings mehr an Nürnberg, Abfahrt Wachenroth. Gefällt mir persönlich viel besser als Pommersfelden, ist kleiner und überschaubarer.
Da muss ich dir unbedingt zustimmen, Weingartsgreuth hat sehr viel Flair und ich werde versuchen hinzukommen :)
Ich musste allerdings letztes Jahr den Vortrag über Rosen fluchtartig verlassen :-X

Erlangen werd ich morgen nicht schaffen, schade, hätte mich sehr interessiert, danke für den Tipp, rocknroller.
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