Nach langer Zeit habe ich mich endlich mal wieder getraut, mein Hochstaudenbeet vom "Unkraut" (ungewolltem Beikraut) zu befreien. Eigentlich meide ich diese Ecke mittlerweile, da sie unter einer massiven Zeckenlast leidet und von Mäusen regelrecht untertunnelt ist. Aber bei der Hitze der letzten Tage wollte ich die Chance nutzen. Da die Zecken dann meist in Starre sind und die Mäuse trocknen Boden auch nicht sonderlich mögen.
Leider musste ich feststellen, dass unzählige Pflanzen ausgefallen sind oder schlichtweg gefressen wurden (u. a. Thalictrum: lucidum, 'Elen', diverse Sanguisorba: dodecandra, officinalis + Kultivare, Caltha, Succisella, Succisa, Molinia).
Ich hatte mich ohnehin schon die ganze Zeit gewundert: Wo bleibt denn eigentlich der Austrieb meiner 5 Sumpf-Wolfsmilche? Von fünf Stück stand nur noch eine einzige prächtig da und blühte, die anderen vier schienen verschollen. Bis ich heute die Überreste von einer entdecken konnte: Sie war gar nicht mehr richtig verwurzelt und, wie man auf dem Bild sehen kann, ist ihr Rhizom regelrecht zerfressen.

- E. palustris

- E. palustris

- E. palustris
Jetzt bin ich doch ziemlich baff: Welches Tier frisst bitteschön giftige Euphorbia-Rhizome? Waren das völlig verzweifelte Nager? Wenn die nicht einmal davor Halt machen, ist vor den Tieren ja wirklich gar nichts mehr sicher im Garten