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Lonicera kamtschatica - Maibeere (Gelesen 278769 mal)

Obstgehölze, Beerensträucher und Wein (Veredlungen, Unterlagen, Schnitte und Selektionen) sowie Staudenobst (Erdbeeren)

Moderator: cydorian

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hqs
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere

hqs » Antwort #990 am:

Habe jetzt auch mal "groß" geerntet und die beiden Sträucher durchgepflückt. Ertrag insgesamt 150 g, Geschmack sauer mit sauer und sauer... und etwas herb. Echt nix tolles.
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mora
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere

mora » Antwort #991 am:

Ich finde ab 12 Brix werden sie gut und auf 12 Brix kommt man m.M.n. nur mit Abdecken, Vögel holen die schon viel früher....
Bitter sind hier die allerwenigsten :)
Waren ungelogen über 4kg von einem Strauch und das bei einem sehr trockenen April.
2 Haupterntedurchgänge und dazwischen immer mal eine Schale...

Foto von gestern, 2kg:
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555Nase
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere

555Nase » Antwort #992 am:

"Unglaublich" mora, den Strauch/Sorte sollte man vermehren.
Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx
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cydorian
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere

cydorian » Antwort #993 am:

mora hat geschrieben: 25. Mai 2026, 11:38 Wenig Blütenansatz würde ich auf evtl zu schattig schieben?
Vollsonnig stehen bei mir Kalinka, Wojtek, Czulymskaja, Docz Velikana, Autora, Boreal Beauty. Jüngst kamen noch Lenita und eine Nummersorte dazu. Halbschattig habe ich auch einige Sorten. Schliesslich wollte ich wissen, ob "es an der Sorte liegt" und habe eine Sortenbandbreite probiert. Was halbschattig steht, hat noch weniger. Insoweit stimmt es, dass Halbschatten zu weniger Blüten führt, was eine richtige, aber wertlose Aussage ist, weil sonniger Standort auch nicht zu vielen Blüten mit guten Erträgen führt. Ich will eigentlich nicht wissen, was noch schlechter ist, sondern ich will wissen, wie es gut werden kann.

Bezüglich der Sorteninflation bin ich auch skeptisch. Bis auf die Wuchshöhe und Reifezeit gibt es keine Möglichkeit festzustellen, ob 1. die Sorten echt sind und 2. die Sorten überhaupt so unterschiedliche Eigenschaften haben, dass man sie Sorten nennen kann. Auch die Wuchshöhe ist fraglich. An meinem Standort werden die einfach nicht so hoch wie gerne beschrieben.
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Beeren_Streuobst
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere

Beeren_Streuobst » Antwort #994 am:

Heute bin ich auf eine Sorte mit vergleichsweise großen, länglichen Früchten (1,1 g pro Beere) gestoßen, die alle einen basalen Hohlraum aufweisen; damit unterscheidet sich diese Sorte klar von allen anderen im Garten.
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kaliz
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere

kaliz » Antwort #995 am:

Endlich kann ich mal ein paar Maibeeren einfrieren. Ein gutes Kilo hab ich geerntet und es hängen noch ganz viele oben. Die Qualität ist dieses Jahr sehr gut, große vergleichsweise süße Beeren - wobei süß bei Maibeeren immer relativ zu sehen ist, da die Säure doch recht dominant ist. Aurora sticht geschmacklich sehr positiv hervor. Irgendwie machen die Dinger süchtig.
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555Nase
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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere

555Nase » Antwort #996 am:

Auch wenn man dem Internetz nicht alles glauben kann, gewisse Hinweise können schon nützlich sein: https://www.google.com/search?client=fi ... rmehrt+%3F

Die Maibeere (Lonicera kamtschatica) wird am einfachsten und sortenecht über Stecklinge im Sommer vermehrt. Diese Methode garantiert, dass die Eigenschaften der Mutterpflanze (wie Fruchtgröße und Geschmack) exakt erhalten bleiben. Vermehrung durch Stecklinge Zeitpunkt: Schneiden Sie die Stecklinge im Spätsommer (Juli/August), wenn die diesjährigen Triebe noch nicht komplett verholzt sind. Steckling auswählen: Wählen Sie kräftige, etwa 15 bis 20 cm lange junge Triebe aus, die noch keine Blüten oder Früchte tragen.Vorbereitung: Entfernen Sie die unteren Blätter des Stecklings und kürzen Sie die restlichen Blätter um die Hälfte, um die Verdunstung zu reduzieren. Stecken: Setzen Sie den Steckling etwa zur Hälfte in einen kleinen Topf mit lockerer, humusreicher Anzuchterde. Standort & Pflege: Stellen Sie den Topf an einen halbschattigen, geschützten Ort im Freien. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht nass.Alternativmethoden Absenker: Biegen Sie einen bodennahen, biegsamen Trieb der Mutterpflanze bis zum Boden und fixieren Sie ihn dort mit einem kleinen Haken. Bedecken Sie den mittleren Teil des Triebes mit Erde. Nach einiger Zeit bildet der Trieb an dieser Stelle Wurzeln und kann im folgenden Frühjahr von der Mutterpflanze getrennt werden.Teilung: Ältere Sträucher können im Frühjahr oder Herbst ausgegraben und in mehrere Teilstücke mit jeweils eigenen Wurzeln zerlegt werden.
Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx
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