Das ist natürlich ein guter Punkt. Ich hege allerdings den Verdacht, dass es mit einer zweiten Sorte mit der Bestäubung besser liefe. Friert der ganze Strauch ab, müsste ich neu veredeln. Bis dahin hätte ich (hoffentlich) mehr Ernte in mehr Sorten.
An das Abfrieren glaube ich derzeit allerdings sowieso nicht. Ich habe relativ unempfindliche Sorten besorgt und die Wetterhistorie gibt hier in den letzten Jahrzehnten wenig Spektakuläres in Sachen Frostperioden her.
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Granatapfelbaum im Freiland (Gelesen 307272 mal)
Moderator: cydorian
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Re: Granatapfelbaum im Freiland
Ok, im Mainzer Becken ginge das, klar.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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Re: Granatapfelbaum im Freiland
Einen heute durchschnittlichen Winter überstehen robustere Sorten auch im östlicher gelegenen und wohl etwas winterkälteren Wiener Raum.Heidelbär hat geschrieben: ↑23. Jul 2026, 12:50 Das ist natürlich ein guter Punkt. Ich hege allerdings den Verdacht, dass es mit einer zweiten Sorte mit der Bestäubung besser liefe. Friert der ganze Strauch ab, müsste ich neu veredeln. Bis dahin hätte ich (hoffentlich) mehr Ernte in mehr Sorten.
An das Abfrieren glaube ich derzeit allerdings sowieso nicht. Ich habe relativ unempfindliche Sorten besorgt und die Wetterhistorie gibt hier in den letzten Jahrzehnten wenig Spektakuläres in Sachen Frostperioden her.
Die größere Gefahr kommt von Spätfrösten (wie im März 2018).
Besonders wärmeliebende oder spät reifende Sorten sollte man meiden. Die Wärmesummen können im Herbst für eine optimale Reife und Fruchtqualität in unseren Breiten etwas knapp sein.
Die Fremdbestäubung kann möglicherweise den Ertrag steigern. Sie spielt aber eine kleinere Rolle als bei anderen Obstsorten wie zB Oliven. Von Pierre Baud weiß ich, dass es zahlreiche Plantagen gibt, die nur mit einer Sorte bepflanzt sind.
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Da immer wieder Wanzen auf Granatäpfeln sitzen, saugen (und sich da auch paaren), bleibt mir nur folgenden Methode..
- Walt Scencer
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Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein :)
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Guter Hinweis, das sollte ich auch bei uns so machen. Hier wird sich auch gern auf den Früchten vergnügt...
Si tacuisses, philosophus mansisses.
- Anicius Boëthius
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Re: Granatapfelbaum im Freiland
So hatte ich vor einigen Jahren die Birnen vor Wespen geschützt. Die sind aber offenbar nicht jedes Jahr so hungrig.
Zu den Wanzen: absammeln! Wenn du sie bei der Paarung erwischt sind sie erstens unaufmerksam und zweitens verhinderst du damit ein paar hundert Eier und junge Wanzen (Nymphen). Die Schlupfwespen zur Bekämpfung sind leider recht teuer und brauchen dann auch noch das passende Wetter, um länger als ein paar Stunden zu überleben. Außerdem müsstest du zunächst die Wanzenart bestimmen, um zu wissen, ob die Schlupfwespen dazu "passen". Absammeln funktioniert bei allen Arten die an unserem Obst und Gemüse saugen, zumindest bei überschaubaren Gartengrößen. Die humanste Methode, sie ins Jenseits zu befördern ist, sie in ein Schraubverschlussglas oder eine kleinere PET-Flasche fallen zu lassen und die dann für ein paar Stunden ins Tiefkühlfach zu stellen.
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Update: Mein Provence hat zahlreiche, aber recht kleine Früchte. Ich erkläre mir das zum einen damit, dass ich den extrem hohen Fruchtansatz im Frühsommer - 80 bis 90 Granatäpfel - hätte ausdünnen müssen, um größere Früchte zu erhalten. Ich habe erst recht spät, ab Ende August / September, die mickrigsten Früchte entfernt.
Zum anderen war der Sommer nahezu so trocken und heiß wie ein Sommer im Mittelmeerraum, und ich habe überhaupt nicht gewässert. Bei ausreichender Wasserversorgung während der Fruchtentwicklung, vor allem in der zweiten Sommerhälfte, wären die Früchte vermutlich noch deutlich stärker gewachsen.
Beim Agat ist der Fruchtansatz geringer, aber der Baum ist noch deutlich jünger. Gegossen wurde auch hier nicht.
Der Kazake bei meinen Schwiegereltern hatte einen guten, aber nicht so hohen Fruchtansatz, wurde gelegentlich gegossen und hat deutlich mehr Früchte in anständiger Größe.
In ca. einer Woche werde ich die ersten Granatäpfel ernten
Zum anderen war der Sommer nahezu so trocken und heiß wie ein Sommer im Mittelmeerraum, und ich habe überhaupt nicht gewässert. Bei ausreichender Wasserversorgung während der Fruchtentwicklung, vor allem in der zweiten Sommerhälfte, wären die Früchte vermutlich noch deutlich stärker gewachsen.
Beim Agat ist der Fruchtansatz geringer, aber der Baum ist noch deutlich jünger. Gegossen wurde auch hier nicht.
Der Kazake bei meinen Schwiegereltern hatte einen guten, aber nicht so hohen Fruchtansatz, wurde gelegentlich gegossen und hat deutlich mehr Früchte in anständiger Größe.
In ca. einer Woche werde ich die ersten Granatäpfel ernten