Das ist natürlich ein guter Punkt. Ich hege allerdings den Verdacht, dass es mit einer zweiten Sorte mit der Bestäubung besser liefe. Friert der ganze Strauch ab, müsste ich neu veredeln. Bis dahin hätte ich (hoffentlich) mehr Ernte in mehr Sorten.
An das Abfrieren glaube ich derzeit allerdings sowieso nicht. Ich habe relativ unempfindliche Sorten besorgt und die Wetterhistorie gibt hier in den letzten Jahrzehnten wenig Spektakuläres in Sachen Frostperioden her.
News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Granatapfelbaum im Freiland (Gelesen 291921 mal)
Moderator: cydorian
- Mediterraneus
- Beiträge: 30071
- Registriert: 7. Feb 2011, 11:41
- Region: Südspessart
- Höhe über NHN: Ort: 195-450m, Garten: 310-315m
- Bodenart: Roter Buntsandstein
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Ok, im Mainzer Becken ginge das, klar.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Einen heute durchschnittlichen Winter überstehen robustere Sorten auch im östlicher gelegenen und wohl etwas winterkälteren Wiener Raum.Heidelbär hat geschrieben: ↑23. Jul 2026, 12:50 Das ist natürlich ein guter Punkt. Ich hege allerdings den Verdacht, dass es mit einer zweiten Sorte mit der Bestäubung besser liefe. Friert der ganze Strauch ab, müsste ich neu veredeln. Bis dahin hätte ich (hoffentlich) mehr Ernte in mehr Sorten.
An das Abfrieren glaube ich derzeit allerdings sowieso nicht. Ich habe relativ unempfindliche Sorten besorgt und die Wetterhistorie gibt hier in den letzten Jahrzehnten wenig Spektakuläres in Sachen Frostperioden her.
Die größere Gefahr kommt von Spätfrösten (wie im März 2018).
Besonders wärmeliebende oder spät reifende Sorten sollte man meiden. Die Wärmesummen können im Herbst für eine optimale Reife und Fruchtqualität in unseren Breiten etwas knapp sein.
Die Fremdbestäubung kann möglicherweise den Ertrag steigern. Sie spielt aber eine kleinere Rolle als bei anderen Obstsorten wie zB Oliven. Von Pierre Baud weiß ich, dass es zahlreiche Plantagen gibt, die nur mit einer Sorte bepflanzt sind.
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Da immer wieder Wanzen auf Granatäpfeln sitzen, saugen (und sich da auch paaren), bleibt mir nur folgenden Methode..
- Walt Scencer
- Jr. Member
- Beiträge: 73
- Registriert: 5. Mai 2025, 13:39
- Region: Hunsrück
- Höhe über NHN: 500
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
-
Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein :)
Re: Granatapfelbaum im Freiland
Guter Hinweis, das sollte ich auch bei uns so machen. Hier wird sich auch gern auf den Früchten vergnügt...
Si tacuisses, philosophus mansisses.
- Anicius Boëthius
- Anicius Boëthius
Re: Granatapfelbaum im Freiland
So hatte ich vor einigen Jahren die Birnen vor Wespen geschützt. Die sind aber offenbar nicht jedes Jahr so hungrig.
Zu den Wanzen: absammeln! Wenn du sie bei der Paarung erwischt sind sie erstens unaufmerksam und zweitens verhinderst du damit ein paar hundert Eier und junge Wanzen (Nymphen). Die Schlupfwespen zur Bekämpfung sind leider recht teuer und brauchen dann auch noch das passende Wetter, um länger als ein paar Stunden zu überleben. Außerdem müsstest du zunächst die Wanzenart bestimmen, um zu wissen, ob die Schlupfwespen dazu "passen". Absammeln funktioniert bei allen Arten die an unserem Obst und Gemüse saugen, zumindest bei überschaubaren Gartengrößen. Die humanste Methode, sie ins Jenseits zu befördern ist, sie in ein Schraubverschlussglas oder eine kleinere PET-Flasche fallen zu lassen und die dann für ein paar Stunden ins Tiefkühlfach zu stellen.