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Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde (Gelesen 39036 mal)

Lebendiger Boden, natürliche Düngemittel und fruchtbare Mulchwirtschaft
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Floris
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Re: Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde

Floris » Antwort #270 am:

Gartenplaner hat geschrieben: 8. Jan 2026, 21:14 Ja, mir fällt da auch immer wieder auf, dass du da, ähnlich wie Thuja auch, bei vielen wissenschaftlichen Studien zu Landwirtschaft, mal gerne schnell grundsätzlich die Fachkompetenz anzweifelst, oder die „Objektivität“.
Du verstehst mich nicht.

Es geht nicht um eine wissenschaftliche Studie, sondern um eine angebliche Beschreibung der aktuellen Situation.
Und ich empfinde diese Beschreibung schlichtweg als veraltet. Und darauf dann eine Meinung aufzubauen halte ich für unredlich, mehr nicht.
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thuja thujon
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Re: Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde

thuja thujon » Antwort #271 am:

Schreib doch eins rein wenn du eins kennst und erkläre, was du gemacht hast, warum du zufrieden bist.
Anhaltspunkte für Tests bietet dir dieser Leitfaden: https://www.substrate-ev.org/wp-content ... rerden.pdf

Was den Vorwurf an Floris und mich angeht, wenn man manche Texte liest und vom Fach ist, erkennt man schon die Absicht, warum was wie geschrieben wurde. Das fällt Fachfremden Personen selten auf. Deswegen verrennen die sich manchmal in was.
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hobab
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Re: Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde

hobab » Antwort #272 am:

Gartenplaner, ich misch mich nicht in deine Diskussion mit thuja ein, ich will eigentlich nur wissen, wohin die über die auf Deponie gelandeten Erden führen soll: willst du jetzt das Bauen in Deutschland verbieten? Straßen werden im Vergleich zu früher nicht mehr allzu viel gebaut und dass wir Wohnungen brauchen, steht wohl außer Frage. Natürlich können wir gut auf weitere Straßen verzichten. (da wird natürlich jedes Dorf aufheulen, durch das eine Bundesstraße führt), aber Wohnungen? Natürlich kann man auch wieder auf viele Gewerbegebiete verzichten, aber das ist ein sehr kleinteiliges Thema, das auf Ortsebene entschieden wird. Also ziemlich unmöglich, da irgendwelche allgemeinen Forderungen zu stellen.
Wenn wir nicht in die Fläche bauen, müssen wir in die Höhe. Das wird unsere Dörfer nicht unbedingt schöner machen. Den Leuten, ihr Eigenheim mit Garten zu verbieten, was ja durchaus eine sinnvolle Idee ist, wird sich politisch bestimmt nicht durchsetzen lassen.
Mir scheint da der Gedanke zumindestens die Sachen, die wir unbedingt abfahren müssen, zu recyceln und wieder zu verwenden, dann noch der sinnvollste Ansatz.
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Re: Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde

Gartenplaner » Antwort #273 am:

Floris hat geschrieben: 8. Jan 2026, 21:30
Gartenplaner hat geschrieben: 8. Jan 2026, 21:14 Ja, mir fällt da auch immer wieder auf, dass du da, ähnlich wie Thuja auch, bei vielen wissenschaftlichen Studien zu Landwirtschaft, mal gerne schnell grundsätzlich die Fachkompetenz anzweifelst, oder die „Objektivität“.
Du verstehst mich nicht.

Es geht nicht um eine wissenschaftliche Studie, sondern um eine angebliche Beschreibung der aktuellen Situation.
Und ich empfinde diese Beschreibung schlichtweg als veraltet. Und darauf dann eine Meinung aufzubauen halte ich für unredlich, mehr nicht.
Dann führe Quellen für aktuelle Beschreibungen an, auf die man eine deiner Meinung nach redliche Meinung aufbauen könnte.
Mir fällt einfach nur „Geraune“ auf, das subtil versucht, Gepostetes in Richtung inkompetent zu rücken.
Ohne weiter Begründung, Erklärung, Ausführung.
Das finde ich ziemlich unredlich.
thuja thujon hat geschrieben: 8. Jan 2026, 21:34 Schreib doch eins rein wenn du eins kennst und erkläre, was du gemacht hast, warum du zufrieden bist.
Done
Und mir reicht anekdotische Erfahrung, ich brauch keine wissenschaftliche Testreihenversuche.
Ich werde weiter berichten, wie „meine“ Erdwahl für meine Bepflanzung funktioniert, da sei mal sicher 8)
thuja thujon hat geschrieben: 8. Jan 2026, 21:34 …Was den Vorwurf an Floris und mich angeht, wenn man manche Texte liest und vom Fach ist, erkennt man schon die Absicht, warum was wie geschrieben wurde. Das fällt Fachfremden Personen selten auf. Deswegen verrennen die sich manchmal in was.
Allen anderen mangelnde Absichtserkennung und Verrennen unterzujubeln macht natürlich die eigene Position ziemlich…stark.
Meiner Erfahrung nach mit dir missbrauchst du das allerdings nur, um die Wahrnehmung von Themen in dir genehme Richtungen zu zu manipulieren.

Lerchenzorn als nicht fachfremder hat Falschbehauptungen und Faktenbeugungen von dir oft genug korrigiert, da hast du dann einfach nicht mehr reagiert - nur um einige Monate später an anderen Stellen die gleichen Falschbehauptungen und Faktenbeugungen wieder aufzutischen.

„Flood the zone with shit“

Je häufiger das Falsche wiederholt wird, umso mehr bei mehr Menschen verfängt es.
Das funktioniert allerdings umgekehrt genauso.
hobab hat geschrieben: 8. Jan 2026, 21:55 …willst du jetzt das Bauen in Deutschland verbieten? …
Das Thema ist Torfabbau.
Eine nicht nachwachsende Ressource.
Dann kommt die Argumentation, Gartenerde wächst auch nicht schnell nach.
Wenn man das weiterverfolgt, spielt Erosion auf landwirtschaftlichen Flächen eine Rolle, genauso wie der „Verbrauch“ von Oberboden durch Flächenversiegelung.
Wie geschrieben, 52 Hektar jeden Tag.
hobab hat geschrieben: 8. Jan 2026, 21:55..Mir scheint da der Gedanke zumindestens die Sachen, die wir unbedingt abfahren müssen, zu recyceln und wieder zu verwenden, dann noch der sinnvollste Ansatz.
Da bin ich absolut bei dir.
Und finde, das müsste, im Hinblick auf Torfreduktion, auch noch massive ausgeweitet werden, mit großem Potential angesichts der 16,3 Millionen Tonnen, die heutzutage noch nicht recycled werden.
Wer meinen Lern-Garten sehen will - unterm Goldfrosch-Bild den Globus klicken!

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Mediterraneus
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Re: Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde

Mediterraneus » Antwort #274 am:

Wird in Torfgebieten nicht gebaut und der Aushub (Torfboden) auf Deponien gekippt? ::)

Wenn ich dieses Material in Säcke packe ist das doch kein Torfabbau.
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Re: Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde

Staudo » Antwort #275 am:

Hier wurde ein Haus auf einem Grundstück gebaut, wo eine Torfschicht im Untergrund war. Davon wusste der Bauherr nichts. Als die Gardinen aufgehängt werden sollten, fiel auf, dass alles schief ist. Das Haus wurde noch einmal abgerissen, der Boden ausgetauscht und dann noch mal von vorn gebaut. :)
Die Torfmengen unter evtl. Siedlungen würden nie und nimmer reichen.
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Re: Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde

Mediterraneus » Antwort #276 am:

Kleinvieh macht auch Mist.
Der Flächenfraß ist enorm, muss ja nicht nur bei uns in D betrachtet werden.
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Re: Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde

Roeschen1 » Antwort #277 am:

Torf ist nachwachsend,
nur leider sehr langsam, 1mm im Jahr, dann brauchts 100 Jahre für 10cm.
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Hyla
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Re: Geplantes Verbot von Torf für Blumenerde

Hyla » Antwort #278 am:

Meines Wissens nach darf auf Torf nicht gebaut werden. Dafür gibt's ja die Bodengutachten.
Das gilt übrigens genauso für Überschwemmungsflächen in Flußnähe und Grundstücke mit Quellen.
Aber früher hat man sicher auf solchen Flächen gebaut. Die haben ja den Torf abgebaut und wußten sicher, wo viel Torf ansteht und wo wenig oder gar keiner ist.
Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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