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Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte (Gelesen 118917 mal)

Natur und Umwelt erleben und schützen
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_Annette_
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

_Annette_ » Antwort #720 am:

555Nase hat geschrieben: 25. Feb 2026, 01:18 Da gefrorenes Wasser (Eisberg) ein größeres Volumen hat und beim Auftauen schrumpft, wird wohl eher der Meeresspiegel sinken, statt steigen.
Wenn das gesamte Eis des Nordpols schmelzen würde, würde sich der Meeresspiegel nicht ändern, denn die Eisberge schwimmen im Wasser. Sie verdrängen exakt die Menge an Wasser, die sie tatsächlich auch geschmolzen einnehmen (archimedisches Prinzip).
Schmilzt das Eis der Antarktis, hat das für den Meeresspiegel einen deutlichen Input, die bereits angesprochenen 60 Meter. Immerhin ist der Eisschild im Schnitt 2 km dick, an manchen Stellen fast 5.
Für meine Nachkommen im Alpenraum wäre aber der Nordpol wahrscheinlich problematischer. Eisberge sind fast salzfrei, und haben deswegen eine völlig andere Dichte als das umliegende Meer. Deswegen ist der Golfstrom in Gefahr.
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Sonnenscheinplatz
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Sonnenscheinplatz » Antwort #721 am:

Die Biotreppe...heizen mit grünem Gas, das es nicht gibt. Ein krankes Konzept, wie mir scheint. In bester grüner Tradition.
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hobab
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

hobab » Antwort #722 am:

Kein tolles konzept, aber immerhin verbraucht es nur ein wenig mehr Energie als es entnimmt, ähnlich wie heizen mit Holz. Wärmepumpen funktionieren aber nun mal nicht bei jedem Gebäude und Sonnenkollektoren passen nicht auf jedes Dach.
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Sonnenscheinplatz
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Sonnenscheinplatz » Antwort #723 am:

Einverstanden. Aber es reicht nirgends hin. Auch wenn D es in genügender Menge importieren könnte, änderte es nichts am globalen Problem.
Wenn es stimmt, dass fossiles CO2 das Klimaproblem ist und seine Reduktion das Klima günstig beeinflusst, muss weniger produziert werden
Weniger Industrie, weniger Menschen. Weniger Heizungen, weniger Autos, weniger Flüge, weniger Fabriken.

Grüne haben nicht weniger Kinder, eher mehr. Und sie fliegen auch nicht weniger.
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DerTigga
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

DerTigga » Antwort #724 am:

Unlogisch verknüpfte Argumentation, denn egal wie erfordert dein Geschreibe die gesetzliche und strafvervolgte Vorgabe, das quasi ständig höchstwirksame Verhütungsmittel benutzt zu werden haben.
Was sich sicher und das parteifarbig übergreifend die wenigsten vorschreiben lassen würden und was der gewohnten Gewinnscheffelung diversester Firmen, über ständig steigende Käuferzahlen, zuwider laufen würde.
So allzuviele Firmenkonzepte, die auf stagnierenden, gar sinkenden Käuferzahlen und kaum angehobenen Verkaufspreisen basieren / sich damit zufrieden geben gibts mMn nicht, die meißten stützen sich auf weiter steigender Erdbevölkerung ab.
Oder anders ausgedrückt: würdest du dir von nem Gesetz vorschreiben lassen, das du zugunsten von weniger Stromverbrauch bzw. Klimaschutz per weniger Co² auswerfender Stromerzeugung nur 1x in 1,5 Wochen hier ins Board reinschauen darfst ?
Genau das ist nämlich gerne mal der Punkt, die weitverbreitete Denke: wieso soll ICH denn SCHON..sollen doch zuerst mal ANDERE und dann erst ich...! Gepaart mit: ich hab das Recht drauf, von jenen anderen Anschauungsunterricht von "Besserung" geliefert zu kriegen..erst dann und dadurch könnte es sein/entstehen, das ich auch was bzw. dasselbe wie die 'muss' ..
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Sonnenscheinplatz
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Sonnenscheinplatz » Antwort #725 am:

Damit bin ich auch einverstanden, außer dass es ja Anreize statt Verboten sein könnten/müssten. 1 Kind ok, das 2. kostet, usw.
Industrie: erste Portion Energie steuerbefreit, zweite maßvoll besteuert, usw. mit steigenden Abgaben.
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

thuja thujon » Antwort #726 am:

Das eine Produkt braucht in der Industrie mehr Energie als ein anderes Produkt. Wie willst du das abbilden?

Ist wie in der Küche, 5 Minutenküche braucht weniger Energie als Schmorgerichte oder 8h Spareribs. Wer hat seinen Speiseplan dementsprechend optimiert? Wo finde ich die Kochbücher zum Thema? Die gibts nicht mal in der Klimaretterhardcoreszene.
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hobab
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

hobab » Antwort #727 am:

Finde ich auch ein bisschen hochgestochen: im Prinzip ist es sicher besser für die Natur, wenn man sich vegetarisch ernährt. Wenn das Essen aber irgendwo aus den Tropen kommt, oder mit viel Chemie und Dünger produziert wird, sieht das schon wieder anders aus.
Mit ein bisschen nachdenken kriegt man, denke ich, da schon ein Gleichgewicht hin. Wenig Fleisch, kurze Garzeiten, lokal produziertes Nahrungsmittel. Und nicht zu ideologisch - Kann doch nicht so schwierig sein?
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Kürbisprinzessin » Antwort #728 am:

Sonnenscheinplatz hat geschrieben: 14. Mai 2026, 12:12 1 Kind ok, das 2. kostet, usw.
Alter, deine Rente wird dann aber bitte auf gar keinen Fall von meinen Kindern bezahlt! Dass solche Gedanken überhaupt gedacht werden.
(Reminder: die Kinder von heute bezahlen in 20 Jahren die Rente der kinderlosen Alten)
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