Wenn das gesamte Eis des Nordpols schmelzen würde, würde sich der Meeresspiegel nicht ändern, denn die Eisberge schwimmen im Wasser. Sie verdrängen exakt die Menge an Wasser, die sie tatsächlich auch geschmolzen einnehmen (archimedisches Prinzip).
Schmilzt das Eis der Antarktis, hat das für den Meeresspiegel einen deutlichen Input, die bereits angesprochenen 60 Meter. Immerhin ist der Eisschild im Schnitt 2 km dick, an manchen Stellen fast 5.
Für meine Nachkommen im Alpenraum wäre aber der Nordpol wahrscheinlich problematischer. Eisberge sind fast salzfrei, und haben deswegen eine völlig andere Dichte als das umliegende Meer. Deswegen ist der Golfstrom in Gefahr.