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hobab hat geschrieben: ↑30. Nov 2025, 21:24
Was gibts da zu erklären? Kapier ich nicht. Wenn man das Wiedereinführen von Dieselsubventionen mit einer schönen Dieselfahrt auf Kosten der Steuerzahler feiert, ist das ja wohl ein klares Statement das jeder versteht.
Subventionierten Diesel tanken Traktoren mit grünen Nummernschildern (KfZ steuerbefreit) ! Und diese sind zweckgebunden als Arbeits- oder Transportmaschinen.
Daher dürfen bei politischen Aktionen nur (steuerpflichtige) Traktoren - mit schwarzem Nummernschild gefahren werden.
Das erklärt die Kontrollen. (beim Hochwasser hat das keine Sau interessiert! Hauptsache sie warn da)
Ebenso steuerbefreit - aber nicht sichtbar farblich markiert sind:
Fahrzeuge von Behörden.
Fahrzeuge des Personals von diplomatischen und konsularischen Vertretungen.
Leichtkrafträder und Kleinkrafträder.
Kraftomnibusse und Personenkraftwagen mit acht oder neun Sitzplätzen einschließlich Fahrersitz sowie Anhänger, die hinter diesen Fahrzeugen mitgeführt werden, wenn das Fahrzeug überwiegend im Linienverkehr eingesetzt wird.
ua.
Ja, dem ist so. Aber bei den Lichterfahrten finde ich solche Kontrollen nicht angemessen, sorry. Häufig wird dort für gemeinnützige Zwecke gesammelt. Kontrollen erscheinen mir dort schlicht typisch "deutsch überzogen". Und wenn wir das schon derart "typisch deutsch" zuende denken wollen: Wie wäre es mit mehr Bürokratie: Beim Finanzamt einen zukünftig möglichen Antrag auf eine Fahrt zu gemeinnützigen Zwecken stellen. Bearbeitungszeit 6 Monate (von meinem Grundsteuereinspruch habe ich nie wieder was gehört), wenn überhaupt. Im Hochwasserfall ebenso. Im Ernst: Ich würde mir da ganz andere Kontrollen wünschen. Ich erinnere das geklaute Solar an einer Weide: Man habe gerade keine Kapazitäten. Könne ein paar Stunden dauern. Ich dürfe nix verändern. Äh... die Schafe waren draußen. So what? Auf den Kosten sitzengeblieben. Wer auf das Klima verweist: Da würde ich mal bei Nicht-Landwirten schauen. Was da an Weihnachtsblingbling nachts Strom zieht... (ich meine jetzt nicht die Lichterkette am Tannenbäumchen oder den stimmungsvollen Stern im Fenster, sondern diese eher an Freizeitparks erinnernden Licht-aufgerüsteten Häuser). Leuchtende Kinderaugen? Moment... die gibt es bei den Lichterfahrten auch
Wir haben nur das eine Leben. Dieses eine, wunderbare Leben.
frauenschuh hat geschrieben: ↑2. Dez 2025, 06:52
Ja, dem ist so. Aber bei den Lichterfahrten finde ich solche Kontrollen nicht angemessen, sorry. Häufig wird dort für gemeinnützige Zwecke gesammelt.
Der Veranstalter sollte sich im Vorfeld von der Gemeinde, der Polizei und dem Hauptzollamt die Anerkennung des lof Zwecks schriftlich bestätigen lassen.
Das ist zwar auch typisch deutsch, klappt aber nach meinem Wissen bei den Lichterfahrten ganz gut .
"Ökonomie besteht darin, dem Menschen vor Augen zu führen, wie wenig er wirklich über das weiß, was er planen zu können glaubt."
Den Weihnachstsklimbim nervt mich auch, genauso wie der bescheuerte Karnerval, aber ich hab auch so gar nichts gegen Lichterfahrten von Bauern und von mir sollen sich alle amüsieren wie sie wollen: aber nicht als Feier für Dieselsubventionen. Die finde ich nur wirklich nicht angebracht bei dem Tempo des Klimawandels. Was soll dieses Gegeneinanderausspielen von Stadt gegen Land das hier immer wieder hochkommt? Zumindenstens was den Klimawandel angeht sind wir ja wohl alle betroffen und alle können vermutlich mehr machen.
Ganz einfach: Der Traktor auf der Straße bei einer Lichterfahrt verbraucht am Jahresbudget gemessen...rechnerisch "nichts"!
Das ist ganz einfach persönliches Engagement und viel Zeit die aufgebracht wird.
Eine Straßenlampe in der Stadt verbraucht mehr Energie Hier werden sie in vielen Dörfern um 22 oder 24.00 abgeschaltet.
Könnten wir aus Unverständnis der Lebensweise Anderer ja auch mal in Berlin versuchen???
Dass die Lichterfahrten eine Feier für die Dieselsubventionen sein soll, habe ich noch nie gehört. Und ich kenne die Organisation der Lichterfahrten, bevor es die erste gegeben hat. Da muss wohl irgendeiner was nicht richtig verstanden haben, wenn sowas behauptet wird.
Wiki schreibt
https://de.wikipedia.org/wiki/Land_schafft_Verbindung hat geschrieben:Ein Funken Hoffnung war das Motto von LSV-Gruppen rund um Weihnachten 2020 während der COVID-19-Pandemie. Dabei fuhren mit Lichterketten geschmückte Traktoren durch die Ortschaften
Das geplante Mercosur-Abkommen
Die EU-Entscheidung steht an, Landwirte protestieren und der Dschungel bunter Berichterstattungen unübersichtlich.
Konkrete Berichte lang und schwer zu lesen...
Hier ist das mal gut und kurz und nicht von Landwirten erklärt, warum die Gegenwehr:
Ich habe zwar Verständnis für die Proteste der Bauern, die gesellschaftliche Akzeptanz dürfte aber klein sein. Jede weitere Verzögerung wäre fatal. Warum das Abkommen für Europa so wichtig ist
"Ökonomie besteht darin, dem Menschen vor Augen zu führen, wie wenig er wirklich über das weiß, was er planen zu können glaubt."
dmks hat geschrieben: ↑2. Dez 2025, 18:21
... Eine Straßenlampe in der Stadt verbraucht mehr Energie Hier werden sie in vielen Dörfern um 22 oder 24.00 abgeschaltet.
Könnten wir aus Unverständnis der Lebensweise Anderer ja auch mal in Berlin versuchen???
Ach, Du warst das! - In Wannsee sind die Laternen am Sonnabend abends gar nicht erst angegangen.
LadyinBlack hat geschrieben: ↑7. Jan 2026, 17:49
die gesellschaftliche Akzeptanz dürfte aber klein sein.
Es geht nicht nur um wirtschaftliche Nachteile der Bauern!
Die südamerikanischen Staaten Paraguay, Uruguay, Venezuela, Argentinien, Bolivien und Brasilien sind jetzt nicht gerade die Vorreiter im Umweltschutz oder?
An sie können im Zuge dieses Abkommens aber Pflanzenschutzmittel geliefert werden, die in Europa längst verboten sind, Verbrennertechniken die hier ebenfalls nicht mehr marktfähig sind - und ja, dafür gibt es dann Fleisch aus hier nicht zulässigen Haltungsformen und entsprechend behandelte Früchte!
Mahlzeit!
(also ich schau dann beim Einkauf dreimal hin - aber sobald es hier verwurstet wird ist die Deklaration eine andere....)
Dieses Abkommen nutzt der Industrie, der Verarbeitung und dem Einnahmefonds der EU . Lebensmittel werden kritischer - und europäische Landwirtschaft in ihren bisher erreichten Standarts untergraben.