Auf Skizzen von Erdkellern sieht man meistens zwei Lüftungsöffnungen, eine in Bodennähe für die Zuluft und eine in der Decke für die Abluft. Unser Erdkeller hat auch zwei solche Öffnungen, jedoch beide auf gleicher Höhe knapp unter der Decke und auch beide in der gleichen Wand, links und rechts neben dem Eingang. Das ist für die Luftzirkulation ja wahrscheinlich nicht ausreichend.
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Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller (Gelesen 507 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
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Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Ich hab hier im Forum zwar ein paar alte Themen zum Bau eines Erdkellers gefunden, jedoch so gut wie nichts zur Benutzung/Instandhaltung. Hat hier jemand einen Erdkeller und wenn ja, wie lüftet ihr diesen?
Auf Skizzen von Erdkellern sieht man meistens zwei Lüftungsöffnungen, eine in Bodennähe für die Zuluft und eine in der Decke für die Abluft. Unser Erdkeller hat auch zwei solche Öffnungen, jedoch beide auf gleicher Höhe knapp unter der Decke und auch beide in der gleichen Wand, links und rechts neben dem Eingang. Das ist für die Luftzirkulation ja wahrscheinlich nicht ausreichend.
Uns geht es vor allem darum, den Keller etwas trockener zu bekommen. Momentan zeigt das Hygrometer konstant 99 % Luftfeuchtigkeit und das Kondenswasser sammelt sich an der Decke. Bei kalten Außentemperaturen über die Tür zu lüften hat bisher kurzzeitig minimale Besserung gebracht, aber das ist ja langfristig keine Lösung, da so vor allem ja auch unerwünschte Gartenmitbewohner leichter in den Keller eindringen können.
Auf Skizzen von Erdkellern sieht man meistens zwei Lüftungsöffnungen, eine in Bodennähe für die Zuluft und eine in der Decke für die Abluft. Unser Erdkeller hat auch zwei solche Öffnungen, jedoch beide auf gleicher Höhe knapp unter der Decke und auch beide in der gleichen Wand, links und rechts neben dem Eingang. Das ist für die Luftzirkulation ja wahrscheinlich nicht ausreichend.
- sequoiafarm
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Bis 30qm würde ich das so machen: Elektrischen Entfeuchter mit 10-l-Behälter und einen größeren Ventilator anschaffen (zusammen 150 €, gebraucht weniger). Dazu natürlich Verlängerungskabel oder mobile Powerstation (gebraucht). Entfeuchter zieht ca. 200 W, großer Ventilator 100 W. Die Geräte kann man auch im Haus einsetzen, also generell sinnvoll.
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Zu Hause in Ungarn, meine Grosseltern hatten auch eine Erdkeller, mit der davor gebauten "Presshaus", wie in der Weinbergen üblich ist.
Das Keller/Presshaus hatte auch nur eine Tür und daneben ein Fenster. Es war imer zu feucht.
Die Lösung was etwas Besserung gebracht hatte (vor zwanzig Jahren mindestens) , war am ende der Keller eine Schacht an der Decke zu bohren und da eine Lüftungsrohr zu versenken/installieren. Wie auch man es nennt. Es war ca 1,5 meter hoch, wenn ich mich gut erinnere. Durch das "Kamineffekt" hat es relativ gut getrocknet mit der Zeit.
Hängt aber bestimmt von der Kellertiefe auch ob es machbar ist. Und bei Euch jetzt im Winter bestimmt sind Erdarbeiten nicht möglich.
Das Keller/Presshaus hatte auch nur eine Tür und daneben ein Fenster. Es war imer zu feucht.
Die Lösung was etwas Besserung gebracht hatte (vor zwanzig Jahren mindestens) , war am ende der Keller eine Schacht an der Decke zu bohren und da eine Lüftungsrohr zu versenken/installieren. Wie auch man es nennt. Es war ca 1,5 meter hoch, wenn ich mich gut erinnere. Durch das "Kamineffekt" hat es relativ gut getrocknet mit der Zeit.
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Der Keller hat geschätzt etwas über 10m2. Aber wie würdest du den elektrischen Entfeuchter einsetzen - kurzzeitig, um die momentane Luftffeuchtigkeit zu reduzieren, oder wäre der dann im Dauerbetrieb? Eigentlich sollten Erdkeller doch so gebaut sein, dass sie auch passiv funktionieren, oder zumindest ohne technische Geräte die passende Luftfeuchtigkeit und Temperatur mehr oder weniger beibehalten.sequoiafarm hat geschrieben: ↑15. Dez 2025, 16:39 Bis 30qm würde ich das so machen: Elektrischen Entfeuchter mit 10-l-Behälter und einen größeren Ventilator anschaffen (zusammen 150 €, gebraucht weniger). Dazu natürlich Verlängerungskabel oder mobile Powerstation (gebraucht). Entfeuchter zieht ca. 200 W, großer Ventilator 100 W. Die Geräte kann man auch im Haus einsetzen, also generell sinnvoll.
Genau an so etwas habe ich auch schon gedacht, da Erdkeller hier auch oft solche Entlüftungsrohre haben, die aus dem Hügel/Dach herausschauen. Ich geh davon aus, dass in unserem Keller die Löcher neben der Tür die gleiche Funktion haben, nur scheint das nicht gut genug zu funktionieren. Am hinteren Ende des Kellers gibt es sogar auch schon drei Löcher in der Decke, die jedoch von innen wieder zugestopft worden sind, durch eines der Löcher wurden Kabel für die Beleuchtung im Keller verlegt.Aramisz78 hat geschrieben: ↑15. Dez 2025, 16:50 Zu Hause in Ungarn, meine Grosseltern hatten auch eine Erdkeller, mit der davor gebauten "Presshaus", wie in der Weinbergen üblich ist.
Das Keller/Presshaus hatte auch nur eine Tür und daneben ein Fenster. Es war imer zu feucht.
Die Lösung was etwas Besserung gebracht hatte (vor zwanzig Jahren mindestens) , war am ende der Keller eine Schacht an der Decke zu bohren und da eine Lüftungsrohr zu versenken/installieren. Wie auch man es nennt. Es war ca 1,5 meter hoch, wenn ich mich gut erinnere. Durch das "Kamineffekt" hat es relativ gut getrocknet mit der Zeit.
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Das Ganze hat auch keine Eile, momentan lagern wir im Keller nichts, was bei der sehr hohen Luftfeuchtigkeit irgendwie Schaden nehmen könnte.
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
In ungeheizten Kellern sollte generell ein ständiger leichter Luftzug sein. Am einfachsten ist das natürlich durch mindestens zwei Öffnungen in verschiedenen Himmelsrichtungen zu erreichen.
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Aber ist dabei auch die Höhe der Öffnungen ausschlaggebend bzw reicht das, wenn sich alle Öffnungen in der Decke oder Deckennähe befinden?
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Es muss "ziehen". 
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Ja. Beim ersten Einsatz länger laufen lassen, um zu sehen, wie weit das Gerät überhaupt herunterregeln kann bzw. welche Luftfeuchte du erzielen willst. Geht schnell bei 10 qm, darf aber nicht zu trocken werden. Ich habe viele seltene Pflanzen hier im GH und die Geräte sowieso hier, brauche sie aber im Winter nicht im Haus, wenn die Heizung läuft und die Luft trocken ist.kurzzeitig, um die momentane Luftffeuchtigkeit zu reduzieren
Wenn du Zu- und Abluft nur durch Deckenöffnungen/Rohre steuern willst, brauchst du zwei kräftige Ventilatoren am Rohr, die rein- bzw. rausschaufeln. Dadurch bekommst du Frischluft, aber wohl nicht weniger Luftfeuchtigkeit. Ich empfehle aber lieber Maßnahmen, die sicher funktionieren. Strom brauchst du eh bei Durchlüftung nur von oben statt quer durch, das geht von selbst.
Ein Erdkeller ist aber grundsätzlich Low-tech, soll Frost und zuviel Wasser abhalten. Wenn du da keine Superschätzchen überwintern musst, reicht der Keller ohne weitere Maßnahmen.
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Es sollte ausreichen, wenn die hintere Auslassöffnung mit einem Kamin bestückt wird, denn warme Luft steigt bekanntlich auf, und so lange es einen Kamineffekt gibt, ist es unerheblich, ob kalte Luft von einem Loch in Bodennähe oder von etwas höher hereinströmt. Es ist vermutlich auch nicht so gut, wenn die "angesaugte" Außenluft zu kalt ist, man braucht ja nur eine leichte Luftbewegung, welche die überschüssige Feuchtigkeit mitnimmt.verwurzelt hat geschrieben: ↑15. Dez 2025, 17:57 Aber ist dabei auch die Höhe der Öffnungen ausschlaggebend bzw reicht das, wenn sich alle Öffnungen in der Decke oder Deckennähe befinden?
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Danke noch für eure Antworten!
Wir haben zwischenzeitlich zumindest eines der Löcher im hinteren Teil der Decke öffnen können und auch gefunden, wohin es führt. Und zwar ist in der Decke des Kellers ein Schacht, der außen in ein halb vergrabenes Metallrohr übergeht. Das alles verläuft jedoch waagerecht, einen Kamineffekt gibt es da also nicht.
Hier eine Skizze zum besseren Verständnis: Unser Erdkeller ist kein Gewölbekeller, sondern hat eine gerade Betondecke. Er ist in einen Hang gebaut, überdacht und von unten über eine Tür zugänglich. In der Außenwand direkt neben der Kellertür sind auf beiden Seiten Öffnungen (in der Skizze grün markiert) knapp unter der Decke. Im hinteren Teil des Kellers haben wir jetzt eines der drei Löcher in der Decke geöffnet, von wo die Luft (zumindest theoretisch) durch einen waagerechten Schacht strömen kann (rot markiert). Einen vertikalen Schacht für die Abluft gibt es momentan nicht. Um die Luft passiv zum Zirkulieren zu bringen, müssten wir dann also wohl an eine der Öffnungen einen solchen anbauen?
In Anleitungen zum Erdkellerbau wird auch oft empfohlen, die Zuluftrohre ein ganzes Stück weit unterirdisch zu führen, sodass sich die Temperatur der Außenluft beim Einströmen entsprechend anpasst. An einer Stelle etwas weiter entfernt, unterhalb unseres Erdkellers ragt noch so ein Metallrohr aus dem Hang, was wahrscheinlich (?) auch zum Keller führt, vielleicht zur Drainage, vielleicht aber auch für die Zuluft? Um herauszufinden, ob das Rohr überhaupt zum Keller führt, müssten wir allerdings erstmal den Keller komplett ausräumen, um unter die auf dem Boden ausgelegten Betonplatten zu gucken. Leider können wir den Vorbesitzer nicht mehr fragen, daher müssen wir nun selbst raten, wie der Keller nutzbar werden könnte.
Wir haben zwischenzeitlich zumindest eines der Löcher im hinteren Teil der Decke öffnen können und auch gefunden, wohin es führt. Und zwar ist in der Decke des Kellers ein Schacht, der außen in ein halb vergrabenes Metallrohr übergeht. Das alles verläuft jedoch waagerecht, einen Kamineffekt gibt es da also nicht.
Hier eine Skizze zum besseren Verständnis: Unser Erdkeller ist kein Gewölbekeller, sondern hat eine gerade Betondecke. Er ist in einen Hang gebaut, überdacht und von unten über eine Tür zugänglich. In der Außenwand direkt neben der Kellertür sind auf beiden Seiten Öffnungen (in der Skizze grün markiert) knapp unter der Decke. Im hinteren Teil des Kellers haben wir jetzt eines der drei Löcher in der Decke geöffnet, von wo die Luft (zumindest theoretisch) durch einen waagerechten Schacht strömen kann (rot markiert). Einen vertikalen Schacht für die Abluft gibt es momentan nicht. Um die Luft passiv zum Zirkulieren zu bringen, müssten wir dann also wohl an eine der Öffnungen einen solchen anbauen?
In Anleitungen zum Erdkellerbau wird auch oft empfohlen, die Zuluftrohre ein ganzes Stück weit unterirdisch zu führen, sodass sich die Temperatur der Außenluft beim Einströmen entsprechend anpasst. An einer Stelle etwas weiter entfernt, unterhalb unseres Erdkellers ragt noch so ein Metallrohr aus dem Hang, was wahrscheinlich (?) auch zum Keller führt, vielleicht zur Drainage, vielleicht aber auch für die Zuluft? Um herauszufinden, ob das Rohr überhaupt zum Keller führt, müssten wir allerdings erstmal den Keller komplett ausräumen, um unter die auf dem Boden ausgelegten Betonplatten zu gucken. Leider können wir den Vorbesitzer nicht mehr fragen, daher müssen wir nun selbst raten, wie der Keller nutzbar werden könnte.
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Wir haben einen Erdkeller, der wie das Haus ca. 400 Jahre alt ist und vermutlich anderen Gesetzen unterliegt als deiner in Estland, aber - das Stichwort Betonplatten hat mich helllesend gemacht
Keine Ahnung, ob es dir helfen kann, aber ich versuche es mal anhand von ein paar Details: Es ist ein Gewölbekeller, wie man sie damals im Waldviertel gebaut hat, mit nur einem Lüftungsrohr an der Nordseite. Ursprünglich war der Boden gestampfter Lehm, der den optimalen Grad an Feuchtigkeit z.B. für Kartoffel etc. ermöglicht, wir haben nur im Mitelgang einfache Ziegel gelegt - eigentlich ein Nachbar, Maurer, er hat den Keller auch gekalkt und die Stellagen gemacht. In seinem Keller hatte er Fliesen (auf Beton!) gelegt, obwohl grade er es hätte besser wissen müssen: Als er gesehen hat, daß meine Kartoffel, Karotten etc. im Frühjahr noch ganz frisch waren, hat er die Fliesen wieder rausgerissen und Lehm aufgebracht 
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Jedenfalls ist unser Keller nie zu naß und ideal zum Lagern von Gemüse, Wein etc.; als wir noch keinen Strom hatten, diente er als Kühlschrank. Hier ist er zu sehen, neben dem Hintereingang - das Haus ist an der Nordseite in den Hügel hineingebaut:
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Jedenfalls ist unser Keller nie zu naß und ideal zum Lagern von Gemüse, Wein etc.; als wir noch keinen Strom hatten, diente er als Kühlschrank. Hier ist er zu sehen, neben dem Hintereingang - das Haus ist an der Nordseite in den Hügel hineingebaut:
Schöne Grüße aus Wien!
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Auf einem alten Bild sieht man das Lüftungsrohr, inzwischen ist die Rugosahecke zu hoch 
Schöne Grüße aus Wien!
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Re: Lüften und Feuchtigkeit regulieren im Erdkeller
Danke für die Antwort und die Bilder, Martina, was für ein toller Keller!
Gewölbekeller finde ich nochmal um einiges schöner als so einen, wie wir ihn haben. Hier gibt es auch so tolle alte gemauerte Gewölbekeller, die wie kleine Hobbithäuser im Garten stehen. Leider ist unser Erdkeller ein deutlich weniger romantisches Produkt aus der Sowjetzeit.
Spannend und praktisch, dass euer Keller direkt am Haus ist. Da sind die Bedingungen wahrscheinlich noch einmal ein bisschen anders, da ja dann gar keine Luft direkt von außen einströmen kann (?).
Aber du sprichst tatsächlich Punkte an, an die wir auch schon gedacht haben, also dass neben der Lüftung auch der Bodenbelag und die Wände etwas ausmachen könnten. Die Platten auf unserem Kellerboden sind nur lose verlegt, in den Zwischenräumen sieht man den Erdboden. Ansich sollte das ja reichen, wobei es auch eine Option wäre, Platten zu entfernen, wo wir sie nicht unbedingt brauchen. Das Kalken von Wänden und Decke haben wir auch schon in Erwägung gezogen, wie man auf deinen Bildern erkennt, ist das ja nicht nur gut fürs Raumklima, sondern macht auch optisch was her. Wir müssen uns da nur noch schlau machen, wie man das in so einem Keller am besten angeht, also vor allem, wie das mit der Feuchtigkeit (der Oberflächen sowie der Luft) bei der Verarbeitung von Kalkputz aussieht. Wahrscheinlich müssten wir vorm Auftragen des Putzes die Feuchtigkeit im Keller verringern, aber die Frage ist, wie sehr.
Spannend und praktisch, dass euer Keller direkt am Haus ist. Da sind die Bedingungen wahrscheinlich noch einmal ein bisschen anders, da ja dann gar keine Luft direkt von außen einströmen kann (?).
Aber du sprichst tatsächlich Punkte an, an die wir auch schon gedacht haben, also dass neben der Lüftung auch der Bodenbelag und die Wände etwas ausmachen könnten. Die Platten auf unserem Kellerboden sind nur lose verlegt, in den Zwischenräumen sieht man den Erdboden. Ansich sollte das ja reichen, wobei es auch eine Option wäre, Platten zu entfernen, wo wir sie nicht unbedingt brauchen. Das Kalken von Wänden und Decke haben wir auch schon in Erwägung gezogen, wie man auf deinen Bildern erkennt, ist das ja nicht nur gut fürs Raumklima, sondern macht auch optisch was her. Wir müssen uns da nur noch schlau machen, wie man das in so einem Keller am besten angeht, also vor allem, wie das mit der Feuchtigkeit (der Oberflächen sowie der Luft) bei der Verarbeitung von Kalkputz aussieht. Wahrscheinlich müssten wir vorm Auftragen des Putzes die Feuchtigkeit im Keller verringern, aber die Frage ist, wie sehr.