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Hesperantha coccinea (Syn. Schizostylis coccinea) (Gelesen 9074 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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Phalaina
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Re:Hesperantha coccinea (Syn. Schizostylis coccinea)

Phalaina » Antwort #60 am:

Ja, der Boden wirkt wegen seiner Wärmekapazität durchaus als Puffer, im konkreten Falle auch die Schneeschicht darauf. Hier bei uns ist trotz solch kurzzeitig tiefer Temperaturen der Boden bisher nur oberflächlich durchgefroren.
Querkopf
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Re:Hesperantha coccinea (Syn. Schizostylis coccinea)

Querkopf » Antwort #61 am:

Hallo, Phalaina,
...der Boden wirkt wegen seiner Wärmekapazität durchaus als Puffer, im konkreten Falle auch die Schneeschicht darauf. ...
an die 10-12 cm Schnee-Federbett hatte ich Schussel gar nicht gedacht ::) - danke :D. Muss wohl morgen mal gucken gehen, wie tief der Boden gefroren ist oder auch nicht. Schöne GrüßeQuerkopf
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137

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Staudo
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Re:Hesperantha coccinea (Syn. Schizostylis coccinea)

Staudo » Antwort #62 am:

Im letzten Winter hatten wir über längere Zeit strenge Fröste, kurzzeitig bis -24°C (in 2 Meter Höhe). Zum Glück lag viel Schnee, so dass der Boden darunter kaum gefroren war. Auch derzeit ist der Boden unter unserer dünnen Schneedecke kaum gefroren. Manchmal denke ich, die bei verschiedenen Pflanzen angegebenen vertragenen Tiefsttemperaturen beziehen sich tatsächlich nur auf eine sehr kalte Nacht. Das dürfte auch erklären, warum manche Pflanzen in West- und Norddeutschland -15°C vertragen, im eher kontinental geprägten Niederbayern und Ostdeutschland aber nicht.So am Rande: Querkopf, Deine Cortaderia hatte ich im letzten Winter im Haus, weil die Pflanze noch zu klein war. Seit dem Sommer steht sie im Beet und derzeit vollkommen schutzlos. Noch ist sie grün. Sobald ich wieder an Laub komme, wird sie eingepackt.
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Querkopf
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Re:Hesperantha coccinea (Syn. Schizostylis coccinea)

Querkopf » Antwort #63 am:

Hallo, Staudo,(OT): Oops, ich wusste doch, dass ich beim Zudecken mit Laub mehr vergessen hatte als nur meine beiden Kamelien :-\... So bald der Regen mal Pause macht, wird die Decke ausgebreitet - Laub hab' ich noch. Herzlichen Dank für die Erinnerung :D! (Ende OT)Schöne GrüßeQuerkopf
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raiSCH
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Re:Hesperantha coccinea (Syn. Schizostylis coccinea)

raiSCH » Antwort #64 am:

Hallo, ich muss meinen Post # 51 berichtigen (und sarastro # 54 enttäuschen):Ich habe in meinen Aufzeichnungen nachgesehen und dort nicht Hesperantha alias Schizostylis coccinea , sondern Dierama pulcherrima vorgefunden. Diese gilt zwar auch als heikel im Blühen und nicht für besonders winterhart, aber im BG München scheint das nicht der Fall zu sein, und der liegt wohl in Klimazone 6 b bis 7 a und auf über 500 m Meereshöhe.
sarastro

Re:Hesperantha coccinea (Syn. Schizostylis coccinea)

sarastro » Antwort #65 am:

Das ist ja noch interessanter, RaiSch! Dierrama habe ich bei uns schon öfters probiert. Vielleicht war immer die Kältemenge, verbunden mit einem zu guten Boden schuld daran, dass sie nie den Winter überlebten.
raiSCH
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Re:Hesperantha coccinea (Syn. Schizostylis coccinea)

raiSCH » Antwort #66 am:

Hallo sarastro,die Kältemenge ist in München wohl höher, aber meiner Erinnerung nach steht der Horst dort in ziemlich steinig-sandigem Lehmboden.
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Sarracenie
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Re:Hesperantha coccinea (Syn. Schizostylis coccinea)

Sarracenie » Antwort #67 am:

Meine 2 "Sumpfgladiolen" sehen nach den letzten Tagen mit Nachttemperaturen unter -12 - -16 Grad, nach dem wiederauftauen noch ziemlich lebendig aus, obwohl der Kübel voll durchgefroren war
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