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Positive Winterhärte-Überraschungen (Gelesen 11564 mal)
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Warum gibt es denn da keine???
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
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Raphaela
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Weil das Konzept vorsieht, neunzig Prozent der Pflanzplätze für seltene Sorten zu reservieren und LO nun wirklich nicht selten ist ;)Das sind eine Menge andere auch nicht, wenn´s irgendwann mal wirkich eng wird, müssen die nach und nach in gute Hände weitervermittelt werden. Im Moment bin ich aber noch ganz froh über jede Rose, die noch (bzw. wieder) da ist und es gibt auch noch geng Platz. Vielleicht sollte ich also doch mal paar LO-Stecklinge machen...LO-Sämlinge gibt´s schon jede Menge 
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Raphaela
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Um zurück zum Thema zu kommen
: Die LO-Sämlinge scheinen zum allergrößten Teil die Winterhärte der Mama geerbt zu haben 
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Rosana
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Weinberg/kalkhaltige Erde/am Rheinknie
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Ich bin unglaublich froh das Angel Face bei mir durch den Winter gekommen ist. Wir hatten -12.5 °C im Dezember und im Februar Dauerfrost und im März Nachtfrost und knallende Sonne am Tag am Südhang. Angel Face hatte aber Winterschutz! Gut durch den Winter bei gleicher Bedingung aber ohne Winterschutz sind Charles de Gaulle oder die anderen blauen Französinnen.
GG: Im Garte schuffte isch guet gäg' de Speck uf de Hufte.
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Raphaela
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Ja, die Blauen sind auch für die eine oder andere Überraschung gut: Salzaquelle z.B. treibt schon wieder sehr gut neu aus 
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marcir
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Nachdem wir in Labenz eine neue ganz prächtige Angels Camp Tea von Nova Liz wunderbarerweise noch erhalten haben, entdeckte ich heute an meiner ACT totgemeinten und ganz kleinen Rose ein neues rot leuchtendes Auge!Die wird wieder zwei Jahre brauchen, bis sie einigermassen herzeigbar sein wird, in der Zwischenzeit geniesse ich die prächtige von Nova Liz.
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Windsbraut
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Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Die ist noch recht klein und niedrig, steht zwei Jahre, ganz unten am Hang am Holzzaun (also nicht sonnen- und windexponiert). Wir haben sie zu zwei Dritteln mit trockenem Stroh umhüllt, welches wir dann mit einer Schicht Rindenmulch beschwert haben. Ich musste keinen einzigen toten Trieb herausschneiden, sie treibt bis in die Spitzen aus.Herzliche Grüße,StefanieStefanie, womit hast Du die Blush Noisette eingekuschelt?
Herzlichst, Windsbraut
Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
Max Frisch
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Max Frisch
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Windsbraut
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Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Hm - ich weiß nicht. Wir sind hier vor 4 Jahren eingezogen, Neubau mit entsprechend plattgefahrenem, hochverdichteten Boden drumherum. Der Boden ist toniger Lehm, man kann fast damit töpfern. In 30/40 cm Tiefe stieß man auf anaerobe, bläulichgrüne, stinkende Schichten.Wir haben als allererstes Gründungung ausgesät und in den folgenden Jahren der Gartenanlage das Mulchen in den Vordergrund gestellt. Keinen Zentimeter unbedeckt gelassen, immer wieder Gründüngung dazwischen. Da wir noch kein eigenes Mulchmaterial hatten, haben wir jeweils im Frühjahr und Herbst eine dicke Schicht groben Sand aufgebracht, darüber Rindenmulch, zum Säureausgleich Algenkalk, zum Ausgleich des Stickstoffzehrens Hornspäne. Nach zwei Jahren hatten wir schon eine 10 cm dicke, nach Waldboden duftende Humusschicht, jeder Spatenstich brachte Dutzende Regenwürmer an's Licht. Jetzt mulchen wir seit 2009 nur noch mit Lavagrus, um Wärme und Luft in den Boden zu bringen. Inzwischen ist ja auch vieles gewachsen, wenig noch unbedeckt.Aber grundsätzlich ist unser Boden so ein typischer toniger Lehm - im Winter kalt und nass, im Sommer ohne Pflege wie Beton, mit Rissen.Ich bin mir also nicht sicher, ob es an der Bodennässe oder -trockenheit lag. Ich muss noch mal darüber nachdenken, wo ein gemeinsamer Faktor liegen könnte. Die aufgezählten Pflanzen ohne Winterschäden stehen an ganz unterschiedlichen Stellen am Hang - hinter dem Haus, vor dem Haus, ganz oben, ganz unten am Hang .... muss mal überlegen.Stefanie, bei deiner Lagebeschreibung (Südhang) fällt mir auf, daß deine Rosen möglicherweise weniger winter-nass standen und von daher relativ günstige Bedingungen hatten: Grade Noisettes ( Blush Noisette z.B.) reagieren ja sehr negativ auf Winternässe (die bei dem schweren Boden im Rosenpark iemlich unvermeidlich ist).
Herzlichst, Windsbraut
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Max Frisch
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Max Frisch
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Nochmal zu den Engländerinnen.Völlig unbeschadet durch den Winter kamen:Young LycidasJude The ObscureMunstead WoodThe PrinceScepter d'IsleMary RoseNoble AnthonyBenjamin Britten ( der ist sowas von wüchsig und gesund!)Allerdings waren sie wie bei Stefanie in Stroh (im Hasendrahtkäfig und bis zum Kragen ) verpackt
.Hat denn hier niemand eine Veilchenblau, die ohne Frostverluste durch die letzten Winter kam???Sonst grab ich meine gleich wieder aus, setze sie an einen Baum und an den Balkon kommt eine Donau, die soll sowieso mehr Hagebutten bringen!( Komisch, in HMF ist die VB ab Zone 4 o.k., Donau nur ab Zone 6.
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sonnenschein
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Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Donau ist unsicher, mehrere verschiedene aus verschiedenen Herkünften....
Es wird immer wieder Frühling
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Doch, meine hat so gut wie keine Frostschäden, ich musste nur an ein paar Trieben die Spitzen kappen.Hat denn hier niemand eine Veilchenblau, die ohne Frostverluste durch die letzten Winter kam???
LG Cristata
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Wie gehts denn deiner Veilchenblau?Die sieht ja in Reinhard Witts Buch gigantisch aus und hat mich zum Pflanzen inspiriertDonau ist unsicher, mehrere verschiedene aus verschiedenen Herkünften....
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Also nein, so ein Monster würde selbst ich mich weigern, zu verpacken :-Xauch wenn ich in meiner Anfängereuphorie noch ganz beflissen binSie wurde auch überhaupt nicht geschützt bzw. eingepackt, dafür ist sie viel zu groß.
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
OT: das ist ja interessantwerde ich wieder weiße Feuerbohnen dazupflanzen
Re:Positive Winterhärte-Überraschungen
Meine größte freudige Überraschung war dieses Jahr die Cressida von Austin. Während alle Austins in Töpfen, die ich seit Jahren habe, völlig zurückgefroren sind und die Austins im Freien, sogar Mary Rose, ganz stark zurückgeschnitten werden mussten, steht Cressida - im Freiland - da, als ob es keinen Winter gegeben hätte, strotzend vor Lebenslust. Dabei gehört sie doch eindeutig zu den Gelblichen! Schon merkwürdig! :)Alle Rosen, bei denen man die Staubgefäße sieht, stehen auch im Topf gut da, auch die Midnight Blue und vor allem die Royal Celebration von Carruth. Hätte ich auch nicht unbedingt erwartet.Leider ist Zéphirine (in einem großen Topf) wohl verstorben, obwohl sie vorher sehr gesund war. Auch die anderen Bourbonen (im Topf) sind alle völlig zurückgefroren. Louise Odier hingegen, die unverwüstliche, allerdings im Freien, hat nichts von ihrer Substanz eingebüßt.Mit Ausnahme der Bourbonen und der ganz und gar zurückgefrorenen Ispahan, stehen alle alten Rosen, ob im Freiland oder im Topf, völlig gesund da.Völlig unbeeindruckt von diesem Winter sind auch - aber das ist ja wohl keine Überraschung - Stanwell Perpetual und Schneekoppe.Überraschend gut haben meine letztjährige Gloire de Dijon und ihr kleiner Steckling auf dem Balkon, allerdings im wärmsten Winkel, den Winter überlebt. Die Gloire de Dijon hat sogar schon ein Knöspchen! Dagegen haben meine geliebten Archiduc Joseph und Baronne de Snoy, denen noch kein Winter (auf dem Balkon) was ausgemacht hatte, dieses Jahr völlig schlapp gemacht. Im Gegensatz dazu hat Café am Winter gar nicht zu leiden gehabt und ist schon total ergrünt.Von den Morbiden steht ansonsten nur Rosenmalerin Sigrid - wie immer - gut da.