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Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig? (Gelesen 1519 mal)
Moderator: AndreasR
Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig?
Bei der Suche nach Sträuchern zur Kaschierung des Maschendrahtzauns bin ich auch über die Esveld-Eigenschaftssuche gegangen. Das Problematische an einem Teilstück sind die hohen Nadelbäume, die den Boden verhältnismäßig trocken halten und die halbschattige Lage. Gebe ich nun über die Suche nach Sträuchern als Eingrenzungen folgendes an: Halbschattenimmergrünwenig Wasserbedarf undvollkommen winterhartErhalte ich als Vorschläge unter anderem - Osmanthus heterophyllus, armatus und fortunei- Pieris japonica- Azalea und Rhododendren- Euonymus fortunei und myrianthusIn der Literatur finde ich aber zu allen o.g. Sträuchern zum Wasserbedarf bzw. Anspruch an den Boden durch die Bank weg die Angabe "frisch", was für mich nicht gleichbedeutend ist mit trocken. Wie versteht ihr das?Hört die Suche nach den Lichtverhältnissen auf einzugrenzen?Viele GrüßeMaren
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- Dunkleborus
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Re:Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig?
Hm... 'vollkommen winterhart' scheinen sie neu definiert zu haben. :-\Ich würde die Suchfunktion nicht ernst nehmen.
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Re:Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig?
die Angaben beziehen sich auf die Niederlande. Bestimmt. Wirklich trocken und wirklich kalt wird es da nie.
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Re:Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig?
Es hat hier in ungefähr 2 Monaten kaum geregnet (heutenacht 2 milimeter, Hoera) und es ist sehr trocken. Brandgefahr für die freie Natur (Wald) hat Code ROT. Mein Vater sagt es sieht aus wie das Rekord Jahr 1976.die Angaben beziehen sich auf die Niederlande. Bestimmt. Wirklich trocken und wirklich kalt wird es da nie.
Re:Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig?
Ha,ha! Wir hatten in den letzten Jahren hier schon s..kalte Winter mit Temperaturen unter-15 Grad und elende Barfröste sind hier an der Tagesordnung. keine schnuckelige Schneedecke



Re:Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig?
Das ändert nichts daran, dass die Winter im Mittel deutlich milder sind als weiter östlich. Über -15 °C als Minimum im Winter können viele im Bayerischen vermutlich nur lachen.Außerdem entscheiden ja auch viele andere Faktoren wie die Zahl der Eistage, kalter trockener Wind etc. über die Winterhärte von Gehölzen.Die meisten Angaben bei Esveld sind - auf das dortige Gebiet bezogen - in Ordnung, wenn auch immer mal wieder seltsame Einzelangaben auftauchen.Zu deiner erhaltenen Pflanzenliste: Osmanthusarten sind ähnlich wie Lorbeerkirsche sehr gut geeignet für trockenen Schatten. Natürlich brauchen sie Bewässerung, bis sie angewachsen sind. Hier wachsen sie unter hohen Eiben und Bergahorn.Überhaupt sind die wenigen immergrünen Laubgehölze, die bei uns winterhart sind, recht schatten- und trockenheitsverträglich: neben den genannten auch Ilex, Efeu, Daphniphyllum.Zu Pieris japonica und Rhododendren kann ich nichts sagen, da sie den hiesigen Boden nicht mögen.
- oile
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- Registriert: 9. Jan 2004, 20:13
- Höhe über NHN: 35 m
- Bodenart: sandig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
-
Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.
Re:Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig?
Bei mir sind die attraktiven Neuaustriebe von Pieris japonica regelmäßig abgefroren.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
Don't feed the troll!
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Re:Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig?
Alle Angaben zu Winterhärten, egal ob aus GB, NL oder angeblich für D überarbeitet in den großen Pflanzenenzyklopädien sind mit größter Vorsicht zu genießen. Mitbestimmend sind der Wachstumsverlauf des vergangenen Jahres (wie gesund ist die Pflanze in den Winter gegangen), die Wetterkapriolen des Winters (Dauerfrost oder permanenter Wechsel mit Auftauphasen), Bodenverhältnisse, Kleinklima, Abstrahlungskälte bei zu üppigem Mulch usw.
Re:Esveld-Eigenschaftssuche, wie glaubwürdig?
Danke für eure Gedanken zum Thema!Vor allem aber danke für Deinen Hinweis, wollémia. Dann werd ich die Planung nun auf diese Gattungen ausrichten. Schön! 

Osmanthusarten sind ähnlich wie Lorbeerkirsche sehr gut geeignet für trockenen Schatten. Natürlich brauchen sie Bewässerung, bis sie angewachsen sind. Hier wachsen sie unter hohen Eiben und Bergahorn.
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