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was bin ich? --> lederhuelsenbaum (Gelesen 5735 mal)

Bäume und Sträucher, Duftgehölze, Blütengehölze, Blattschmuckgehölze, Wildobst, Koniferen, Moorbeetpflanzen

Moderator: AndreasR

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tomatengarten

was bin ich? --> lederhuelsenbaum

tomatengarten »

ich habe heute diese extrem grossen fruechte eines baumes aufgehoben.Bildich kann noch folgendes zu diesem baum sagen: die blaetter sind im aussehen und struktur aehnlich der robinie. der baum hat ausserdem riesig grosse stacheln. am stamm sind sie teilweise ueber zehn zentimeter lang.kennt jemand diesen baum und kann mir mit dem namen weiterhelfen?
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Zwiebeltom
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Re:was bin ich?

Zwiebeltom » Antwort #1 am:

Ganz sicher Gleditsia triacanthos, auch Lederhülsenbaum genannt. :)
Das Leben ist kein Ponyschlecken.
tomatengarten

Re:was bin ich?

tomatengarten » Antwort #2 am:

der inhalt:Bildbild nachtraeglich ersetzt.
brennnessel

Re:was bin ich?

brennnessel » Antwort #3 am:

Könnte es nicht die Gewöhnliche Robinie Robinia pseudacacia sein?
tomatengarten

Re:was bin ich?

tomatengarten » Antwort #4 am:

Ganz sicher Gleditsia triacanthos, auch Lederhülsenbaum genannt. :)
ich hab grade mal gegoogelt. und wenn ich die bilder mit den dornen am stamm sehe, denke ich das passt :D danke.nur eine antwort habe ich noch nicht gefunden: sind die fruechte essbar?
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Wild Bee
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Re:was bin ich? --> lederhuelsenbaum

Wild Bee » Antwort #5 am:

Ja, die sússen samne sind essbar :D
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Wild Bee
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Re:was bin ich? --> lederhuelsenbaum

Wild Bee » Antwort #6 am:

Ja, die sússen samen sind essbar :D
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Chica
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Re:was bin ich? --> lederhuelsenbaum

Chica » Antwort #7 am:

Also diese Überschrift klingt immer nach multipler Persönlichkeitsstörung :o .Diese Schoten habe ich als Deko aber auch im Wohnzimmer liegen, da sind wir nun schon wieder schlauer geworden, toll!
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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Quendula
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Re:was bin ich?

Quendula » Antwort #8 am:

Könnte es nicht die Gewöhnliche Robinie Robinia pseudacacia sein?
Nein, ganz sicher nicht. Robinie hat wesentlich zartere Früchte, die man auch leicht zerkrümeln kann (ähnlich stabil wie Ahorn) . Die Früchte der R. pseudoacacia sind nur 5 - 10 cm lang (nach Fitschen), andere noch kleiner. Die hier übliche Gleditschie (triacanthos, so wie zwiebeltom sagte) hat sogar Dornen auf den Dornen ;D. Kann man eigentlich nicht verwechseln. Schoten ledrig oder holzig bis zu 40 cm lang.
Erwarte nichts, doch rechne mit allem!
tomatengarten

Re:was bin ich? --> lederhuelsenbaum

tomatengarten » Antwort #9 am:

robinien kenne ich (zu meinem leidwesen). die hat jemand aus der nachbarschaft eingeschleppt. die sind sehr invasiv - scheint mir.
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Chica
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Re:was bin ich? --> lederhuelsenbaum

Chica » Antwort #10 am:

Ja das sind doch Neophyten, nicht? Zum Bau eines Weidenflechtzaunes sind sie aber unübertroffen, das Holz hält im Garten unbehandelt ewig. Mein Laubengang ruft ;) .
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
tomatengarten

Re:was bin ich? --> lederhuelsenbaum

tomatengarten » Antwort #11 am:

ich habe jetzt ein paar schoten (oder sind es huelsen?) des baumes aufgelesen und die samen ausgepult. das riecht nicht grade angenehm.und jetzt zu meiner frage: wie kann man den samen nun essen?einweichen wie zum beispiel esslupinen? oder vielleicht mahlen?hat irgendjemand von euch ideen oder gar erfahrungen?
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Staudo
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Re:was bin ich? --> lederhuelsenbaum

Staudo » Antwort #12 am:

ich habe jetzt ein paar schoten (oder sind es huelsen?)
Schmetterlingsblütler haben Hülsen. ;) Rezepte habe ich nicht.
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Zwiebeltom
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Re:was bin ich? --> lederhuelsenbaum

Zwiebeltom » Antwort #13 am:

Der englischsprachige Wikipediaartikel (suchen nach honey locust) enthält ein paar Informationen zur Verwendung als Nahrung. Essbar ist demnach offenbar das Fruchtfleisch um die Kerne, das im unreifen Zustand süß und saftig sein soll. Ob die Kerne selbst essbar sind, konnte ich nicht herausfinden. Da aber erwähnt ist, dass die reich an Tanninen sind, kann ich mir nicht vorstellen dass es ein Genuss ist.
Das Leben ist kein Ponyschlecken.
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