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Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m) (Gelesen 18426 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
mein Beet ist ca. 2m breitich stütze nur die Umfaller - manches braucht ja keine Stützedie Hasendrahtstücke verwende ich jeder Jahr wiederUnkraut jäte ich nicht so sehr, da macht man in der Saison oft mehr kaputt als es nützt versuch einfach mal eine Methode, die dir zusagtwenns nicht taugt, probierst du im nächsten Jahr was anderes ;)ich mach es seit Jahren mit dem Draht, weil es optisch für mich die beste Lösung ist - die Ideal-Lösung wird es viell. nicht geben
Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Ich hab grad wie verrückt im Netz gesucht - kein Foto zu finden. Bei uns gibt/gab es die Modelle im Gartencenter. Heuer hab ich nur eine Variante von Takasho gefunden (in schwarz - optisch nicht so toll, dafür aber noch etwas solider). Der Stab selbst hat am oberen Ende eine Kunststoffkugel in schwarz, ist mit dunkelgrünem Kunststoff ummantelt und hat einen verschiebbaren Halter dran. Dieser Kunststoffhalter hat zwei Löcher - genau so groß, daß die um 90° nach unten gebogenen offenen Enden der Ringe dort hineingesteckt werden können. Man kann die Ringe also praktisch aufbiegen und um die Stauden legen. Blöderweise finde ich nur etwas ähnliches unter www.pflanzenstuetzenmitsystem.eu - dort unter Pflanzen-Stütz-Ring schauen (ordentlich verlinken ist nicht meine Stärke). Vielleicht kannst Du Dir so eher vorstellen, was ich meine?LGhymenocallis,hast du mal einen Link oder ein Foto? Ich glaube, ich hab das System heute gesehen, war nämlich heute im Botanischen Garten in Tübingen, und ich glaube, die benutzen das dort so.Auf welche Weise ist der Ring höhenverstellbar? Im Bot. Garten waren die glaube ich mit der Stange verschweißt.
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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Solch einen Stab mit Drahtring hab ich vor ein paar Jahren im Gartencenter gekauft. Ich hatte eine Aster damit gestützt, für Schwereres fand ich es ungeeignet, da drückte die Pflanze dann doch immer die Schlinge nach unten und hing wie ein Schluck Wasser in der Kurve drin. Vor ein paar Wochen hab ich mich gewundert, das sie Aster so auseinander fällt - es stellte sich dann raus, daß der Drahtring einfach in der Mitte durchgebrochen war

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- Herr Dingens
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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Am sympathischsten ist mir im Moment die Moniereisenlösung. Wenn ich nun noch rauskriege, wie ich da Ringe mit 3 oder 4 cm Durchmesser dran kriege, die sozusagen frei baumeln, dann hab ich jemanden, der schweißt.Moniereisen kann ich bestimmt beim Schrotthändler kriegen.
Viele Grüße aus Nan, Thailand
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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Ich lese hier interessiert mit.
Diese Variante habe ich vor Jahren im Garten von Ton ter Linden gesehen und wollte es immer mal nachbauen. Bis jetzt ist nur der Vorsatz umgesetzt
.Die Baustahlmatte war mit Kabelbindern an den gebogenen Moniereisen befestigt. Ich nehme mal an,dass sie nicht das ganze Jahr auf dem Moniereisen lag,(ich würde sie mir nicht das ganze Jahr ansehen wollen) sondern kurz vorher aufgelegt und befestigt wurde,bevor die Stauden die Höhe erreicht hatten.


Grüne Grüße
- Herr Dingens
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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
ach, im richtigen Abstand zueinander plaziert, kann man es glatt noch als Installation "verkaufen" 

Grüne Grüße
Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Da stimme ich Dir zu. So etwas könnte ich in meinem Garten einfach nicht ertragen. Ich verstehe gar nicht, wie man sich so ein schönes Beet mit Gewalt so hässlich machen kann. Einige Wochen muss man diesen Anblick ertragen, bis die Pflanzen diese schrecklichen Stützen völlig überwachsen haben.Hm, sieht brutal aus![]()
Ute, Du hast vollkommen Recht. Man kann sich wirklich alles schönreden.ach, im richtigen Abstand zueinander plaziert, kann man es glatt noch als Installation "verkaufen"

Herr Dingens,Die Reisig-Zweige wurden nach dem festen Einstecken in den Boden mit einem Band zusammengehalten. Uns wurde erzählt, dass dies damals die gängige Methode war, um die Stauden wirkungsvoll und ohne Kosten zu stützen, als es noch keine speziellen Metallstäbe dafür gab. In einigen englischen Gärten macht man es weiterhin so, weil diese Methode einfach natürlicher und schöner aussieht als die Metallstäbe, da es ja einige Zeit dauert, bis die Pflanzen diese Stütze verdecken.Liebe GrüßeElkeHerr Dingens hat geschrieben:Elke,meinst du, dass diese Stüzen, also dieses Reisig einfach so, fast willkürlich, in den Boden gesteckt wird und sich die Pflanzen praktisch dran anlehnen?Kann ich mir nicht vorstellen. Wind und Regen drückt doch die Stängel der Pflanzen einfach an den "Stützen" vorbei???
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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Also, ich weiß nicht, soo häßlich find ich das wieder auch nicht. In 2 Wochen sieht man außerdem nix mehr davon. Der Halt den diese Stütze bietet wird auch sehr gut sein. Ich überleg mir, für die Annabelle sowas zu bauen.
:DMir würde Reisig weniger gut gefallen. Und es ist auch nicht haltbar.So sehen meine selbergebogenen aus:
lg Biene

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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Die Ringe meines Systems gibt es in verschiedenen Größen - bisher hat noch nie eine wuchtige Staude einen Ring heruntergedrückt und seit fünf Jahren ist auch keiner zerbrochen. Erst heute hab ich die Stützen beim virginianischen Ehrenpreis wieder höher gestellt - er ist in Vollblüte und ca. 1,80 m hoch und da hängt, rutscht und wackelt nichts. Offenbar ist das System nur sinnvoll, wenn die Qualität stimmt.Solch einen Stab mit Drahtring hab ich vor ein paar Jahren im Gartencenter gekauft. Ich hatte eine Aster damit gestützt, für Schwereres fand ich es ungeeignet, da drückte die Pflanze dann doch immer die Schlinge nach unten und hing wie ein Schluck Wasser in der Kurve drin. Vor ein paar Wochen hab ich mich gewundert, das sie Aster so auseinander fällt - es stellte sich dann raus, daß der Drahtring einfach in der Mitte durchgebrochen war![]()
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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Ich nehme nach wie vor drei Bambusstäbe und möglichst unauffälliges Bindeband - im letzten Jahr hatte ich welches in Grün (hätte ich bloß mehr gekauft). Die Bambusstäbe sind garnicht so unschön, und wenn ich rechtzeitig binde, dann sieht da auch nichts gezwungen aus. Leider verpasse ich den Moment mangels Zeit recht häufig....Die Systeme z.B. bei Ward sind bestimmt gut, mir aber zu teuer. Und zum Selbstbauen aus schwerem Material fehlt mir die Menpower.L.G.
- Herr Dingens
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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Moniereisen, 10-er und/oder 12-er kann ich vom Schrotthändler kriegen.Jemand zum Schweißen hab ich auch. Jetzt schwebt mir vor, Ringe mit drei, vier cm Durchmesser ziemlich nahe an ein Ende der Eisen zu schweißen, die dürfen aber nicht starr dran sein, sondern in alle Richtungen beweglich.Hat jemand eine Idee, wie man das bewerkstelligen kann.Eine Idee habe ich selbst, aber überzeugt bin ich von der nicht.
Viele Grüße aus Nan, Thailand
- Herr Dingens
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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Danke Manu,einfach machbar sieht das aus, obwohl es gar nicht so einfach ist.Trotzdem, es ist, von Zieranlagen mal abgesehen, nicht praktibel. Man muss ja reinkommen, also zwischen die Stauden reinkommen zum Schneiden.
Viele Grüße aus Nan, Thailand
- Herr Dingens
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Re:Stützen von höheren Stauden (> 1,20 m)
Echt keine Idee, wie man die Ringe frei beweglich an Moniereisen bekommt? Keine Handwerker hier, keine Schlosser, nur Gartenkünstler? ;-)
Viele Grüße aus Nan, Thailand