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Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes (Gelesen 2205 mal)

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andreasNB
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Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

andreasNB »

Gerade weht es hier ein bißl heftiger. Sozusagen der erste Herbststurm. Ok, viel sieht man nicht auf dem Photo. Aber max. 10min vorher bin ich noch drunter lang gelaufen. Tja, hätte man eigentlich kommen sehen müssen und den Ast schon längst zurücknehmen sollen, um den Baum zu entlasten.Die Walnuß sollte so an die 150 Jahre sein. Zwei,drei starke Äste wurden wohl schon vor Jahrzehnten nach Astbruch abgenommen und die schwarzen Holzameisen sind auch fleißig am Werk. Hoffentlich halten die anderen beiden stärkeren Äste, der eine wird dann die Tage eingekürzt Nur so als Hinweis, vielleicht mal euren Baumbestand zu sichten ::) Walnuß / Astbruch
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lubuli
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

lubuli » Antwort #1 am:

danke für den hinweis. hab heute beim anblick meines alten holunders auch schonmal dran gedacht, ihn mächtig einzukürzen. das war bis jetzt nur sehr windig, herbststurm sieht hier anders aus.
der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli
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Nova Liz †
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

Nova Liz † » Antwort #2 am:

Hier ist ein Pflaumenbaum auseinandergebrochen. :-\Alles andere steht noch.
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Staudo
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

Staudo » Antwort #3 am:

Alles andere steht noch.
Das beruhigt.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
troll13
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

troll13 » Antwort #4 am:

Nichts Beunruhigendes hier:trotz Flexothane bis auf die Knochen durchgeregnet, neue Mütze in den Dreck geweht, im eigenen Garten erfreulicherweise nur ein paar Töpfe umgeweht. Dafür darf ich morgen früh ein "Mikado" aus umgewehten Containern im Verkaufseinschlag sortieren und wieder aufstellen.
Gartenanarchist aus Überzeugung! Und ich bin kein Experte sondern immer noch neugierig...
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Tara
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

Tara » Antwort #5 am:

Hier war's recht heftig, aber sogar die geerbte Blaufichte, die es schon zweimal umgelegt hat (und die nach dem Wiederaufrichten zum Glück munter weiter wuchs) steht noch. Nur die großen Dahlientöpfe hat es mir wieder umgelegt, und diesmal gab's Scherben. Ärgerlich, aber nix gegen den schönen Walnußbaum!
Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist. - Netzfund

*vermißt Waldschrat und Spatenpaulchen*
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RosaRot
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

RosaRot » Antwort #6 am:

Mit 150 Jahren ist eine Walnuss ja doch schon fast alt, wie ich dem Artikel in der Gartenpraxis entnahm. Unsere sind nur zwischen 30 und 40 Jahren alt und haben Nüsse (und Blätter) geworfen in rauen Mengen. Edith erinnert sich: Übrigens hat hier vor Jahren in einem hoch ummauerten Garten in der Innenstadt ein Wirbelsturm einen riesigen Walnußbaum (an die hundert Jahre alt) entwurzelt- das war ein Anblick wie ein gefallener Elephant.Die Kübel liegen noch immer wild auf der Terasse herum, die entwirre ich morgen früh.
Viele Grüße von
RosaRot
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Gartenplaner
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

Gartenplaner » Antwort #7 am:

Hallo allerseits,ich hab einen uralten Feldahorn im Garten, der auch Höhlen und Löcher aufweist und mir fielen vor 3 Jahren auf einmal recht große, schwarze Ameisen auf, die ziemlich aggressiv waren - Rossameisen :-X Sie schädigen zwar den Baum nicht am lebendem Gewebe, tragen aber das alte Holz ab, um ihre Nester auszubauen - und schwächen so die Standfestigkeit!!!Sobald ich rausgefunden hatte, dass Rossameisen so agieren, habe ich sofort geschaut, wie ich sie wieder los werden könnte.
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

partisanengärtner » Antwort #8 am:

Mit den Holzameisen meinte Andreas wohl Lasius fuliginosus die baut ihre Kartonnesten im Fußbereich starker Bäume auch ins gesunde Holz. Die Bäume brechen nach einigen Jahren plötzlich zusammen. Ich habe sie bis jetzt nur im gesunden Holz von Weiden und Pappeln gefunden (muß aber nichts heißen :P). Ihre Straßen haben sie aber auf allen umliegenden Bäumen. Natfürlich nehmen sie auch natürliche Schwachstellen :P.Die Roßameise geht gern ins Kernholz von Nadelbäumen (nicht nur). Dafür nimmt sie aber auch gern gesunde Bäume. Ein Vernichten der Ameisen rettet den Baum allerdings nicht mehr wenn sie ihr Nest gebaut haben. Verzögern vielleicht.Allerdings sorgen die Ameisen dafür das sich kein Wasser ansammelt, wenn schon Löcher drin sind. Aber dafür macht dann der Specht gern weitere Löcher in solche Stämme.
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

Gartenplaner » Antwort #9 am:

Naja, der Feldahorn hatte schon vorher besagte Höhlen und wächst fleissig jedes Jahr trotzdem weiter - einen Betongußkopf, den ich mal zum Ausprobieren in eine Höhlung gelegt hatte und nach nem Jahr doch woanders verwenden wollte, ist festgewachsen :o Jedenfalls wollte ich sein Leben so lange wie möglich verlängern und die Hecke daneben von den Blattlausbeschützern befreien, die litt ziemlich unter dem starken Befall.Die Spechte ziehen hier die uralten Pflaumen- und Zwetschgenbäume vor, am Feldahorn gibts überhaupt keine Spechtspuren ::)
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Re:Ergebnis des ersten kleinen Herbststurmes

andreasNB » Antwort #10 am:

Zum Schluß noch ein paar Photos vom Ende ::) Der Astbruch hätte wohl auch bei einer Reduzierung der Astlänge nicht verhindert werden können. Der Baum geht seinem Lebensende entgegen. Mit dem Rückschnitt hoffe ich aber, ihm noch 2-3 Jahrzehnte gegeben zu haben. Ich persönlich würde ja selbst den toten Stamm stehen lassen (stehendes Totholz, Halt für eine Kletterrose), aber auf meiner gepachten Fläche steht er ja nicht ...
Walnuss_gesamtWalnuss_AstansatzWalnuss_abgebrochener-Ast
Walnuss_QuerschnittWalnuss_Trampelpfad-HausWalnuss_Trampelpfad-Garten
Walnuss_AbbruchstelleWalnuss_vor dem SchnittWalnuss_nach-dem-Schnitt
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