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Leider wurde der Ursprungsthread geschlossen (gut, ich versteh ja, warum). Trotzdem drängt mich dieses Merkblatt der Schweizer Bahnen zu einer Frage (und hoffe, dass das Thema nicht wieder zu , oder >: ( führt):
Ob Pflanzen PAK über den Boden aufnehmen, gilt bislang als ungewiss.
Ob Pflanzen PAK über den Boden aufnehmen, gilt bislang als ungewiss.
Stimmt das so oder ist es reiner Gugus?
Nach der von mir in dem Link zitierten Untersuchung besteht keine einfache Beziehung: Je höher der PAK-Gehalt im Boden, desto mehr PAK in der Pflanze. Das wäre auch allzu simpel. Aber grundsätzlich in Zweifel zu ziehen, ob bzw. dass Pflanzen überhaupt PAK aus dem Boden aufnehmen, halte ich erst recht für zu simpel.
Z.B. die oben von mir verlinkte.Demnach werden PAK von Pflanzen aufgenommen, wobei die aufgenommenen Mengen im Vergleich zu den anhaftenden oder denen in der Schale aber gering sind.
Nachdem der PAK-Gehalt offenbar von außen nach innen mehr oder minder (meist mehr...) stark abnimmt, scheint es sich dabei um schlichte Diffusion aus dem Boden ins oberflächliche Pflanzengewebe zu handeln.
Darüber könnte man jetzt viel spekulieren.Nach dem die PAK äußerst schlecht wasserlöslich, aber gut fettlöslich sind, und spezifische Transportsysteme für diese Stoffe in der Pflanze nicht bekannt sind, ist auch zu erwarten, dass die Pflanzen PAK nicht so einfach in größerer Menge über die Wurzel aufnehmen.
An sich ists mir wurscht, woher und wie die PAKs auf meinen Teller kommen, ich schätze dort nur deren Nichtvorhandensein.Im speziellen Fall nehme ich trotzdem an, daß zumindest äußerst wenig dieser Substanzen von alten (!) Bahnschwellen auf Pflanzen in der Umgebung übergehen - wenn überhaupt.
Ich hatte vor 30 Jahren erlaubterweise Bahnschwellen eingebaut.Nun ersetze ich sie nach und nach.Glücklicherweise teils durch unimprägniertes Eisenholz, das irrtümlich für Bahnschwellen gehalten wurde.Dabei kann ich folgendes feststellen:Trotz teilweise stark fortgeschrittener Zersetzung (Humusierung?!),haben manche Holzteile noch Teergehalte wie neu, schwarz, klebrig und extrem riechend.Unmittelbar neben diesen Stellen, im morschen Holz, finde ich immer wieder einige Regenwürmer. Dazu Ameisennester und sonstiges Viehzeug.An wärmeren Stellen nutzten Rosenkäferlarven das alte Holz.Manche Pflanzen, wie Thymiane und Nelken, samen sich in die Ritzen der Schwellen aus und entwicklen sich zu prächtigen Exemplaren.Schneeglöckchen und Winterlinge fühlen sich dort ebenfalls wohl, wie auch Wurzelstränge vom Jap. Waldgras.Eigentlich kann das gar nicht sein?!Soweit ich weis, müssen bei uns (Bayern) Schwellen ausgebaut und entsorgt werden, sobald es dem Nachbarn nicht mehr gefällt (auch unbegründet).Eine Wiederverwendung, auch im eigenen Bereich, ist nicht erlaubt.
Manche Pflanzen, wie Thymiane und Nelken, samen sich in die Ritzen der Schwellen aus und entwicklen sich zu prächtigen Exemplaren.Schneeglöckchen und Winterlinge fühlen sich dort ebenfalls wohl, wie auch Wurzelstränge vom Jap. Waldgras.Eigentlich kann das gar nicht sein?!
Doch, das kann sein: Die leicher flüchtigen und besser wasserlöslichen Stoffe, etwa Phenol und Kresol und deren Abkömmlinge, haben sich im Laufe der Jahre verflüchtigt, wurden mit dem Regen ausgeschwemmt oder auf chemischen oder auch biologischem Wege langsam abgebaut.Zurück bleiben die sehr schlecht löslichen, kaum flüchtigen Stoffe wie z.B. die höheren PAK und diverseste andere. Die sind aber weniger toxisch als die Phenole etc. Mit dem Ergebnis, dass direkt um den alten Teer Pflanzen wachsen und Tiere leben.
Soweit ich weiß, müssen bei uns (Bayern) Schwellen ausgebaut und entsorgt werden, sobald es dem Nachbarn nicht mehr gefällt (auch unbegründet).
Das halte ich auch für übertrieben. Liegenlassen und nicht dran rühren ist vermutlich in den meisten Fällen kaum gefährlich.