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Gemeinschaftsgarten/Community Garden (Gelesen 2578 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
Gemeinschaftsgarten/Community Garden
Gibt es sowas in Deutschland auch?Wir haben in unserem Viertel einen Community-Garden. Das ist wie ein Verein organisiert und wir haben das GElände von einer Schule zur Verfügung gestellt bekommen.Dort bauen wir biologisches Gemüse, Bäume und einheimische Vegetation an. Es ist aber nicht so, dass jede FAmilie ein eigenes Beet hat, sondern alles geht gemeinsam.Das ist eine gute GElegenheit zu gärtnern wenn man keinen Garten hat oder wenn man einen hat von anderen zu lernen oder auch um bestimmte Ideen unter die Leute zu kriegen.
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Gryyn
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
Und da gibts kein Streit bei der Ernte der gemeinsamen Früchte? ("...wer nicht kommt zur rechten Zeit, esse was noch übrigbleibt")
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caro.
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
Das würde mich ja auch interessieren.Der Mensch ist doch von Natur aus faul und raffgierig. ;DKann mir einfach nicht vorstellen, dass das reibungslos läuft.LGCaroUnd da gibts kein Streit bei der Ernte der gemeinsamen Früchte? ("...wer nicht kommt zur rechten Zeit, esse was noch übrigbleibt")
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Lilo
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
Ich kenne eine Gartengemeinschaft seriöser Bürger. Einer unserer Nachbarn, ein Schreinermeister, hat ein großes terassiertes Gartengrundstück am Hang, das er seit Jahren mit Nachbarn und Bekannten teilt.Vor ein paar Tagen konnte ich das Grundstück besichtigen und war beeindruckt wie gut es in Schuss ist. Dass mehrere Arbeitskräfte in Einsatz sind, ist eindeutig zu sehen. Jeder hat seine eigenen Terassen. Die Wasserspeicher, Gartenhaus und Grillgelegenheit werden gemeinsam genuzt. Mir ist bisher kein Knatsch zu Ohren gekommen.LG Lilo
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berta
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
bei uns am stadtrand von wien gibt es ein von einem gärtner zur verfügung gestelltes feld auf dem man gegen geringe bezahlung sein gemüse anbauen kann. jede familie bekommt eine gewisse anzahl an quadratmetern, die pflege liegt bei der familie, das giessen übernimmt der gärtner.lg.b.
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
@ berta,prima idee! gibt es fotos davon?gruß
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berta
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
sauzahn, ich hab nur davon gehört, einmal hab ich eine mir vom sehen bekannte, die täglich mit dem rad, küberl und gartenwerkzeug unterwegs war, gefragt, wohin sie fährt. sie sagte: zu meinem feld. so erfuhr ich erst von der existenz des feldes.ich wer mich mal umhörn.lg.b.
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Biobella
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
In manchen Gegenden kann man sogenanntens "Grabeland" pachten, das auschließlich für den Anbau von einjährigen Kulturen, also Gemüse und vielleicht noch Blumen verpachtet wird, entweder von privaten Landbesitzern oder auch von der Gemeinde/Stadt. Community gardens oder allotment gardens finden sich in Deutschland hauptsächlich in Form von Kleingärten oder Schrebergärten. Sie haben den Vorteil, daß dort jeder seinen eigenen Garten mit Laube und auch mit mehrjährige Pflanzen wie Obstbäumen und Rosen gestalten kann. Kleingärten gelten als "öffentliches Grün" und genießen deshalb gesetzlichen Schutz.Mehr Info dazu hier: http://www.kleingarten-bund.de/index.php
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
@biobella,
der aber dann schlagartig aufhört, wenn ein weiteres neubaugebiet ausgewiesen wird, wie in meiner stadt frankfurt vor wenigen jahren geschehen, als eine riesenanlage mit 900 gärten gebulldozert wurde. diese gärten waren zum teil sehr alt,und, da es keine organisieretn vereinsgärten waren, auch sehr chaotisch und schön, ein riesiger abenteuerspielplatz für mensch, tier und pflanzen.jetzt gibt es faller-häuschen und dauergrün..grußKleingärten gelten als "öffentliches Grün" und genießen deshalb gesetzlichen Schutz...
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Biobella
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
Tarifverträge gelten auch nur für Gewerkschaftsmitglieder. Wenn die Leute zu dämlich sind, sich zu organisieren, dürfen sie sich nicht wundern, wenn ihnen die Durchsetzungskraft fehlt. Hätten sie sich rechtzeitig zu einem Verein zusammengeschlossen, wäre die Stadt in der Pflicht gewesen, ihnen ein Ersatzgelände zur Verfügung zu stellen und Entschädigungen zu leisten. Aber so waren sie wohl einfach nur rechtlose Pächter.da es keine organisieretn vereinsgärten waren
Re:Gemeinschaftsgarten/Community Garden
Interessant! Viele Antworten!Es geht dabei nicht so ums Gemüse... wir sind sehr viele (etwa 20) und der Garten wird erst etabliert. Hier sind die Leute im privaten und auch öffentlichen Umgang um einiges zivilisierter (außer im Straßenverkehr) um den Garten ist nicht mal ein Zaun. Es gibt mehrere und die "Mutter" zumindest in Brissie ist die Northey Street City farm. http://www.northeystreetcityfarm.org.au/ Scheint so,dass in Deutschland die Tradition eine andere ist. kann auch daher kommen, dass hier die meisten Leute eh einen Garten haben.