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Bewässerung einer Lebensbaum (thuja) -Hecke (Gelesen 9230 mal)

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GartenNeuling
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Bewässerung einer Lebensbaum (thuja) -Hecke

GartenNeuling »

Hallo,ich bin ein Neuling, was den Garten angeht. Seit wenigen Tagen habe ich eine Lebensbaum-Hecke. Der Typ, der die Hecke gepflanzt habe, hat darauf hingesehen, dass ich wässern muss. Die Erde in dieser Gegend wäre "recht locker" (oder so ähnlich, weiß nicht mehr ganz genau), und da würde das Wasser schnell versickern.Jetzt stehe ich vor der Frage, wie ich bewässern soll. Aktuell sieht es so aus, dass es zwar einen alten Brunnen gibt, aber es ist unklar, ob der noch Wasser gibt (der Vormieter hatte angeblich noch letzten Sommer dort mit seinem Hauswasserwerk Wasser rausgeholt). Hier müsste ich eventuell in ein Hauswasserwerk investieren (mit dem Risiko, dass trotzdem kein Wasser kommt); hier frage ich mich auch, welche Betriebskosten da in etwa anfallen würden. Bliebe also zunächst einmal die Bewässerung mit "normalem" Leitungswasser. Dies vorab wegen Beurteilung der passenden (möglichst kostengünstigen) Bewässerungsmethode.Ich habe schon etwas über Sprüh-, Tropf- und Perlschläuche gelesen. Wobei mir die Unterschiede (speziell im Verbrauch und somit den Kosten) noch nicht ganz klar sind.Ach ja, die Hecke ist ca. 15 Meter lang.Freue mich über jede Hilfe!Viele Grüße vomGartenNeuling
hymenocallis

Re:Bewässerung einer Lebensbaum (thuja) -Hecke

hymenocallis » Antwort #1 am:

Bei der Kostenfrage bei Dir regional kann ich Dir nicht weiterhelfen.Hier werden allerdings häufig immergrüne Hecken gepflanzt und die Perlschläuche werden gleich mitverlegt, weil sie sonst hier nur geringe Überlebenschancen haben (durchlässiger Boden, im Sommer wenig Niederschlag, aber heiß). Mit diesen Schläuchen, die die meisten mit Rindenmulch abdecken (den ganzen Pflanzbereich - gegen die Verdunstung und gegen Unkrautaufwuchs) klappt es hier hervorragend.Wir haben zwar eine Bewässerung aber keine Schnitthecke, daher kann ich Dir bezüglich Intervall und Bewässerungsmenge keinen Rat geben.LG
Amur
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Re:Bewässerung einer Lebensbaum (thuja) -Hecke

Amur » Antwort #2 am:

Zunächst mal wäre ja abzuklären ob es sich nur um das Bewässern handelt bis die Hecke angewachsen ist. D. h. diesen Sommer.Aber dazu sollte man den Boden kennen bzw. wissen wo die Hecke denn steht. In D. kommen angewachsene Thujahecken normal ohne Bewässerung durch. Unser MOnstrum hier dürfte nun so 60-70 Jahre alt sein steht auf Schwemmsand und wurde seit ich weiss nie gewässert.Nur für die Bewässerung in der Anwachsphase lohnt es sich nicht zu investieren, ausser in eine Gieskanne oder evtl. in einen Schlauch der bis dorthin reicht. Wobei mit der Gieskanne eine bessere Kontrolle der Menge gegeben ist. Ob der Brunnen Wasser hat oder nicht, läßt sich recht leicht mit einer Schnur mit daran gebundenem Stein kontrollieren. Sofern er letztes Jahr noch Wasser brachte, sollte dies auch dieses Jahr noch der Fall sein. Aber in eine Pumpe investieren lohnt nur, wenn man längere Zeit wirklich viel Wasser im Garten braucht, was sich im Moment nicht danach anhört.
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GartenNeuling
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Re:Bewässerung einer Lebensbaum (thuja) -Hecke

GartenNeuling » Antwort #3 am:

Danke erst einmal für die Antworten.So einen durchlässigen Boden habe ich hier auch. Rindenmulch ist ebenfalls aufgetragen. Ok, jetzt weiß ich schon einmal, wenn ich so einen Schlauch verlege, dann unter dem Rindenmulch.Zur Wassermenge: Wir haben außer der Hecke noch ca. 130 qm Rasenfläche, sowie ein Gemüse-/Obstbeet mit ca. 30 qm (dazu kommen nach noch eine gepflasterte Fläche von ca. 4,50 * 4,50 sowie zwei befestigte Wege, welche mit großen Steinplatten ausgelegt sind). Ob ich den Rasen wässere (Rasensprenger), da bin ich mir noch unsicher (ich weiß, er könnte ohne wässern braun werden ...). Das Beet könnte natürlich hin und wieder auch mal ein bisschen extra Wasser benötigen, aber das hält sich in Grenzen.Die sonstigen Sträucher (z. B. Kirschlorbeer) wurden in der Vergangenheit nie gewässert (und das werde ich auch nicht einführen).Was mich auf jeden Fall noch interessieren würde: Kommt hier nur ein Perlschlauch in Frage oder auch andere Schläuche wie Sprühschlauch oder Tropfschlauch? Hier würden mich speziell die unterschiedlichen Wassermengen interessieren? Welche Schläuche verbrauchen mehr/weniger?Viele Grüße vomGartenNeuling
hymenocallis

Re:Bewässerung einer Lebensbaum (thuja) -Hecke

hymenocallis » Antwort #4 am:

So einen durchlässigen Boden habe ich hier auch. Rindenmulch ist ebenfalls aufgetragen. Ok, jetzt weiß ich schon einmal, wenn ich so einen Schlauch verlege, dann unter dem Rindenmulch.Zur Wassermenge: Wir haben außer der Hecke noch ca. 130 qm Rasenfläche, sowie ein Gemüse-/Obstbeet mit ca. 30 qm (dazu kommen nach noch eine gepflasterte Fläche von ca. 4,50 * 4,50 sowie zwei befestigte Wege, welche mit großen Steinplatten ausgelegt sind). Ob ich den Rasen wässere (Rasensprenger), da bin ich mir noch unsicher (ich weiß, er könnte ohne wässern braun werden ...). Das Beet könnte natürlich hin und wieder auch mal ein bisschen extra Wasser benötigen, aber das hält sich in Grenzen.Die sonstigen Sträucher (z. B. Kirschlorbeer) wurden in der Vergangenheit nie gewässert (und das werde ich auch nicht einführen).Was mich auf jeden Fall noch interessieren würde: Kommt hier nur ein Perlschlauch in Frage oder auch andere Schläuche wie Sprühschlauch oder Tropfschlauch? Hier würden mich speziell die unterschiedlichen Wassermengen interessieren? Welche Schläuche verbrauchen mehr/weniger?Viele Grüße vomGartenNeuling
Der Boden alleine entscheidet nicht.Hier regnet es wenig und die Sommer sind heiß. Ohne Bewässerung gedeiht hier kein Rasen - wenige Kilometer weiter auf lehmigem Untergrund reicht die Feuchtigkeit aber. Hier verlegen die Gärtner die Perlschläuche - ich nehme an, es gibt gute Gründe, warum es keine Tropf- und Sprühschläuche sind, aber die kenne ich auch nicht.Ich würde mich an Deiner Stelle lokal umhören.LG PS: wir haben eine Zisterne und gießen mit Regenwasser, so lange es reicht - und es reicht nie, weil es im Sommer so wenig regnet. Hier sind die Wasserkosten nicht ohne, aber dauernd vertrocknete Pflanzen austauschen ist mittelfristig teurer.
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