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Mückenplage (Gelesen 1532 mal)

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Dietmar
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Mückenplage

Dietmar »

Durch die diesjährigen Regenzeiten haben sich die Mücken außerordentlich vermehrt. Deshalb habe ich mal eine "Insektenlaterne" über Nacht getestet. Das ist eine Art Laterne, in deren Mitte eine Lichtquelle ist, von der die Insekten angezogen werden sollen. Rings um die Lichtquelle ist ein Käfig aus dünnen Metalldrähten, die unter Hochspannung stehen. Fliegt nun ein Insekt zum Licht, kommt es mit dem Drahtgitter in Berührung und erhält einen Hochspannungsschlag. Das Insekt geht in die ewigen Jagdgründe ein und fällt in eine Auffangschale. Soweit die Theorie.Obwohl die ganze Nacht viele Mücken und Fliegen umher schwirrten (warme Nacht), ist der Jagderfolg dieser Insektenlaterne durchwachsen. Früh war kein einziges Insekt in der Auffangschale und es klebte auch keines an den Drähten des Metallgitters.Ich vermute mal, so eine Insektenlaterne ist genau so wirksam wie die Ultraschallgeräte, nämlich gar nicht. Irgendwie riecht das nach Betrug.Wer eine solche Insektenlaterne hat, berichtet mal bitte über seine Jagderfolge.
Amur
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Re:Mückenplage

Amur » Antwort #1 am:

Ich kann nur deine negativen Erfahrungen bestätigen.Wenn wir zur Zeit am Abend draussen bleiben wollen, dann müssen wir entweder diese Anti Mücken Spirale anzünden oder die Feuerschale hier anzünden.Die glühende Spirale stinkt auch recht stark und unangenehm.link repariert axel
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partisanengärtner
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Re:Mückenplage

partisanengärtner » Antwort #2 am:

Nachdem die Mücken vor allem nach Geruch ihre Opfer aussuchen, wird das Gerät eher harmlose Motten oder andere Insekten die auf Licht fliegen anziehen. Also wenn ihr damit was grillt war es vermutlich unschuldig.
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel
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Brigitte12
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Re:Mückenplage

Brigitte12 » Antwort #3 am:

Vor allen Dingen unbedingt Regentonnen abdecken, das ist ein guter Brutplatz für die Plagegeister, es hilft auch überhaupt garnichts, wenn Sie dann gestochen haben benutze ich den Azeronstift, der lindert den Juckreiz, das sind meine Erfahrungen. ;D Gruß Brigitte
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Staudo
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Re:Mückenplage

Staudo » Antwort #4 am:

Ich habe in rund 100 Gießkannen einen Spritzer Fit getan und hoffe, das killt die Larven und lässt die Mückenmütter ertrinken.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
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Dietmar
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Re:Mückenplage

Dietmar » Antwort #5 am:

Ich habe in rund 100 Gießkannen einen Spritzer Fit getan und hoffe, das killt die Larven und lässt die Mückenmütter ertrinken.
Das ist für mich auch keine Lösung. Wo soll ich mit Hundert Gießkannen hin? ;D Ein Ausgangspunkt meiner Frage im Startbeitrag ist, dass ich in einigen Wochen mit dem Womo ins Baltikum fahre. Die Mückenplage hier hat mich zum Nachdenken darüber veranlasst, dass dort bis zu ca. 50 % der Landesfläche Sumpf und Moor sind (z.B. in Estland). Entsprechend der Jahreszeit muss es dort ungeheurer viele Mücken geben und darauf wollte ich mich vorbereiten. Im Globetrotter gab es so eine Insektenlaterne mit Batterien, aber vorher wollte ich erst einmal zu Hause testen, ob das Prinzip funktioniert - mit einer Insektenlaterne mit 220 V-Anschluss. Nun ja, die Insektenlaterne für Camping kann ich mir sparen.Ich habe gerade noch die letzte Spirale in Stadt und Umgebung bekommen - alles ausverkauft wegen der Mückenplage hier aufgrund des verflossenen Hochwassers. Nachlieferung ist ungewiss. Außerdem eignet sich so eine Spirale nicht für drinnen - stinkt zu sehr und ist in geschlossenen Räumen ungesund. Zum Glück haben alle Fenster im Womo eine Gaze gegen Insekten, aber wenn man mal rausgeht, sind schwupp viele Mücken drin. Da hilft wahrscheinlich nur noch Mückentötolin. Zwei Kubikzentimeter pro Mücke sind absolut tödlich - für die Mücke. ;D Im Globetrotter habe ich auch nach einem Mittel gegen Bären gefragt, denn in einem Naturschutzgebiet, wo wir hinfahren, gibt es noch über 600 Braunbären. Ein kurioses Mittel ist ein Bärenglöckchen. Das soll nicht hungrige Bären schon von weitem warnen: Jetzt kommen knipswütige Touristen, so dass sie sich zurück ziehen, bevor man in ihre Nähe kommt. Sind die Bären aber hungrig, signalisiert das Glöckchen: jetzt kommt ein Picknickkorb und das Glöckchen zieht die Bären dann an. Auf einen Baum zu klettern, hilft da nicht, denn Bären klettern besser als Menschen. Also habe ich mich mit Pfefferspray bewaffnet. Da gibt es kleine für die Hosentasche und große als "Familienpackung", angeblich mehrfach so stark wie der von der Polizei. Bis in eine Entfernung von 6 Metern mit einem recht konzentrierten Strahl, der Bären, Hunde usw. zwar nicht vertreibt, aber bei Treffer zeitweilig KO machen soll. Bloss wissen die Bären, dass diese bei Pfefferspray umfallen sollen? ;D
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Staudo
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Re:Mückenplage

Staudo » Antwort #6 am:

Das ist für mich auch keine Lösung. Wo soll ich mit Hundert Gießkannen hin? ;D
??? Hier stehen die überall herum.Wir waren vor ein paar Jahren im August in Estland. Es war traumhaft schön und mehr Mücken als in einem hiesigen normalen Sommer waren auch nicht. Ansonsten hilft Autan.
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frida
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Re:Mückenplage

frida » Antwort #7 am:

Wir haben vor 20 Jahren mal einen Fahrradurlaub in Finnland gemacht. Tagsüber konnten mir während der Fahrradtouren immer nur etwa 5 Minuten Pause machen, dann hatten die Viecher uns gewittert und sind zu hunderten angeflogen.Abends vor dem Zelt haben wir mit Komplettbekleidung und Imker-Hut gesessen, Handschuhe gab es auch. Einmal hatten wir einen Zeltplatz, wo es am Fenster vom Duschraum kein Moskitonetz gab. Auf den Wänden saßen zig von diesen Biestern und warteten auf ihr Abendessen. Wir haben es an diesem Abend bevorzugt, stinkend in die Schlafsäcke zu kriechen.Die Finnen haben uns damit getröstet, dass es nicht jedes Jahr so schlimm sei.
Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind (Karl Valentin)
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partisanengärtner
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Qualitatives Wachstum hat keine Grenzen. 6b

Re:Mückenplage

partisanengärtner » Antwort #8 am:

Ich habe einen Kurzfilm von einem Bärenforscher in Japan gesehen. Der hat einen angreifenden ausgewachsenen Kragenbären mit Pfefferspray aus dem vollen Lauf gestoppt.Der rollte nur noch auf dem Boden rum und rieb sich mit seinen Tatzen den Kopf.Der Forscher war dann völlig uninteressant. Der Bär kam allerdings erst auf fast Armlänge zum stehen. :PDer Lerneffekt wird ähnlich wie bei Stinktier und Grizzly sein. In dem Fall sind wir die Stinktiere. 8)
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel
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Dietmar
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Re:Mückenplage

Dietmar » Antwort #9 am:

Der hat einen angreifenden ausgewachsenen Kragenbären mit Pfefferspray aus dem vollen Lauf gestoppt.
Es ist ja nicht so, dass ich auf Bärenjagd gehen will, höchstens optisch aus der Entfernung. Aber es beruhigt ungemein, wenn man für den Notfall etwas hat.Wir würden gern mal einen Bären in freier Wildbahn sehen - mit Fernglas oder Teleobjektiv.Wir würden auch gern mal einen Elch sehen. Diese sind in den Wäldern des Baltikums überall präsent - als Verkehrsschild, aber in Natur haben wir keinen gesehen. Vielleicht klappt es dieses mal.
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