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Gartenarbeiten im September (Gelesen 5301 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
- Callis
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Re:Gartenarbeiten im September
Bei schönem Wetter war heute Aktionstag.Tagliliensamen geerntet.Zweite Hälfte Rasen gemäht, der nach all dem Regen schon über 20cm hoch war.Rasenmäher gesäubert.Einen Teil der Beete gegrubbert und das Schnittgut darauf verteilt.Staudenschnittgut gehäckselt.Weiter Taglilienlaub zurück geschnitten und entsorgt.Ein paar Taglilien umgesetzt. Irisrhizome ausgegraben, geteilt und gesäubert.Diverse andere Stauden ausgegraben für den morgigen Transport in den Sandgarten.
Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. (Umberto Eco)
Mistakes are the portals of discovery. (James Joyce)
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Re:Gartenarbeiten im September
Taglilien sind etwas wunderschönes
Bei mir war heute nochmal jäten angesagt, mulchen, einer Kletterrose die unmöglichen Auswüchse stutzen, meine Gloria Dei raus, eine andere dafür rein. Nur.. welche? Über den Sommer sind sämtliche Namensschilder meiner Rosen aus dem *Wartebeet* verschwunden.
Und ich weiß beim besten Willen nicht, welche welche ist.. Guy Savoy? Osiria? Blue Saphir? Impératrice Farah? Dioressence?Kommt davon, wenn Wühlmaus sie sich nicht im Plan einträgt.. weil das Beet ja gar nicht existiert... und sie sich das eh merkt.



[b]Liebe Grüße,
Lizenzwühlmaus[/b]
Lizenzwühlmaus[/b]
Re:Gartenarbeiten im September
der kleine garten soll umorganisiert werden. von deutschlands größtem organisiertalent - mir.
der plan war im kopf grob vorhanden - die irisse dahin, wo der storchschnabeldschungel ist.also die schnäbel ausgemacht, das war noch leicht. leider waren noch lilienknollen im boden, etliche wurden "geteilt". die regenwürmer flüchteten in massen, viele kennen jetzt den unterschied zwischen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher vermehrung.der boden ist massig-fett-schwer. beim umgraben wird er immer schwerer und die kleine fläche nimmt gefühlt die ausmasse eines fußballfeldes an. doch ich bin tapfer. die groben schollen sollte dann lap zerkleinern, der aber sofort rücken krichte. da ich schon rücken hatte, war's dann auch egal.jetzt kamen die irisse dran - dynamit hätte ich gebraucht, der spaten war zu wenig. die thujawurzeln hatten mit den iriswurzeln einen filz gebildet, so daß ich das ganze eher wie eine matte aufgerollt habe und die irisse dann rausgefriemelt. mit brachialgewalt.dann kam das allerbeste : der plan, was wo hin soll. unterzubringen und zu kombinieren waren noch sibiricas, hems und diverses . nebenbei, wo mer schon mal dabei sind, fiel mir noch dies und das ein, was umgesetzt werden könnte, weil's dann doch schöner aussieht. wuusch, war der plan weg. dafür kamen immer neue "pläne" auf.der federmohn stört und die nichtblühende monsterpflanze auch. beide hatten ihre wurzeln heftig und tief in den boden verkrallt. lap hatte ja rücken, selber ausgraben war gefragt.und auf den neugewonnenen platz kam die maikönigin, obwohl sie ursprünglich nicht zur disposition stand. entweder hat kwanzo jetzt platz oder sie ist beleidigt und blüht wieder nicht - wir werden sehen.daß der platz, den ich umgegraben habe, nicht für mein vorhaben reicht, versteht sich von selbst. auf der gegenüberliegenden seite vor den verbliebenen storchschnäbeln ist komischerweise platz geworden, den ich garnicht eingeplant hatte/wollte.dann hab' ich lap doch noch überreden können, eine rose auszugraben und zwei möhner. um nicht weiter eingespannt zu werden, hat er sich in die küche verdrückt und gekocht. die alchemilla mußte ich dann wiede selber ausbuddeln. donnerstag geht's weiter, mit rücken, thujawurzeln sprengen, ausgraben und planvoll einbuddeln .


Re:Gartenarbeiten im September
Da lobe ich mir doch fast meinen Sandboden.Gestern wurde das ca. 40 m² große neue Beet soweit fertig. Zum großen Teil bepflanzt und zur Gänze vorerst mit 2 Kubikmetern Häckselgut gemulcht. Viele Stauden umgesetzt und geteilt, neue Stauden gepflanzt, alles gewässert. Tulpenzwiebeln gesteckt und alle Phloxe mit Alu-Schildchen etikettiert. Und bei alledem habe ich es doch tatsächlich geschafft, einem Edelstahlspaten das Genick rumzudrehen.
Rücken hatte ich dann auch. Und Kopf. Stehe nie unvermittelt schwungvoll vom Pflanzen auf, ohne dich vorher von der Position der Apfelbaumäste über dir zu überzeugen.





Re:Gartenarbeiten im September
hausgeist, bei mir reden wir von 5 qm neuem beet. bei 40 qm würde ich nicht mehr auf die beine kommen. und so einen ast kenne ich auch - er wird im winter schlichtweg abgesägt, zumal er tot ist.
Re:Gartenarbeiten im September
Bitte mehr davon!der kleine garten soll umorganisiert werden. von deutschlands größtem organisiertalent - mir.der plan war im kopf grob vorhanden -

Re:Gartenarbeiten im September
Ja, Lilia, wirklich! Ich hab mich schlapp gelacht beim Lesen und wünsche dir weiterhin gutes Gelingen und weniger "Rücken"! Solange der Humor noch mitmacht - bei mir ging Rücken letztes Frühjahr übrigens nach 4 Tagen Buddelei in einen sportlichen Muskelkater über. Falls es dich aufbaut...
Chacune de nos lectures laisse une graine qui germe. (Jules Renard)
- Saattermin
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Re:Gartenarbeiten im September
Köstlich Lilia dein Bericht. Wie aus dem Leben gegriffen. Das mit den Plänen im Kopf, die sich während der Ausführung verselbständigen, kenn ich sehr gut. Ich nenne das für mich eine "rollende Planung"... Auch wenn sich die Resultate in der Regel sehen lassen können - manchmal beneide ich Leute, die sich so akkurat an Pläne halten können. L.G. Saattermin