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Ambrosia in HD (Gelesen 1466 mal)
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Ambrosia in HD
Moin moin,ich war vor gut vier Wochen für einige wenige Stunden in Heidelberg und habe dort auf den verunkrauteten Beetflächen am Bismarckplatz diverse hübsch aufgewachsene Ambrosia artemisiifolia beobachtet, die sich hinterlistigerweise zwischen den noch reichlicher vorhandenen Beifüßen versteckten. Als übel von ragweed-Allergie Betroffene und daher sehr an Kontrollen Interessierte habe ich's brav der LUBW gemeldet, die nun ein Foto zu sehen wünschen. Da ich weder entsprechend ausgestattet noch irgendwie geübt war/bin und auch nicht damit gerechnet hatte, habe ich natürlich keins. Wie es in der Zwischenzeit in HD mit den Temperaturen aussah, sprich: Ob die Pflanzen noch stehen, und ob nicht vielleicht doch inzwischen das Grünflächenamt klar Schiff gemacht hat, kann ich ebenfalls vom Münsterland aus nicht beurteilen ... So frage ich nun euch: Treibt sich von den Purlern vielleicht jemand öfter dort herum und könnte ein Foto machen? So sehen die Viecher aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Beifu%C3%9Fbl%C3%A4ttriges_Traubenkraut - im Grunde wie eine wunderschöne glattblättrige Tagetes auf Steroiden ...ratibida 

- lerchenzorn
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Re:Ambrosia in HD
Wirksamer als ein Foto anzuschauen ist es, die Fläche in einen mehrjährig gut geschlossenen Rasen zu verwandeln. Darin hat Ambrosia artemisiifolia keine Chance.
Re:Ambrosia in HD
Ich denke, die von der Landesbehörde wollen von mir ein Ambrosia-Foto, weil sie meiner Identifizierung nicht trauen. Bei einem solchen Thema wäre ich an ihrer Stelle auch skeptisch, die bekommen bestimmt viele Fehlmeldungen - diese Pflanze muss man ja wirklich erst ein, zweimal in Natura gesehen (oder im Garten gezogen
) haben, um sie sicher identifizieren zu können. Dass das Grünflächenamt von Heidelberg aus einem anderthalb Meter breiten Beet entlang der Straße eine Rasenfläche machen möchte, um Ambrosia auszurotten, kann ich mir nicht so ganz vorstellen, auch wenn das deutlich besser aussähe als der jetzige Zustand. Keimen denn Ambrosia-Samen in einer geschlossenen Rasendecke, sodass sich der Samenvorrat im Boden irgendwann erschöpft? Meines Wissens bevorzugen diese Samen halbwegs offenen Boden und sind zugleich ausgesprochen zäh, müssten also, wenn man zehn Jahre drauf doch mal wieder Blümchen will, munter aufwachsen.ratibida

Re:Ambrosia in HD
Nachdem ich Pearls Einträge von gestern im November-Fred gelesen habe, hat sich die Anfrage wahrscheinlich sowieso erledigt - die Pflänzchen dürften inzwischen aussehen wie blanchierter Spinat, außer sie sind zäher als ich denke.ratibida
Re:Ambrosia in HD
Sie hatten vermutlich ausreichend Gelegenheit sich auszusäen.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Re:Ambrosia in HD
Ich bin mir nicht sicher - ich hoffe nicht. Ich habe das Datum noch einmal nachgeschaut: Am 30. Oktober habe ich sie gesehen, und sie standen noch vor der Blüte - knapp zwei Zoll lange Knospenzapfen hatten sie. Ob bei den doch recht niedrigen Temperaturen drei Wochen für sie ausreichen, um aufzublühen und Samen anzusetzen?Ich bin mir allerdings relativ sicher, dass diese Pflanzen bereits das Ergebnis eines gewissen Samenvorrats im Boden waren - Vögel füttert an der Stelle bestimmt keiner. Das werden also so oder so nicht die letzten Exemplare an diesem Standort sein.Gemeldet hatte ich sie Anfang November - anscheinend war das Büro eine Weile aus Krankheitsgründen nicht besetzt.ratibidaSie hatten vermutlich ausreichend Gelegenheit sich auszusäen.
Re:Ambrosia in HD
Auch ein evtl. Weltuntergang hat sich bitte an die Verfügbarkeit des zuständigen Personals zu halten.anscheinend war das Büro eine Weile aus Krankheitsgründen nicht besetzt.

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- lerchenzorn
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Re:Ambrosia in HD
Es besteht vereinzelt die Ansicht, dass ein einziger geschlossener Rasen über Ambrosia-Samen besser ist als viele tausend Ambrosia-Meldungen.
Jedenfalls ist er wirksam. Die Keimrate vermindert sich rapide. Auszurotten ist die Pflanze in D nicht mehr. Es geht um´s Begrenzen.
