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Gartenarbeiten im Januar (Gelesen 17803 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
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Re:Gartenarbeiten im Januar
Meine uralte Hasel in einem Garteneck lasse ich auch leben. Ich würd sie eh nie rauskriegen, aber da ich die Ruten auch mal brauchen könnte, hat sie einen Zweck.Ich war wieder an der Hecke. Eigentlich arbeite ich ja am Gemüsegarten. Nur da in dem Bereich noch Heckenpflanzen standen, und die vorher wegmüssen, rode, grabe und wüte ich an den Gartenrändern. Und was an einem Gartenrand falsch ist, muss zum anderen
, weshalb ich parallele Baustellen hab.Ehrlich, ich wüsste nicht, wie ich das alles im März hätte tun sollen. Ich bin überglücklich über die milden Tage!

- oile
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Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.
Re:Gartenarbeiten im Januar
Viel habe ich nicht gemacht, irgendwie fehlt mir leider noch immer der richtige Schwung. Aber jetzt habe ich fast alle Ausläufer der Spirea billardii rausgepfriemelt und angefangen, die Beete abzuräumen. Das ist auch dringend nötig, sonst komme ich an das sich ausbreitende Unkraut nicht mehr ran, die Frühjahrsgeophyten treiben ja alle schon.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
Don't feed the troll!
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Re:Gartenarbeiten im Januar
Puh.. mein Kreuz.
Die über 2 m große Darlows Enigmal ist umgesetzt. Zwei Stunden habe ich gebraucht. Angefangen habe ich mit dem Pflanzloch. Die erste Hürde war, eine ausreichend große Stelle zwischen den mächtigen Kiefernwurzeln zu finden. Als das geschafft war, wurde mir klar, wie weit die Fundamente der seit fast 30 Jahren nicht mehr stehenden Scheune reichten.
Nach einer knappen Stunde mit vergeblichen Versuchen, die Steine aus dem Pflanzloch zu entfernen entschied ich mich für eine erneute Suche an anderer Stelle und es fand sich eine 20 cm breite Lücke zwischen zwei oberarmstarken Wurzeln. DE runtergesäbelt, allen Schnitt direkt gehäckselt, ausgegraben und plötzlich zwei in den Händen gehabt.
Beide neu gepflanzt, anschließend noch eine Westerland umgesetzt, eine kleine Kugelfichte ebenso und die drei nächsten Rhododendren umgesiedelt. Zuguterletzt habe ich mich dann noch durchgerungen, die Blutbuche aufzuasten.



Re:Gartenarbeiten im Januar
moreno, heavy gardening?
Hausgeist rackert sich ab!
Heute habe ich meinen grippalen Infekt auch wieder vor die Tür getragen um Pachyphragma makrophyllum rauszumachen und zu topfen. Dann schlingerte ich so hier und da rum und mir fiel ein, dass im Wiesengarten noch ein Polystichum aculeatum fehlt. Das Exemplar hier war mir bisher immer zu groß erschienen für eine Umpflanzaktion. Ich schlich also in den Wintergarten um die Spitzhacke zu holen und die Grabegabel habe ich auch gefunden.Stücksken für Stücksken legte ich den clump rundrum frei, die Erde war locker genug. Irgendwie kam ich mir ziemlich alt vor, aber dann habe ich begriffen, dass dieses Arbeitstempo gepaart mit Ausdauer das Geheimnis alter Leute ist. Dann nach einer Sitzpause im Wintergarten wieder raus um ein paar der Geum rivale 'Bachelfe' zu bergen. Für die habe ich eine Verwendung im Wiesengarten an den Stellen, an denen der Boden so dermaßen gut ist, dass Ranunculus repens sich festgesetzt hat. Dieses Geum rivale hat sich in einer solchen Situation schon enorm gut bewährt. Ebenso ist das Großblättrige Schaumkraut super gut geeignet einen Garten im Spätwinter oder Vorfrühling adrett aussehen zu lassen. Wunderbare Bodendecke!Danach essen - Obstbrei mit Tahin und Bioghurt - baden und ins Bett.


“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
— Robert M. Sapolsky
— Robert M. Sapolsky
- Jule69
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Re:Gartenarbeiten im Januar
Ich will Euch mit meinen Aktivitäten heute im Garten nicht langweilen. Tatache ist, ich muss wegen Rücken dringend in die Wanne...
Liebe Grüße von der Jule
Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.
Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.
Re:Gartenarbeiten im Januar
Ach ja, eine Amelanchier ovalis habe ich noch ausgegraben. Sie war ein Sämling, aufgegangen am Kiefernstamm und sollte Platz für die DE machen. Erst wollte ich sie umsetzen. Als ich dann aber sah, was die an Ausläufern treibt habe ich mich dagegen entschieden, ihr einen neuen Platz zu gönnen!

Re:Gartenarbeiten im Januar
Puh.. mein Kreuz.Die über 2 m große Darlows Enigmal ist umgesetzt. Zwei Stunden habe ich gebraucht. Angefangen habe ich mit dem Pflanzloch. Die erste Hürde war, eine ausreichend große Stelle zwischen den mächtigen Kiefernwurzeln zu finden. Als das geschafft war, wurde mir klar, wie weit die Fundamente der seit fast 30 Jahren nicht mehr stehenden Scheune reichten.
Nach einer knappen Stunde mit vergeblichen Versuchen, die Steine aus dem Pflanzloch zu entfernen entschied ich mich für eine erneute Suche an anderer Stelle und es fand sich eine 20 cm breite Lücke zwischen zwei oberarmstarken Wurzeln. DE runtergesäbelt, allen Schnitt direkt gehäckselt, ausgegraben und plötzlich zwei in den Händen gehabt.
Beide neu gepflanzt, anschließend noch eine Westerland umgesetzt, eine kleine Kugelfichte ebenso und die drei nächsten Rhododendren umgesiedelt. Zuguterletzt habe ich mich dann noch durchgerungen, die Blutbuche aufzuasten.

Nur langweilige Naturen sind frei von Widersprüchen.
(Erich Mühsam 1878-1934)
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- Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re:Gartenarbeiten im Januar
Hab ein Spalier gebaut und montiert, für den Pfirsich South Heaven im Frühjahr.Dann noch das alte Laub der Pulsatillen gerupft (nicht schneiden!),und die dabei abgerissenen Triebköpfe (=Ausdünnung) neu gesteckt.Die wachsen immer (naja meist) super an.
Gruß Arthur
- krimskrams
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Re:Gartenarbeiten im Januar
Warum soll man die nicht abschneiden? Mach ich meist, weil es schneller geht und ich sonst Angst hab die ganze Pflanze auszureißen.Dann noch das alte Laub der Pulsatillen gerupft (nicht schneiden!),und die dabei abgerissenen Triebköpfe (=Ausdünnung) neu gesteckt.Die wachsen immer (naja meist) super an.
Viele Grüße Gaby
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Re:Gartenarbeiten im Januar
Die neuen Hügelbeete sind jetzt fast fertig. Den Schneckenzaun hatte mein Mann vor ein paar Tagen schon aufgebaut, ich hatte Efeuranken und etwas Gehölzschnitt zusammengetragen.Heute haben wir Kompost und die Grassoden verbaut, dabei 2 Eimer Löwenzahnwurzeln aus den Soden entfernt. In den nächsten Tagen muß noch der restliche Aushub auf die Hügel, ein Beet ist noch nicht entlöwenzahnt, es sollte möglichst noch etwas Kompost oben drauf (Laub zum Mulchen habe ich leider nicht mehr).Mit der Erweiterung habe ich jetzt ca. 50 m2 Gemüsebeet mit Schneckenzaun
.Nur mein Rücken grummelt etwas ...

Chlorophyllsüchtig
- Nina
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Re:Gartenarbeiten im Januar
Moos aus meiner kleinen Fläche mit Sagina subulata gejätet. Wege gefegt. Mammut"peitschen" eingesammelt und die vom letzten Sturm runtergeworfene Äste eingesammelt.
- Starking007
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Re:Gartenarbeiten im Januar
Krimskrams:Altes Material rupfe ich, wenn`s irgendwie geht bei allen Pflanzen.Nur so entferne ich alles Tote restlos, nichts kann gammeln oder sieht als Rest unschön aus.Die neuen Triebe haben Licht und Luft, weniger Schädlinge können sich halten.Aber es geht nicht bei allen, und man muss die richtige Technik anwenden,meist "abdocken", wie bei der Rhabarber-Ernte, mal ur nach aussen ziehen, bei anderen nur nach oben etc.Wenn Pflanzenteile mit abgehen, ist das bei mir egal, das meiste ist eh zu groß.Und es ergibt Vermehrungsmaterial
Gruß Arthur
- krimskrams
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Re:Gartenarbeiten im Januar
Danke für die Erklärung. Ich versuch das auch manchmal, aber wenn es zu fest sitzt nehme ich dann doch die Schere.
Viele Grüße Gaby
Re:Gartenarbeiten im Januar
Weitere neun Rhododendren sind umgesetzt, darunter der größte (mannshohe), dazu drei sommergrüne Azaleen und ein paar Cyclamen-coum-Sämlinge, die ich in dem ganzen Gestrüpp entdeckte. Außerdem musste noch ein Viburnum den Standort wechseln.