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Üble Beikräuter? (Gelesen 7425 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
- schwarze Tulpe
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Re:Üble Beikräuter?
Klar, kann ich versuchen, es abzuheben, aber ich las in pur über Lebermoos, dass es tiefer wurzelt, also nicht mehr loszuwerden ist. Es soll sich nicht bei mir einnisten.Bei einer kleinen Stelle, hätte ich nichts gesagt. Aber wenn die gesamte Topfoberfläche dick zugewuchert ist, mache ich mir Sorgen, ob ich das Lebermoos je loswerde. Das eine ist ein junger Lebkuchenbaum und das andere eine Bitterorange. Wegen der Stacheln kann ich nach dem Auspflanzen später kaum noch das Lebermoos entfernen.
Fürs Wochenende gibt es eine herrliche Literaturempfehlung:
Die verschollenen Tagebücher des Adrian Moll von Sue Townsend - ich fand es im Bücherschrank und lachte und lachte viel
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Re:Üble Beikräuter?
Lebermoos auf Erde in Töpfen mit Gehölzen hat mir noch nie Probleme bereitet. Beim Pflanzen die oberste Erdschicht abgekratzt oder abgeschüttelt, das war's.
- lerchenzorn
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Re:Üble Beikräuter?
"Tief" kann es nicht wurzeln, mit den recht kurzen Rhizoiden. Aber es sitzt sehr fest, weil diese in die obersten mm des Bodens dicht und fein eindringen.
- schwarze Tulpe
- Beiträge: 953
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Re:Üble Beikräuter?
Fars schrieb in dem Thread Lebermoos - unerwünschte Invasion..bildet das Moos einen mehrere cm hohen, dichten Filz, der das Wurzelwerk darunter liegender Pflanzen umschließt.http://forum.garten-pur.de/Quer-durch-d ... tmDarunter bemerkte Daniel - reloaded:... Wenn dem Lebermoos der Boden in der Umgebung gefällt, wird es sich selbstverständlich nicht auf den Topf beschränken (Sporenpflanzen). Ebensowenig wie es in der Umgebung bleibt wenn ihm das Substrat in den Töpfen gefällt....In diesem Thread habe einige ihren Ärger mit der Ausbreitung von Lebermoos niedergeschrieben.Ich nehme Lebermoos sehr ernst. Ich will es nicht in meinem Garten ansiedeln, nur weil ein Gärtner es mit seinen Pflanzen verkauft.
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- schwarze Tulpe
- Beiträge: 953
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Re:Üble Beikräuter?
@StaudoWieso wächst bei manchen Baumschulen Lebermoos in den Töpfen und bei anderen nicht?Ist es bereits in der gelieferten Gartenerde enthalten? Dann muss man den Lieferanten wechseln.
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Re:Üble Beikräuter?
Das hängt von der verwendeten Erde, von der Düngeart, von Niederschlagsmenge und vom Gießregime ab.Feuchte, nährstoffreiche Topfoberflächen fördern Lebermoos. Wir topfen in ein recht luftiges, nährstoffarmes Substrat, der Dünger kommt unter die Pflanzen und obendrein weht bei uns desöfteren ein trockener Ostwind. Wir haben kaum Probleme mit Lebermoos, eher mit verschrumpelnden Pflanzen.@StaudoWieso wächst bei manchen Baumschulen Lebermoos in den Töpfen und bei anderen nicht?

„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Re:Üble Beikräuter?
Ich würde es auch entfernen, bewvor ich die Pflanzen setze.Aber diese Art Lebermoos ist inzwischen so weit verbreitet, dass du es dir auch unbemerkt in den Garten holen kannst. Wenn es ihm dort gefällt, siedelt es sich an.Ich nehme Lebermoos sehr ernst. Ich will es nicht in meinem Garten ansiedeln, nur weil ein Gärtner es mit seinen Pflanzen verkauft.
Re:Üble Beikräuter?
Kann ich bestätigen. Allerdings macht es sich an schattigen Stellen trotzdem breit. Wir hatten vor Jahren kein Lebermoos, jetzt schon fallweise. Dagegen hilft aber Mogeton, einmal im Frühjahr. Oder konsequent jäten.Ich finde es qualitativ ein Mangel, wenn eine dicke Schicht Lebermoos empfindliche Pflanzen erdrückt.Das hängt von der verwendeten Erde, von der Düngeart, von Niederschlagsmenge und vom Gießregime ab.Feuchte, nährstoffreiche Topfoberflächen fördern Lebermoos. Wir topfen in ein recht luftiges, nährstoffarmes Substrat, der Dünger kommt unter die Pflanzen und obendrein weht bei uns desöfteren ein trockener Ostwind. Wir haben kaum Probleme mit Lebermoos, eher mit verschrumpelnden Pflanzen.@StaudoWieso wächst bei manchen Baumschulen Lebermoos in den Töpfen und bei anderen nicht?![]()
Re:Üble Beikräuter?
hier im Garten am Bach wuchs das Lebermoos auch in allen Töpfen solange die baumarktmäßige "Blütenhecke" das Gelände noch stark beschattete. Inzwischen bin ich das Lebermoos quitt. Ich mulche die Kübel mit Hosta mit Granitsplit, schneide die doofen Pfeifensträucher und halte das Gelände frei von Hochstauden. Also, größtenteils.

“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
— Robert M. Sapolsky
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- schwarze Tulpe
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- Registriert: 14. Mai 2013, 22:37
Re:Üble Beikräuter?
@bristlecone, das ist ein Argument, das nachdenklich macht, aber gleichzeitig eine Herausforderung für die Baumschulen ist, aufzupassen, dass sie nicht zusätzlich zur Ausbreitung von Lebermoos beitragen. Vielleicht waren es die Baumschulen, die es verteilten.So eine invasive Pflanze gehört auf die Ausrottungsliste. Und Verbreitern gehört die rote Karte gezeigt. Danke auch für eure weiteren Beiträge zum Lebermoos, bestätigen sie doch die Schwierigkeit die Pflanze loszuwerden. Ich moniere auf jeden Fall und bin auf die Antwort der Baumschule gespannt.
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Re:Üble Beikräuter?
Die Baumschule wird nicht zu unrecht behaupten, das sei halt so.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Re:Üble Beikräuter?
wenn die überhaupt was behaupten. Die Jungs haben gerade dermaßen zu tun, das kann sich keine Tulpe vorstellen!
Hilfreich ist in solchen Quengelfällen, wenn sich der Quengulant in die Praxis begibt. Sagte das hier schon jemand?
Ich würde Kunden, die sich beschweren einladen ein Praktikum zu machen.
Ich habe mal in einer Gärtnerei gearbeitet, die auf Bioland umstellte. "Beikräuter" ist gar kein Ausdruck!
"Übel" ein zu schwaches Wort.






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- lerchenzorn
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Re:Üble Beikräuter?
Ich denke, wie die meisten hier, dass es sinnlos ist, den Pflanzen-Lieferanten irgendwelche Vorwürfe zu machen. Moossporen können über weite Strecken vom Wind verfrachtet werden und wenn die Standorte passen, wird es wachsen, egal woher und wie es kommt.