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Prostanthera cuneata - Gebirgsbuschminze, Australische Minze (Gelesen 9553 mal)

Bäume und Sträucher, Duftgehölze, Blütengehölze, Blattschmuckgehölze, Wildobst, Koniferen, Moorbeetpflanzen

Moderator: AndreasR

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Biobella

Prostanthera cuneata - Gebirgsbuschminze, Australische Minze

Biobella »

Kann mir jemand erklären, warum meine liebevoll vor zwei Jahren an einen geschützten Platz gepflanzte Prostanthera cuneata langsam den Bach runtergeht, trotz angesagtem Substrat, empfohlener Position und erforderlichem ph-Wert, während die im Herbst als Ersatz gekaufte Pflanze, durch den ganzen Winter im 10-cm-Tontopf und bei minus zehn Grad im Freiland rumstehend, immer noch richtig glücklich aussieht?
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Ismene
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Re:Prostanthera cuneata

Ismene » Antwort #1 am:

Hallo Biobella,Wann hat dein 2-jähriger denn angefangen den Bach runter zu gehen und wie äußert sich das?Steht der im Tontopf genau daneben oder an einer anderen Stelle?Bei mir im Garten herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit auch bei trop. Temperaturen, gibts zumindest morgens doch immer reichlich Tau. Ich schätze, dass der Prostanthera das gefällt.(Vermutung!) Also, mein Exemplar hälts schon seit Jahren bei mir aus. Auch - 17 Grad (allerdings mit Decke) und längere Frostperioden! Ich wundere und freue mich über seine Zähigkeit. Steht auch nicht besonders geschützt, ich habe lediglich etwas Tannenzweige auf den Wurzelbereich gelegt. Die Blätter sind tadellos in Ordnung.
"Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen." Griechisches Sprichwort
Biobella

Re:Prostanthera cuneata

Biobella » Antwort #2 am:

Eigentlich hat er sich während der ganzen Zeit an seinem Standort zurückentwickelt. Ich vermute auch irgendeinen Schädling, weil teilweise ganze Ästchen abstarben (braun wurden), während andere komplett in Ordnung waren. Ein allgemeines Unwohlsein hätte wohl die ganze Pflanze in ihrem Aussehen beeinträchtigt. Inzwischen ist nur noch ein einziges Ästchen vorhanden - zuviel, um die Pflanze zu roden, zu wenig, um sie dort weiter stehen zu lassen.Die Pflanze im Tontopf steht seit letztem Herbst in Teichnähe auf einer Kiesfläche. Die Situation ist kein bißchen besser als die der eingepflanzten Prostanthera.
bernhard
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Re:Prostanthera cuneata - Gebirgsbuschminze, Australische Minze

bernhard » Antwort #3 am:

ich habe zwar keine erfahrungen mit gegenständlichem gehölz, kann dir aber sagen, was ich in solch einer situation mache:ich grabe das pflänzchen wieder aus und verfrachte es zum aufpäppeln wieder in einen container. so habe ich in punkto "rettung" doch einige wieder zur massezunahme überreden können. bei dieser gelegenheit kann man auch gleich den zustand der wurzeln kontrollieren. man sieht dann ob wurzelfäulnis oder gar tierische schädlinge vorliegen ....beim googleen habe ich übrigens ein bild von der prostanthera gefunden. in unserer galerie, von ismene:http://forum.garten-pur.de/galerie/pic_ ... 239&pos=19
Konstruktiven Gruß,
Bernhard
Biobella

Re:Prostanthera cuneata - Gebirgsbuschminze, Australische Minze

Biobella » Antwort #4 am:

Das werde ich wohl eh machen, ausgraben und Wurzeln angucken, bevor ich das nächste Opfer darbringe.Danke für eure Hilfe.
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Christiane
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Re:Prostanthera cuneata - Gebirgsbuschminze, Australische Minze

Christiane » Antwort #5 am:

Könnte es sich vielleicht auch um einen Pilz handeln? Dieses Braunwerden einzelner Zweige bzw. Partien kommt mir von einigen unserer Buchsbäume sehr bekannt vor. Ich würde vorsorglich, wenn die Ersatzpflanze an die selbe Stelle soll wie die sich zurückentwickelnde Pflanze, den Boden großzügig austauschen.LGChristiane
Biobella

Re:Prostanthera cuneata - Gebirgsbuschminze, Australische Minze

Biobella » Antwort #6 am:

Könnte es sich vielleicht auch um einen Pilz handeln?
Auch möglich... Ich hatte damals zwei Pflanzen gekauft und die zweite einer Bekannten gegeben. Dort siechte das Teil ebenso dahin. Eventuell hatten sie den Verursacher schon beim Kauf.Andererseits gibt es überall Pilze, Bakterien, Viren. Die braucht man eigentlich nicht mitzubringen.Was mich ein bißchen ärgert, sind die sehr unterschiedlichen im Netz gefunden Angaben zu den Bedürfnissen von Prostanthera. Das geht von vollsonnig drainiert bis halbschattig nebelig-feucht und von schwerem Lehm bis zu leichtem Humus. Wenn die Pflanze wirklich so anpassungsfähig ist, dürfte sie eigentlich nicht diese Probleme machen.
Minzenvirus

Re:Prostanthera cuneata - Gebirgsbuschminze, Australische Minze

Minzenvirus » Antwort #7 am:

oT
manati
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Registriert: 30. Mär 2007, 19:05

Prostanthea Cuneata

manati » Antwort #8 am:

Moin allerseits, ich habe gestern eine Prostanthea Cuneata = tasmanische Bergminze erworben. Obwohl mich google auf meiner Suche nach Pflege / Bodenansprüche / Standort hierher geführt hat, finde ich über die Suchfunktion nichts Näheres zu der Pflanze. Angeblich kann man daraus wohl Tee kochen, aber weiter bin ich mit meinen Recherchen nicht gekommen. Kann mir hier jemand nähere Infos geben oder mir weiterführende Links nennen? (Gartenblog "mir ist meine Minze leider eingegangen" - diese Art Infos habe ich bereits gefunden ;D )Ich danke schonmal im Voraus und hoffe, daß es sich bei dieser hübschen Bergminze wirklich um ein "Duftgehölz" handelt. :) Oh, ich sehe, mein Beitrag wurde an den richtigen Platz verschoben. Und ich schäme mich, trotz der Suchfunktion an diesem Thread vorbeigesucht zu haben - danke der Administration (oder wer immer dafür verantwortlich ist) :-)
Querkopf
Beiträge: 7763
Registriert: 15. Dez 2003, 07:00

Saartal, WHZ 7b, 245m ü. NN, toniger Lehmboden

Re:Prostanthera cuneata - Gebirgsbuschminze, Australische Minze

Querkopf » Antwort #9 am:

Hallo, aus gegebenem Anlass ;) hole ich diesen Uralt-Thread mal wieder ans Licht: Eigentlich wollte ich ja die Finger lassen von Gewächsen, die grenzwertig sind in Sachen Frosthärte, konnte mir dieses hübsche Sträuchlein aber doch nicht verkneifen ;D. Nun steht sie da, meine (kleine) Prostanthera cuneata, und ich überlege, wohin ich sie denn setze. Laut Warda soll sie ca. einen Meter hoch und gut einen Meter breit werden, keinen Kalk mögen (passt, hat mein Gartenboden eh nicht) und winterhärter sein, als man angesichts ihres Ursprungs erwarten kann. Aha. Hier steht, dass Feuchtigkeit ihr nicht bekomme. Nochmal aha ;). Klingt insgesamt, als sei sie bei mir Kandidatin für einen Hauswand-Platz (relativ geschützt) im Vorgarten (relativ trocken). Aber dort drängelt sich eh schon dies und das; da wär's gut zu wissen, wie viel Raum die Prostanthera braucht... Kann jemand von euch dazu was sagen? Merci & schöne GrüßeQuerkopfP.S. Die Fotos hier finde ich einfach bezaubernd :D.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137

"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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