News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Wieviel Nässe verträgt ne Rose? (Gelesen 2749 mal)
-
Diana
Wieviel Nässe verträgt ne Rose?
....bzw, würdet ihr es wagen, auf einen im Frühjahr und Herbst manchmal überschwemmten Platz Rosen zu pflanzen?
Re:Wieviel Nässe verträgt ne Rose?
Mit viel Nässe und vor allem Staunässe kommen Rosen eher schlecht zurecht. Hier sind über den nassen Herbst, den ewigen nassen Winter und den wieder nassen Frühling einige Rosen"abgesoffen" und verstorben. Wenn da über viele Wochen ständig Wasser steht würde ich es eher lassen.
VLG - Beate
Re:Wieviel Nässe verträgt ne Rose?
Hallo Diana, ich schließe mich Beate an. Allerdings habe ich gelesen, daß zum Beispiel Raubritter eher feuchte Plätze mag und so haben wir im letzten Herbst ein zweites Exemplar direkt an den Mühlgraben gesetzt, wo er längere Zeit Dank Hochwasser sicher ständig im Sumpf stand. Er treibt nun hervorragend aus, mal schauen, wie er es langfristig verträgt. Unser erster Raubritter steht an einer sehr trockenen Stelle und da hatten wir immer das Gefühl, daß er mit mehr Wasser viel besser kommen würde.Unsere Rambler, die zwischen zwei Gewässern stehen (Mühlgraben und Umflutgraben) haben sich auch binnen kürzester Zeit prächtig entwickelt. Ich denke, eine gute Wasserversorgung ist in der Regel förderlich und ein Zuviel davon dann auch wieder nicht. Die Grenze dazwischen muss man finden
Herzliche GrüßeRegina
- Nova Liz †
- Beiträge: 19197
- Registriert: 13. Mai 2004, 23:13
- Kontaktdaten:
Re:Wieviel Nässe verträgt ne Rose?
Bei mir saufen im Herbst und Frühjahr oft die Rugosas für ein paar Tage (im Schnitt 5-10)ab.Die nehmen das gar nicht weiter übel.Edlere Teile wie zb.Teehybriden vertragen sowas ganz und gar nicht .
-
Raphaela
Re:Wieviel Nässe verträgt ne Rose?
Es gibt auch einige Wildrosenarten, die ursprünglich aus Sumpfgebieten stammen und gut mit gelegentlich erhöhtem Wasserstand zurechtkommen.Außer Teehybriden mögen auch Noisette- und Teerosen üüüüüberhaupt keine Staunässe und gehen daran schnell zugrunde 
- Nova Liz †
- Beiträge: 19197
- Registriert: 13. Mai 2004, 23:13
- Kontaktdaten:
Re:Wieviel Nässe verträgt ne Rose?
Was wir in diesem Frühjahr besonders hier im Norden zu spüren bekamen.

- Nova Liz †
- Beiträge: 19197
- Registriert: 13. Mai 2004, 23:13
- Kontaktdaten:
Re:Wieviel Nässe verträgt ne Rose?
Jetzt bloß keine Tränennässe auf die traurigen Reste tropfen lassen. 
-
Querkopf
- Beiträge: 7764
- Registriert: 15. Dez 2003, 07:00
-
Saartal, WHZ 7b, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re:Wieviel Nässe verträgt ne Rose?
Hallo, Diana,
.Schöne GrüßeQuerkopf
nee. Höchstens absolute Robustis. Den (relativ wenigen) Rosen, die ich bisher über Winter verloren habe, hat sämtlich nicht Kälte, sondern Nässe den Garaus gemacht: ein paar Teehybriden, zwei, drei Remontantrosen (u.a. 'Général Jacqueminot'), eine 'Boule de Neige', eine 'Gloire de Dijon'. Albas, Rugosas, Gallicas & Co. hingegen haben sich nie nix anmerken lassen....würdet ihr es wagen, auf einen im Frühjahr und Herbst manchmal überschwemmten Platz Rosen zu pflanzen?
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
-
Diana
Re:Wieviel Nässe verträgt ne Rose?
Mit Rugosas kann ich schon was anfangen. Da sind doch wunderschöne Exemplare dabei.