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Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens (Gelesen 1609 mal)
Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Liebe Rosenfreunde,für eine kleine Hecke in Südostlage (relativ geschützt ca. 4 m vom Haus entfernt) möchte ich mal ein Experiment wagen, trotz der kalten Winter hier in Nordhessen (fieses Kleinklima bis -25 Grad im Winter mit frühen bzw. späten Nachtfrösten): ich würde gerne eine kleine Hecke anlegen mit Chinensís-Hybriden. Mir gefällt der fragile Wuchs zum Beispiel von Bloomfield Abundance, Little White Pet, Soleil d´Or etc. Little White Pet friert hier immer auf Handbreite zurück und entwickelt sich dann zu einem gesunden ca. 50x50 cm - Sträuchlein. Bloomfield Abundance fror ebenfalls stark zurück und entwickelt sich nun zu einem schlanken Sträuchlein. Diese beiden überstehen hier also die Winter und mit ihnen könnte ich mir eine Kombination in einer ca. 3 Meter langen Mini-Hecke gut vorstellen. Weiterhin in Frage kommen: Arethusa, Hermosa, Old Blush, Perle d´Or, Flocon/Flacon (?) de Neige, Yvonne Rabier, und ???Habt Ihr Erfahrungen mit diesen Rosen? Wie gesund sind sie und wie gut entwickeln sie sich nach dem starken Rückschnitt?Herzliche GrüßeRegina
Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Regina, die Old Blush übersteht den Winter ohne Schutz hier eigentlich immer recht gut
.Besser als so manche Austinrosen. Da ich sie im Frühjahr aber immer etwas zurückschneide, wird sie eigentlich nie höher, wie 80 cm bis 1 m. Sie ist ein relativ schmaler Strauch. Ist aber eigentlich immer am blühen und duftet gut. Bekommt auch etwas SRT, aber nicht so schlimm, dass sie ohne Blätter da steht. Perle de Or habe ich diesen Winter mit einer kleinen Schilfmatte geschützt. So hatte sie dieses Jahr keine Frostschäden.Davor die Jahre muusste ich sie bis fast zur Veredlung zurückschneiden. Sie ist aber immer wieder gut ausgetrieben. Bleibt aber auch dieses Jahr ein niedriger Strauch von höchstens 50-60 cm. Ist ziemlich gesund
.
Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Danke, Bianca, für Deine Erfahrungen. Ich denke, ich werde es wagen mit Perle d´Or und Old Blush und denen, die ich schon habe, denn selbst nach einem kompletten Rückfrieren baut sich ja wieder ein kleines Sträuchlein auf und das reicht von der Höhe her völlig aus. Ärgerlicher ist da schon das Zurückfrieren von Ramblern wie Félicité et Perpétué oder The Garland, bei denen man dann wieder ein Jahr auf Blüten waren muss >:(Herzlichen GrußRegina
- Nova Liz †
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Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
hallo ReginaFlocon de Neige ist wirklich nur ein ganz kleines Schneeflöckchen und kommt über 50 cm nicht hinaus.Sie ist eher für einen Topf geeignet,auf keinen fall für eine Rosenhecke.Soleil d'Or wird bei uns in Zone 7b lieber drinnen überwintert.Für die anderen sehe ich wenig Probleme.
Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Hallo Nova Liz,würde eine tief gesetzte Perle d´Or bei Dir denn komplett erfrieren oder nur bis zum Boden zurückfrieren? Damit könnte ich dann noch gut leben, denn Little White Pet und Bloomfield Abundance bauen sich bei uns auch jedes Jahr immer wieder komplett neu auf.Die "Hecke" ist eigentlich falsch ausgedrückt, denn es soll ein zartes halbrundes Etwas von ca. 3 m Länge und max. 50 cm Breite sein als teilweise Begrenzung zu einer mit Naturstein gepflasterten Stelle im Garten. .... und mir gefällt der zartgliedrige Wuchs von unserer Bloomfield Abundance so gut...
aber Flocon de Neige werde ich aus der Liste streichen. Arethusa hat niemand??Herzlichen Dank und viele GrüßeRegina
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Querkopf
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Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica semperflorens
Hallo, Regina,
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. Aber sie blüht schon willig. Um 'Soleil d'or' muss man sich in Sachen Winterhärte wenig Gedanken machen. Denn die ist gar keine Bengalrose: Ihre Mama ist eine Teehybride, ihr Papa Rosa foetida persiana, und Letztere hält's (lt. HMF) sogar noch in Winterhärtezone 4 aus. Vom Papa hat das Goldsönnchen auf jeden Fall was geerbt. Sie war bei mir in diesem Jahr - nach den notorisch früh startenden Rugosas - eine der allerersten blühenden Rosen und scheint jetzt durchmachen zu wollen
. 'Perle d'or' ist sicherlich ein ganz anderer Fall. Aber die kenne ich nicht selbst. Schöne GrüßeQuerkopf
tief pflanzen ist keine Überlebensgarantie. Im Gegenteil, manche Rosen mögen das überhaupt nicht; nach meiner Beobachtung sind das vor allem Teerosen, Teehybriden und eben auch die Bengalrosen, um die es dir hier geht. Sie ersticken regelrecht, wenn man sie zu tief setzt. Wobei das abhängt vom Boden: In leichtem Sandboden soll tiefes Pflanzen durchaus funktionieren, gibt hier im Forum Berichte dazu; in schwerem Lehmboden, wie ihn z. B. mein Garten hat, ist es aber eine absolut sichere Methode, Rosen umzubringen... würde eine tief gesetzte Perle d´Or bei Dir denn komplett erfrieren oder nur bis zum Boden zurückfrieren? ...
Sie hat bei mir den vergangenen Winter nahezu unbeschadet unbestanden - besagt freilich noch nicht viel, denn es war ihr erster. Ist jetzt ein zierliches, zartgliedriges Etwas, das man im Vorbeigehen immer fragen möchte, ob's denn auch ordentlich gefrühstückt hatRegina hat geschrieben:Arethusa hat niemand??
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Hallo Querkopf,danke für die Antwort! Ja, die Empfindlichkeit bez. tief pflanzen bei Teerosen, Teehybriden und Bengalrosen kannte ich nicht. Hier in Hessisch-Sibirien sind es zum ganz großen Teil Gallica, Damaszener, Albas, Centifolien und Moosrosen und natürlich auch verschiedene Wildrosen und -hybriden, die wir pflanzen - und so ging mir diese Erfahrung bislang ab ;)Bei Soleil d´ Or habe ich mich in Namen geirrt, ich meinte Perle d´ Or, sorry. Mal schauen, wie die kleine Hecke wird. Ich erstatte Bericht nach dem hoffentlich nicht zu kalten kommenden Winter, an den ich momentan noch üüüüberhaupt nicht denken mag!Herzlichen GrußRegina
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Querkopf
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Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica semperflorens
Hallo, Regina,
!Schöne GrüßeQuerkopf
die stecken zu tiefes Pflanzen (passiert mir versehentlich immer mal wieder, wenn ich's bei November-Schmuddelwetter eilig habe und nicht dran denke, dass sich ja im Pflanzloch das Erdreich noch setzt) recht gutmütig weg, entwickeln dann oft eigene Wurzeln. Die "jüngeren" Rosentypen hingegen kriegen das mit dem Wurzelnbilden ungleich schlechter hin, deshalb ist Tiefpflanzen da nix. (Jedenfalls gilt das unbedingt für schweren Boden.) Aber du kannst die Sensibelchen ja anhäufeln, das hilft auch gegen den Frost. Viel Glück mit deiner "Hecke"... Gallica, Damaszener, Albas, Centifolien und Moosrosen und natürlich auch verschiedene Wildrosen und -hybriden...
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Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Hermosa scheint sehr frosthart zu sein - hat jedenfalls den letzten, besonders kalten und langen Winter ohne Probleme überstanden. Viel besser als Little White Pet! Perle d'or habe ich zu tief gepflanzt - sie quält sich. Deshalb kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ob die Frühjahrsschäden von der Kälte kamen oder Erstickungserscheinungen waren
- Nova Liz †
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Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Kuwatsch ;)ich meinte natürlich auch Perle d'Or.ich habe es nicht versucht mit dem Auspflanzen und würde es auch weiterhin nicht wagen in Zone 7b.Bis dann noch auf die Flocon de Neiges haben alle anderen die letzten Winter draußen überlebt.
Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Jau, wir haben uns schon verstanden
!!!Ihr habt mir sehr geholfen, tausend Dank!Geniesst Eure Rosen und einen lieben GrußRegina
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Raphaela
Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Empress of China hat den letzten, sehr kalten Winter hier sehr gut überstanden. Wird in Hessisch Sibirien dann vielleicht keine Kletterrose, aber bestimmt ein beachtlicher Strauch 
Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Danke, Rapaela, ich schaue nun mal, wo ich sie bekomme. In Sangerhausen habe ich mir gestern die "Begal-Abteilung" angeschaut und noch, neben den bisher genannten, einige andere interessante Sorten gefunden. Nun gibts sicher bald ein "Beschaffungs-Problem" ;)Herzlichen GrußRegina
Re:Erfahrungen mit Chinensis-Hybriden/R. indica sempervirens
Also ich habe ein Perle d'or Stämmchen schon seit Jahren draussen - geht eigentlich ganz gutKuwatsch ;)ich meinte natürlich auch Perle d'Or.ich habe es nicht versucht mit dem Auspflanzen und würde es auch weiterhin nicht wagen in Zone 7b.Bis dann noch auf die Flocon de Neiges haben alle anderen die letzten Winter draußen überlebt.
VLG - Beate