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Rosen für's Leben (Gelesen 2641 mal)
Rosen für's Leben
beschäftige mich gerade mit der Frage, wie alt Rosen eigentlich werden können? bestehen da Unterschiede zwischen den einzelnen Rosenklassen? ???gibt es Rosen, die uns im Garten ein Leben lang begleiten können?
LG Pinguin
der-versteckte-garten.de
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- rorobonn †
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...einfach einmal lachen!
Re:Rosen für's Leben
theoretisch und definitiv ja, denke ich!!!!im kloster marienstadt gibt es eine rose, die wohl schon seit jahrhunderten dort wächst (tausend jahre angeblich)praktisch geschieht es kaum noch, dass rosen länger als ein paar jahre am selben platz am leben bleiben...wohl weil die- ja immer kleiner werdenden- gärten nicht generationenlang in einer familie bleiben bzw ein gartenkonzept alle paar jahre umgeworfen wird, weil es neue trends und vorstellungen gibt...das ikea-prinzip quasi vielleicht..sicher wird auch falscher schnitt eine rolle spielen: bei knorrigen, stangenwuchs an einer alten th z.b. werden die meisten eher dazu neigen, diese herauszuwerfen und eine neue züchtung dorthin zu setzten, denke cih mal soviele der sog. "alten" rosen, oder auch kletterrosen brauche ja oft jahrzehnt um sich zu den herrlich, gigantischen rosenbäumen oder wällen zu entwickeln, die man so gern bewundert ;)oder was meint ihr?
"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es!" (Bertrand Russell)
Re:Rosen für's Leben
was ich so gelesen habe sind zb th eher kurzlebig, und viele der historischen eher langlebig, dito wildrosen
Re:Rosen für's Leben
ach, das mit den TH's wäre aber ärgerlich, wo ich die doch so liebe! :ogibt's hier vielleicht einen Bericht über eine 100-jährige TH - biiiitteee!wir haben unser Haus mit Garten ja erst letztes Jahr gekauft, und ich möchte hier Bäume und Sträucher "für die Ewigkeit" pflanzen, schließlich kann man sich ja jedes Jahr bei den einjährigen Sommerblumen austoben, um immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren ;Dallerdings merke ich schon jetzt, dass ich wohl noch einige Rosen wieder werde umsetzen müssen, weil ich mich in Farbe und Grösse vertan habe, die typischen Anfängerfehler halt - aber ansonsten wünsche ich mir grosse, alte Büsche!
(die TH's machen ja auch nur einen kleinen Teil aus, habe ansonsten viele Wildrosen und auch schon angefangen, eine Reihe von Ramblern und grossen Parkrosen zu setzen
)
LG Pinguin
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sonnenschein
- Beiträge: 5453
- Registriert: 12. Dez 2003, 23:29
Re:Rosen für's Leben
Das Geheimnis ist die ständige Erneuerung. Rosen, die Ausläufer treiben können, sind stark im Vorteil bei der Langlebigkeit! Die können über die hunderte von jahren eben auch mal einen halben Meter weiter wachsen, wo sie noch nicht die Erde leergefuttert haben."Edelrosen" sind meist auf eigenen Wurzeln sehr schlecht beieinander. Sie laufen auch kaum aus, die wirklich alten Teehybriden, die ich bisher gesehen habe, waren mit einem langsam bröselnden verholzten Wurzelhals ausgestattet, wo neue Triebe sich den Weg dran vorbei suchen mußten. Das sieht mir nicht sehr langlebig aus. (also fünfzig oder hundert Jahre rechne ich jetzt mal als langlebig
)Ausläufertreibende wurzelechte Rosen (zum Beispiel Gallicas und Centifolien, Moosrosen, Albas) sind sehr langlebig. Ich habe inzwischen ca. 150 verschiedene solcher Rosen gesammelt, die wie die meist betagten Besitzer mir versichern, alle schon von ihren Großmüttern (sic!) gepflanzt oder auch nur weitergehegt wurden.Achja, 32 dieser langlebigen Rosen kannst Du Dir zum Beispiel auf meiner HP unter Fundrosen schon mal ansehen.http://www.stauden-und-rosen.de/index.php?seite=fundliste
Es wird immer wieder Frühling
Re:Rosen für's Leben
hallo, sonnenschein, schön von Dir zu hören! :Ddas sind ja wirklich wahre Schätze, die Du da hütest - eine schöner als die andere!das ist schon wirklich was ganz Besonderes, find ich echt toll !!!
:Dich kann nur sagen: Leute, schaut Euch diesen Link von sonnenschein an! 
LG Pinguin
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Viridiflora
- Beiträge: 4713
- Registriert: 17. Nov 2005, 19:19
Re:Rosen für's Leben
Das hätte ich wohl besser n i c h t getan... :-\VORSICHT, AN ALLE ROSENSÜCHTIGEN: Diese HP weckt neue Begehrlichkeiten !!!! ( Verflixt, ich hab' zu wenig Platz...
)LG ;)Viridiflora
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löwenmäulchen
- Beiträge: 2943
- Registriert: 7. Jun 2006, 13:59
Re:Rosen für's Leben
oh, was für wunderschöne Rosen auf dieser Homepage sind! *schwärm* *seufz*
Smile! It confuses people.
Re:Rosen für's Leben
Einige Rosen habe ich jetzt seit mehr als 20 Jahren, etliche sind untergegangen aus den verschiedensten Gründen, aber generell sind für mich die Rosen als langfristige Gartenbegleiter gedacht, so daß die Rosen, die ich heute pflanze, auch mir auch noch in 20 Jahren gefallen sollen. Die Schwerpunkte des Interesses ändern sich, aber vielleicht ergibt sich so auch eine Art Historie der Rosenliebhaberei, die Rosen verknüpfen sich mit der persönlichen Lebensgeschichte. Das hat einen ganz besonderen Reiz.Dorothea
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Raphaela
Re:Rosen für's Leben
Die meisten Vermehrer die ich zu dem Thema befragt habe halten eine Rosen-Lebenszeit von 8 bis 10 Jahren bei "Edelrosen" für angemessen und ausreichend. - Ich aber nicht, darum pflanze ich sie tief genug um ihnen die Bildung eigener Wurzeln zu ermöglichen.Selbst wenn dann mal ein Haus drauffallen oder ein starker Frost oberirdisch alles zerstören sollte können sie dann von unten wieder austreiben und sind sozusagen unsterblich.Die alten Rosen die man auch heute noch in verwilderten Gärten, Hecken oder auf alten Friedhöfen findet stehen alle auf eigenen Füßen darum sind sie auch so "unkaputtbar".Bei Rosen, die auf ihre (oberirdische) Veredelung angewiesen sind, gibt es (von seltenen Ausnahmen abgesehen) meist spätestens nach 20 bis 25 Jahren eine Unverträglichkeit und/oder Abstoßungsreaktion mit/von der Wildrosen-Unterlage, bei der die veredelte (okulierte) Rose den Kürzeren zieht. Wenn man aber die Veredelung rechtzeitig vorher "tieferlegt" indem man z.B. Gartenerde aufschüttet (und mit Steinen oder einer Holzkante am Wegrutschen hindert) kann sie noch eigene Wurzeln bilden und sich retten.Die uralte Sympathie die wir bei unserem Einzug hier vorgefunden haben wächst z.B. viel verzweigter, üppiger und gesünder seit sie eigene Wurzeln hat. - Für alte Pflanzen scheint es also auch sowas wie eine Verjüngungskur zu sein.
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Loli
Re:Rosen für's Leben
Deckt sich mit meinen Erfahrungen. Vor 5 Jahren habe ich angefangen, um die älteren Teehybriden von Frau Mama Erde "aufzustapeln". Die Gute hat echt den grünen Daumen, aber nach 25 Jahren ging fast nichts mehr - nur noch Mickerlinge. Zunächst gab's heftigen Zoff, weil ja die Veredelungstelle unbedingt 10cm! über der Erde sein muss! Hämisch grinend wurstelte sie um mich herum und sagte dauernd: "Ja, so kann ich die Rosen auch umbringen. Aber ne Kanne kochendes Wasser ist doch einfacher. Nächstes Jahr habe ich nur braune Stöcke. Was werden die Nachbarn sagen, etc. pp. ..."Mittlerweile wurde sie von der Saula zur Paula. Selbst die alte Gloria Dei, Fritz Thiedemann, Kleopatra (die ältere Züchtung) und wie die Bonbontüten sonst so noch heißen, stehen wieder gut da, treiben verzweigter aus und blühen gut. Wenn ich ihr jetzt was neues aufschwatze, habe ich den umgekehrten Effekt. "Ist das auch tief genug? Wir müssen noch Bananenschalen drunter packen. Was pflanzen wir daneben (früher war alles lehrbuchmäßig kahl)?" Ich find's übrigens toll, wenn jemand noch mit Ende 70 umzulernen bereit ist
.LG Loli
Re:Rosen für's Leben
Unkaputtbar : Gloire de Dijon, Henri Martin Cardinal de Richelieu Centifollie muscosa Comte de Chamboard Cornelia....Ich kann das nicht beenden! Außer einer einzigen Rose, einer sog. Frau Graf, die ich 1984, als Strauchrose, "alte" Strauchrose gekauft habe, ist keine einzige Rose abgestorben. Trotz totalem Unwissen über Pflanztiefe und Verdelelungstelle usw....Cornelia, eine Moschata hat in dem Tiefgefrierungsjahr, keine Ahnung wann, aber mit lockeren - 20 grad - schon einige Probleme bereitet. Sie hatte drei Jahre gebraucht, um sich zu einer neuen Riesenpflanze aufzubauen, -Gloire de Dijon hat das ohne Schäden verkraftet.Schneewittchen von Kordes hat auch sehr lange gebraucht, um wieder einen ordentlichen Strauch zu bilden.Die sogenannten winterharten Rosen waren jedenfalls nicht winterhart.Vieleicht ist dieses sogenannte "Wissen" über die Winterhärte der Rosen nicht so wirklich viel wert.
Re:Rosen für's Leben
woran kann man denn erkennen, ob sich eine Rose bereits auf "eigene Füße" gestellt hat - passiert das ganz automatisch durch's Tieferpflanzen? 
LG Pinguin
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sonnenschein
- Beiträge: 5453
- Registriert: 12. Dez 2003, 23:29
Re:Rosen für's Leben
Nein! Hier bei mir haben so gut wie keine Rosen je über der Veredelung neue Wurzeln gebildet. Sagen wir von ca 200 Stück gerade mal eine, nämlich Ghislaine de Feligonde. Und eine Alba und eine Gallica haben Ausläufer gebildet.Ich hielte das für ein Gerücht, wenn nicht Rapha sich dafür verbürgen würde
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Es wird immer wieder Frühling
Re:Rosen für's Leben
Bei meinen Neuanpflanzungen im Herbst und Frühjahr habe ich die Rosen sehr tief gepflanzt- quasi als natürlichen Winterschutz und damit sich eigene Wurzeln bilden.Ich glaube allerdings, dass ich es diesmal etwas übertreiben habe. >:(Einige( 6) haben im Frühjahr überhaupt nicht ausgetrieben, bei 3 weiteren Rosen kam nur ein ganz mickriger Austrieb, der bald abgestorben ist.Ich weiß nicht, was wirklich passiert ist. Entweder zu viel Frost( war bisher aber nie ein Problem) oder es war zu nass( in unserem Lettboden staut sich da das Wasser)- dann hätte ich sie gewissermaßen im Winter ersäuft. ???Das nächste Mal pflanze ich nicht mehr so tief. Lieber packe ich ein paar Tannenzweige mehr drauf, wenns kalt wird. Übrigens habe ich im Scarmankatalog gelesen, dass er bei den Herbstanpflanzungen die Rosen überhaupt nicht einschlämmt, damit das Wasser im Boden nicht gefrieren und die Wurzeln so schädigen kann.Hat jemand von euch damit Erfahrungen?