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Rosen für's Leben (Gelesen 2635 mal)
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Raphaela
Re:Rosen für's Leben
Schöne Geschichte, Loli! :DBei sehr schweren, eventuell sogar winternassen Böden kann tiefes Pflanzen gefährlich werden. Ganz besonders für Teehybriden, Tee Rosen und Noisettes. Dann ersaufen und ersticken die Pflanzen tatsächlich. An solchen Stellen pflanz ich die Rosen mit der Veredelung auch nur 2,3 cm unter die Erde.In normal schwerem Boden ohne Staunässe und mit gutem Wasserabzug je nach Sorte etwa 5 bis 8 cm.Matthias hat seine Rosen in Sandboden allerdings schon 20 cm (oder teilweise tiefer) gepflanzt und damit gute Erfahrungen gemacht.Eingeschlämmt hab ich immer, bei Frühjahrs- und Herbstpflanzungen und auch kurz vor (bzw. bei) Frösten. Hab damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, allerdings auch auf relativ lockeres Substrat geachtet.In Sonnenscheins Lehmboden haben die Rosen wahrscheinlich wirklich Probleme mit dem Bilden eigener Wurzeln. Hier lockere ich den Boden aber bei jeder Pflanzung mit altem Kompost/Blumenerde o.ä. auf und stelle bei Umpflanzungen (die gibt´s hier ja häufiger
) fest, daß sie fast alle schon nach ca. 2 Jahren erste eigene Wurzeln gebildet haben. Oft genug hab ich dann sogar plötzlich zwei (wurzelechte) Rosen wo vorher eine (veredelte) eingepflanzt war :)Manche bilden dann allerdings auch Ausläufer: Mayor of Casterbridge z.B. jedes Jahr ein Monstertrumm. Das diesjährige ist schon vergeben, für das nächstjährige werden aber schon Bewerbungen angenommen
- Wurzelecht wächst das Biest allerdings nochextremer....
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SWeber
Re:Rosen für's Leben
Ja, wirklich köstlich! ;DWerde das mit dem Aufstapeln auch mal probieren, nachdem unsere steinalte unbekannte Kletterrose heuer trotz eifrigen Päppelns durch wirklich nichts zum Wachsen zu bringen war. Ansonsten habe ich noch keine Rose an Altersschwäche verloren, und das bezieht sich vor allem auf die Teehybriden, die (natürlich) als einzige schon im Garten waren, als ihn meine Eltern vor 35 Jahren gekauft haben. Wenn sie kümmern, heißt das normalerweise, dass ich den "Beton"lehmboden mal wieder etwas aufsprengen sollteSchöne Geschichte, Loli!
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Loli
Re:Rosen für's Leben
Ich pflanze mittlerweile Neuzugänge oder Umpflanzungen fast ausschließlich in nach unten offenen Planztrögen. Bei solchen, die Ausläufer bilden könnten (sollten), nehm ich die Pflanztröge mit den Seitenschlitzen und packe erst mal dicke Folie drum herum. Sobald sich die Rose etabliert hat, zieh ich die Folie dann raus. Wässern und Betutteln ist so einfacher geworden und für Umpflanzaktionen ist der richtige Radius schon mal vorgegeben.LG Loli
Re:Rosen für's Leben
Pflanztröge mit Seitenschlitzen? Gibt´s sowas?
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Raphaela
Re:Rosen für's Leben
Ja: Pflanzkörbe aus dem Gartenmarkt z.B. oder solche für Wasserpflanzen.
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Loli
Re:Rosen für's Leben
Ja, genau die für Wasserpflanzen. Habe heute die "Restbestände" im Baumarkt mitgehen lassen. Für 10 Euronen kriegt frau hier schon 5 Stück. Den Boden schneide ich (mit dem Brotmesser
) immer komplett heraus. LG Loli
Re:Rosen für's Leben
Da seh ich jetzt deutlich:ICH - plumper LaieRaphi und Loli- Experte
:)Ich hoffe,, jedes Jahr wieder, dass alles irgendwie von allein wird---- sozusagengöttliche Fügung------------Gut- das ist bequem, aber vielleicht, wie die Menschen eigentllich schon seit der Steinzeit wissen sollten, nicht so unbedingt erfolgreich.
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Raphaela
Re:Rosen für's Leben
Kann man nicht unbedingt sagen: Manchmal kreiert die Natur hier auch viiiiel hübschere Arrangements als mir je eingefallen wären:Letztens z.B. ein perfektes Bouquet aus Borretsch, Mutterkraut und zwei verschieden blauen Astern
- Leider befand sich das Ganze aber in und über einer zarten Rose, mußte also übergeordneten Interessen weichen 
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Loli
Re:Rosen für's Leben
Nö, die Expertin lass ich so nicht gelten. Läuft alles nur unter "damit überhaupt was geht". Hier herrscht Dauerkampf um Licht und gegen Wurzeldruck. Eine ausgewachsene Roßkastanie (zur Zeit herrscht gerade Helmpflicht wegen der niederprasselnden Kastanien
), eine große Esche, ein Grenzahorn und ein Riesenbiest von Lärche süppen und fressen sonst alles weg, während sie selbst ihre Kronen im Sonnenlicht wiegen. In den oberen Gefilden turnen Mann und Sohn auf Leitern rum und sägen, was die Kette hergibt. Unten macht mich die Not erfinderisch, was einzulassende Pflanzgefäße aller Art angeht, wenn ich nicht gerade entaste, am Sägebock tätig bin oder Holz aufstaple. Tja, aber es geht voran, nur der Kaminholzlagerplatz wird immer kleiner
. Aber was tut frau nicht alles, damit der Wald zum Garten wird und noch einige Schönheiten mehr Platz finden
.LG Loli
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Raphaela
Re:Rosen für's Leben
Sowas in der Art steht mir demnächst auch bevor: Linde, Kastanie, Lärche und Tanne müssen aufgeastet werden
Hab nur leider keine helfenden Männer, keine Kettensäge (besser iss!!!
) und auch keinen Holzlagerplatz. Schaumermal wie das so wird 