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Rosen - einmal etwas anders (Gelesen 4117 mal)
Rosen - einmal etwas anders
Im BoGa Trautmannsdorff ist verständlicherweise den Rosen ein großes Areal gewidmet. Einige Aspekte haben mir sehr gefallen.So z.B. die Art der "Rosenbögen". Rosen an silbergrau gewordenen, weil naturbelassenen Holzstangen hochzuziehen, ist deutlich schöner als jede Form von Eisengestängen. Meine Eisenkonstruktion fliegt jedenfalls in der kommenden Saison raus und wird durch Buchenstangen ersetzt.
Re:Rosen - einmal etwas anders
Rosa mutabilis, wenn ich mich nicht irre.Ich weiß nicht, ob sie bei uns winterhart ist. Als großer Strauch verliert sie ihr Bonbon-haftes Erscheinungsbild und wirkt sehr edel.
Re:Rosen - einmal etwas anders
Diese Rose beeindruckte durch ihren überreichen Fruchtbehang.
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Irisfool
Re:Rosen - einmal etwas anders
Kletterrosen an einem Holzgerüst, bestimmt sehr schön, leider "rottet"das bei unseren feuchten Klimaverhältnissen schneller weg, als du gucken kannst. Da hilft weder druckimpregniertes, noch gebeiztes , noch Hartholz. Das Einzige Holz, was hier standhält ist Bankirai. Alles schon ausprobiert..... 
Re:Rosen - einmal etwas anders
Sollte Venedig weniger feucht sein als NL? Auch dort habe ich in einigen Gärten ähnliche Holzkonstruktionen gesehen. Buche und insbesondere Lärche sind außerordentlich widerstandsfähige Hölzer, wenn vermieden wird, dass sie im Boden stehen. Ich würde sie deshalb in Metallhülsen stecken. Bei mir steht auf diese Weise bereits seit 6 Jahren eine Konstruktion aus "weichen" Fichtenstangen (für Clematis), ohne die geringsten Ermüdungserscheinungen.
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Irisfool
Re:Rosen - einmal etwas anders
Sie standen in extra dafür geschmiedeten Metallhülsen und hielten 5 Jahre!!! Unsere "Laube" aus Bankirai hat inzwischen 35 Jahre überlebt und das Holz dafür , war erst eine Pergola.
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sonnenschein
- Beiträge: 5453
- Registriert: 12. Dez 2003, 23:29
Re:Rosen - einmal etwas anders
Metallhülsen dürfen unten nicht zu sein : konstruktiver Holzschutz
- das weißt Du sicher, aber ich wollts ja nur mal gesagt haben
.Gesägte Buche oder Fichte etc. hält sehr viel weniger lang als die hier abgebildeten "Stangen" aus dem Wald. Das ist das Totholz, das früher die Mütterchen gesammelt haben um ihren kleinen Ofen ab und an warm zu machen.Also ab in den Wald und Totholz abschleppen! Würde Dir als Rentner doch sowieso gut stehen, fars! 
Es wird immer wieder Frühling
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brennnessel
Re:Rosen - einmal etwas anders
Oh, da müsste man ja dringend auch im Herbst in die Trautmannsdorff-Gärten, wie ich hier sehe, fars
!!!!Wie die Mutabilis jetzt auch noch in voller Blüte steht, ist ja ein Traum! Sie ist mir auch bei unserem Besuch dort Ende Mai 2005 besonders aufgefallen! Es waren ein paar schöne Büsche davon da und seither ich bin auch überzeugt, dass mir so eine noch einmal irgendwie zufliegen sollte, selbst, wenn ich sie im Kübel halten muss !
Wegen der Holzsteher: wir hatten angekohlte Lärchensteher für unseren ersten Gartenzaun an die 20 Jahre lang. Die übrigen Zaunteile waren längst kaputt, als die Steher noch immer intakt waren. Dort unten ist sicher eine viel trockenere Luft und steiniger trockener Boden.LG Lisl
Re:Rosen - einmal etwas anders
Nicht so ganz, liebe Sonnenschein.Es kommt lediglich darauf an, wie gut das Holz abgelagert ist. Auch gesägte Buche/Fichte/Lärche haben bei guter Trocknungsmöglichkeit (die Metallhülsen für Holzkonstruktionen sind m.W. alle unten offen, sonst wäre ihr Effekt ja widersinnig) und nach ausreichender Ablagerung eine sehr lange Lebensdauer.Traf vor wenigen Tagen in den Bergen einige Holzarbeiter, die in der freien Natur Fichtenbretter aufstapelten (immer Leisten zwischen den Lagen) mit eben dieser Absicht, die Haltbarkeit der Bretter durch Lagerung zu erhöhen.Wie auch immer: Eisen hält länger. Zweifelsohne. Aber was spricht dagegen, die Holzkonstruktion alle 6-10 Jahre zu erneuern? Es gibt Arbeitsintensiveres im Garten.
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brennnessel
Re:Rosen - einmal etwas anders
ja, fars, aber eingewachsene rosen sind nicht so leicht und ganz schmerzlos zu bändigen
!
Re:Rosen - einmal etwas anders
Wem sagst du das, Lisl.Darin liegt zum wesentlichen Teile meine Aversion gegen dies Gesträuch
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sonnenschein
- Beiträge: 5453
- Registriert: 12. Dez 2003, 23:29
Re:Rosen - einmal etwas anders
Nun, hier ist sicher nicht der Ort, hier lange Diskussionen über konstruktiven Holzschutz zu führen; ich möchte nur ganz kurz sagen, daß dabei das Wasser die Hauptrolle spielt. Und je weniger Wasser in ein Holz eintreten kann, desto länger kann es halten, weil zersetzende Pilze nicht siedeln können.Nun ist gesägtes Holz in den Fasern angeschnitten und saugt richtiggehend Wasser auf. Das macht das patinierte Holz mit den Kurven, auf denen kaum Wasser stehen kann, nicht. Eignet sich auch gut zum Hausversuch! Habe ich auch mal bei einem Seminar gemacht, ist beeindruckend!Die finnischen Saunen zum Beispiel werden gebaut aus Stämmen, die schon zig Jahre im Wald tot gestanden haben.Usw.Das einzig sichere ist: einen Bogen so herstellen, den anderen anders. Und dann in zehn Jahren entscheiden
.Falls Du nur Rose für einen Bogen hast, würde ich glatt eine für den Versuch spenden
.
Es wird immer wieder Frühling
Re:Rosen - einmal etwas anders
Du hast vermutlich Recht. Deswegen halten ja auch die hölzernen Dachschindeln und Fassadenschindeln nur wenige JahreNun ist gesägtes Holz in den Fasern angeschnitten und saugt richtiggehend Wasser auf.
Re:Rosen - einmal etwas anders
na, dann lieg ich ja gar nicht schlecht ....das ehmalige Fussballtor meiner Kinder steht bestimmt seit 10 Jahren. Ist aus alten Rundstämme gezimmert, die seit Jahren schon im Stadel lagen.Nichts ist morsch.Links wächst " Othello " und rechts wird " Stella Grey " hochgezogen, beide diesen Sommer gepflanzt 
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Gruss