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können Rambler Koniferen schaden? (Gelesen 1670 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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Pinguin
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können Rambler Koniferen schaden?

Pinguin »

Hallo, :Dich würde meiner ca. 20 m hohen Tanne den Sommer über gerne ein luftiges "Kleid" aus weißen Ramblern (wahrscheinlich Polstjärnan und Lykkefund) verpassen, was ich mir sehr schön vorstelle. Allerdings möchte ich nicht, dass die Tanne dabei Schaden erleidet, da ich ihren malerischen Wuchs, insbesondere im Winter, sehr liebe. Ihre sanft geschwungenen Triebe hängen dicht benadelt bis auf den Boden. Nun meine Frage: können Koniferen durch den Bewuchs mit Ramblern Schaden erleiden? i. S. v. braunen Nadeln und kahlen Ästen, weil die Rambler zuviel Licht wegnehmen? ??? oder vertragen sich die beiden?
LG Pinguin
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Raphaela

Re:können Rambler Koniferen schaden?

Raphaela » Antwort #1 am:

Wenn die Rambler zu schwer und der Baum zu schwach ist können sie ihn umkippen.
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Pinguin
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Re:können Rambler Koniferen schaden?

Pinguin » Antwort #2 am:

Hallo Raphaela, :Dda müssten sich die Rambler aber schon stark ins Zeug legen, die Tanne ist sehr gross und kräftig und nimmt sicher 25 qm Garten in Beschlag ;D, ein richtiger Solitärbaum also, deshalb wär's mir ja auch so wichtig, dass er nichts an Schönheit einbüßt.
LG Pinguin
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blumenmaid
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Re:können Rambler Koniferen schaden?

blumenmaid » Antwort #3 am:

Ich habe im Netz irgendwo mal ein Foto gesehen, auf dem Allister Stella Gray in eine große Tanne(?) wuchs. Das sah wirklich sehr schön aus. Vielleicht sollte man nicht unbedingt ein potentielles Monster in die Tanne wachsen lassen ;D. Man braucht ja nicht unbedingt Blüten in 20m Höhe.LGblumenmaid
Raphaela

Re:können Rambler Koniferen schaden?

Raphaela » Antwort #4 am:

Doch unbedingt: Wegen der Fernwirkung :-X ;)
Querkopf
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Re:können Rambler Koniferen schaden?

Querkopf » Antwort #5 am:

Hallo, Pinguin,wirklich Tanne (Abies)? Dann müsstest du dich kaum sorgen, dass Rambler sie evtl. kippen könnten: Tannen sind Tiefwurzler, also ziemlich sturm- und kletterrosenfest ;). Sollte es freilich eine Fichte (Picea) sein, kann's nicht schaden, wenn du dir deren Wuchs-Umstände genau anguckst: geschützt oder windexponiert, in Haupt- oder Nebenwindrichtung, auf schwerem, feuchtem Boden (da produzieren Fichten oft nur flache Wurzelteller) oder auf leichterem, luftigem Boden (da gehen die Wurzeln meist tiefer). Und bei beiden Baumarten wäre zu bedenken, wie stark es bei euch normalerweise schneit: Rosen am Baum vergrößern die Oberfläche, auf der Schnee liegen bleiben kann, multiplizieren so mögliche Schneelasten für die Baumäste. Doch so oder so habe ich Schwierigkeiten mit der Vorstellung, dass Rambler an & für sich einem so großen Baum ernsthaft was antun könnten (20 Meter Höhe packen ja nicht mal die Monster!). Klar, Stürme schaffen es, Koniferen dieses Formats und auch größere flach zu legen - ich habe nach diversen Orkanen (Fichten-)Windwurfflächen im Kaufunger Wald und in SW-Deutschland gesehen, bei deren Anblick ich bloß noch geschluckt habe ::). Im Vergleich zu den Kräften, die ein Orkan freisetzt, sind Rosen-Gewichte freilich Peanuts.Aber zweierlei würde ich an deiner Stelle vorm Rosenpflanzen gut überlegen. Erstens haben Koniferen größere Buddeleien im direkten Wurzelraum (=in Stammnähe) nicht sonderlich gerne, und die Wege von Koniferenwurzeln sind unerforschlich ;D. Also sinnvoll, vorher vorsichtig mit der Grabegabel zu stochern, um einen halbwegs baumwurzelfreien Kletterer-Pflanzplatz zu finden. Evtl. braucht der respektvollen Abstand zum Stamm. Damit ist "zweitens" im Spiel: Rosen finden ihren Kletterhilfebaum nicht allein. Und sie kommen nicht von selbst in die Höhe. Man muss sie zunächst leiten und später aufbinden, wenigstens auf den ersten 5, 6 Höhenmetern, besser noch weiter. Du musst also à la longue eine Leiter sehr hoch ins Geäst praktizieren können. Stelle ich mir bei einer großen, breiten Solitär-Tanne (-Fichte?), die rundum und bis zum Boden beastet ist, verflixt schwierig vor. Das 'Kiftsgate'-Monster, das ich im eigenen Garten an eine Kiefer gesetzt habe, kann ich nur deshalb halbwegs lenken, weil die Kiefer durch zeitweiligen Schattendruck untenrum schief beastet gewachsen ist; so lässt sich von zwei Himmelsrichtungen aus eine Steigtanne am Stamm anlehnen. Ohne diese Baum-Asymmetrie könnte ich den Rosenwuchs oberhalb von 3, 4 Metern Baumhöhe nicht beeinflussen, und dann gäbe es ab dieser Höhe wohl bloß nach unten hängende Rosentriebe, nicht lustig 8). Die Fichten nebenan haben aus diesem Grund nur niedrigere rosige Kletterer im Geäst bzw. Kletterer, die meine Hilfe nicht brauchen (Geißblatt)...Mein Tipp wäre deshalb: zuallererst Pflanzplätze erkunden & festlegen. Dann spätere Leiter-Positionen planen und gucken, ob die eigene Leiter hoch genug reicht. Schließlich die eigene Schwindelfreiheit und Fitness für die nächsten zehn Jahre kalkulieren. Und wenn sich dabei irgendwo Abgründe auftun, lieber die Finger von der Ramblerei lassen und statt dessen die Konifere mit einer großen Clematis oder Lonicera beblühen ;)... Das ist jetzt natürlich keine Sache des Baumschutzes mehr, sondern eine des Selbstschutzes ::).Schöne GrüßeQuerkopf
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137

"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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Pinguin
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Re:können Rambler Koniferen schaden?

Pinguin » Antwort #6 am:

*schluck*danke für die ausführliche Antwort! :D, ich denke schon, dass es sich bei unserem Baum eher um eine Tanne handelt, die genaue Sorte weiß ich allerdings leider nicht (wäre vielleicht mal 'nen eigener Thread für's Arboretum), sie wächst sehr ausladend, mit schön geschwungenen, langen Zweigen, die unten bis auf den Boden hängen, dadurch bedeckt sie eine sehr große Fläche. Ich wollte die Rambler an den äußeren Zweigenden hinaufleiten (am Stamm wär's ja stockfinster und man könnte die Rosen auch gar nicht sehen ;D), allerdings hatte ich gehofft, dass sie nur auf den ersten 2 bis 3 Metern, wo man ja noch recht gut mit 'ner Leiter ankommt, Hilfestellung benötigt und dann von alleine weiterklettert, indem sie sich zum Beispiel mit ihren Dornen in den Nadeln der Tanne verhakt (denkbar? ???) ???der Boden rund um die Tanne ist übrigens fast ganz frei von Wurzeln, ist ja auch schon ein paar Meter vom Stamm weg, und sie wurzelt wohl eher tief (sandiger Boden), das ist also kein Problem. :Dmuß man Rambler wirklich in 6 m Höhe noch leiten?
LG Pinguin
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Raphaela

Re:können Rambler Koniferen schaden?

Raphaela » Antwort #7 am:

Mein PHM wächst auch an (bzw. ein paar Meter neben) einer (vermutlichen) Tanne. Jedes Jahr rakelt er sich mit den neuen Trieben in sie rein und ich hoffe immer, er schafft es mit dem Verhaken und wächst dann mehr nach oben als nach vorne (über mein eines Ritterspornbeet :(). Und in jedem Winter schaffen es die /%&"=&"!! hiesigen Stürme leider wieder, die Triebe runterzufetzen. ann hängen sie wieder wild in der Gegen rum und beschatten das Beet: Folge: Ich muß wieder zur Teleskopschere greifen.Wichtig wäre bei der Planung deshalb auch, sich ( ebene!) Standorte zu suchen, auf denen man eine lange Leiter aufstellen kann um Triebe anzubinden. Daran hab ich leier nicht gedacht (das Ritterspornbeet ist eine Art angeschütteter Hügel und als Leiterstandpunkt zu unsicher ::)) und das war ein echter Fehler....
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