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Wühlmausattacke - noch was zu retten? (Gelesen 18535 mal)
Moderator: cydorian
- Bauerngarten93
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Im selben Jahr wenig. Ab konnte ich die retten. Jetzt geht es uns Jahr danach
Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Wenn dir die Bäume etwas bedeuten, versuch eine Rettung. Mit wird trotz verzinktem Wühlmausdraht nach 3-4 Jahren immer wieder einiges abgefressen, denn dann hat der Draht sich aufgelöst in meinem Lehmboden :(.
Die Rettung hat bis jetzt meist geklappt, wirft den Baum aber schon arg zurück. Ich weiß langsam auch nicht mehr weiter, habe schon alles mögliche versucht. Ein letzter Versuch werden jetzt noch vergrämungspflanzen um den Baum herum zu Pflanzen und diverse "Opfersträucher" zwischen die Obstbäume um die Tiere etwas abzulenken.
Die Rettung hat bis jetzt meist geklappt, wirft den Baum aber schon arg zurück. Ich weiß langsam auch nicht mehr weiter, habe schon alles mögliche versucht. Ein letzter Versuch werden jetzt noch vergrämungspflanzen um den Baum herum zu Pflanzen und diverse "Opfersträucher" zwischen die Obstbäume um die Tiere etwas abzulenken.
Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Ich schwöre auf Topcat-Fallen, habe davon drei Stück. Wenn ich einen Mäusegang entdecke, kommen alle drei Fallen um Einsatz.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Ich würde auch Gitterschutz wie lord es beschreibt ins Pflanzloch geben.
Wühlmäuse lieben es geradezu wenn in der sonst kompakten Erde auf einmal eine weiche Stellen wie bei Neugepflanzten der Fall, entstehen. Das Gitter verrostet nach 5 bis6 Jahren, dann hat sich der Baum gut eingewurzelt und die Erde um die Wurzeln ist fest wie die Umgebung. Top Cat Falle ist natürlich super, parallel dazu würde ich mir solche anschaffen, sind sauteuer, lohnt aber.
Wühlmäuse lieben es geradezu wenn in der sonst kompakten Erde auf einmal eine weiche Stellen wie bei Neugepflanzten der Fall, entstehen. Das Gitter verrostet nach 5 bis6 Jahren, dann hat sich der Baum gut eingewurzelt und die Erde um die Wurzeln ist fest wie die Umgebung. Top Cat Falle ist natürlich super, parallel dazu würde ich mir solche anschaffen, sind sauteuer, lohnt aber.
- Nova Liz †
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Genau,so würde ich es auch machen.Ich bin ja Topcat Neuling,aber schon absolut überzeugt.Vor allem haben die Fallen ziemlich viel Wumms und erledigen die Biester schnell und präzise.Staudo hat geschrieben: ↑8. Mär 2021, 18:06
Ich schwöre auf Topcat-Fallen, habe davon drei Stück. Wenn ich einen Mäusegang entdecke, kommen alle drei Fallen um Einsatz.
@foxy
Was ist das denn für ein Wühlmausdraht,der nach 5-6 Jahren verrottet?
Ich hatte hier anfangs Körbe aus Kükendraht für meine Rosen.Das war für die nach min.12 und max.22 Jahren tötlich,denn der Draht war nicht verrottet, und die Wurzeln konnten sich irgendwann nicht mehr weiterentwickeln.
- lord waldemoor
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
keinen verzinkten draht nehmen
ich erwische mit der top cat nur maulwürfe und einmal eine ente
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Staudo hat geschrieben: ↑8. Mär 2021, 18:06
Ich schwöre auf Topcat-Fallen, habe davon drei Stück. Wenn ich einen Mäusegang entdecke, kommen alle drei Fallen um Einsatz.
Manchmal hilft es auch schon, die Topcat einfach nur aufzustellen ;). Eine Wühlmaus hatte sich letztes Jahr meine ganzen vorgekeimten Kartoffeln geholt und gebunkert. Ich hatte wegen der Empfehlung hier zwei Topcats gekauft und aufgestellt, hatte damit zwar nichts gefangen, aber auch irgendwie danach keine Probleme/Wühlmäuse mehr.
Ich hatte damit aber am Kompost eine Ratte gefangen, indem ich die Falle mit Öffnung oberirdisch (Kinder-, Hunde- und Katzensicher umbaut!) direkt vor die durchgenagte Öffnung gestellt habe. Seitdem hatte ich keine Gänge mehr im Kompost. Wundert mich selbst, weil ich davon ausgehe, das wo eine ist, sicher noch mehr sind. Ist bestimmt nur eine Frage der Zeit, Die Fallen liegen jedenfalls griffbereit. Ist ne Anschaffung fürs Leben, auch noch enkeltauglich.
Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Vor 3 Jahren haben mir diese Biester die Wurzeln von 3 jungen Apfelbaeumen stark angefressen, 2 Baeume ueberlebten es nicht, den Gravensteiner konnte ich retten. Erst dieses Jahr denke ich, dass er ueberleben wird. Ich bin jetzt viel vorsichtiger geworden, gehe regelmaessig of Loecherjagd - und sobald ich ein Loch finde, kommt Topcat in den Gang! Manchmal mit Erfolg und manchmal scheint der Gang nicht mehr benuetzt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit Topcat verhaeltnismaessig leicht und schnell die Wuehlmaeuse faengt und wenn sie nicht innerhalb 2 Tage gefangen werden bedeutet das meistens dass der Gang nicht mehr bewohnt ist, dann die ganze Umgebung untersuchen....ich tu das mit einem Metalstab und das klappt gut. Und wenn man nichts findet, nur nicht denken, dass sie fuer immer verschwunden sind....
Ein Garten ohne Baum ist wie ein Haus ohne Dach.
- dmks
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
lord hat geschrieben: ↑8. Mär 2021, 19:44
ich erwische mit der top cat nur maulwürfe und einmal eine ente
??? Hast Du damit auf die Ente eingehauen? ;D
Ich bleib weiter bei der W2, Aufsitzgelegenheiten für Raubvögel schaffen bei den kleineren Mausarten (die an die Oberfläche kommen) zusätzlich Entspannung.
Aber egal was man macht - aussterben werden sie nie. ;)
Draht ist ein guter Schutz für die Anwachsphase! (die genannten max. 5 Jahre; manchmal ist nach 3 schon Schluß mit mausedicht) Danach ist der Baum schutzlos. Hab auch schon 20jährige und älter im Frühling einfach umkippen sehen!
Heute war gut!
Morgen - sehen wir dann.
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Hallo Nova Liz, es ist ein Gitter mit kleiner Maschenweite aus Eisen das nicht verrottet sondern verrostet und nach eben 5bis 6 Jahren ist der Draht des Gitters so wei korrodiert dass die dicker werdenden Wurzeln nicht abgeschnürt werden.
Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Hab in den letzten Wochen auf unserem Areal alle paar Tage ein Hermelin gesichtet das unheimlich flink herumgesaust ist, in ein Loch hinein und nach einigen Metern wieder heraus. Einmal war sie mit einer Feldmaus unterwegs. Besser als top Cat, die kommt jetzt eine Zeit lang nicht mehr zum Einsatz.
- Nova Liz †
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Ok,verstehe.Wahrscheinlich ist dann Kükendraht verzinkt und von vornherein ungeeignet gewesen.
- lord waldemoor
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
es gibt verzinkten und unverzinkten kückendraht
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- Thomas1984
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Vor einigen Jahren hatte ich in einem Garten massive Wühlmausprobleme und dadurch auch einige Bäume verloren. Vergrämen hat nie länger funktioniert. Der Garten liegt am Ortsrand und rundherum ist Ackerland und in eine Richtung Hausgärten. Jahrelang war das ein Paradies für Mäuse. Vor etwa 4-5 Jahren habe ich eine ca 50m lange Totholzhecke und ein paar Steinhaufen angelegt, kurz danach wurden die Probleme mit Wühlmäusen immer weniger. Hier und da sehe ich nochmal ein Mäuseloch, aber Schäden an Bäumen habe ich seitdem nicht mehr. Es scheinen sich irgendwelche Räuber wie zb Mäusewiesel angesiedelt zu haben. Keiner der Bäume in diesem Garten ist geschützt und die einzigsten Schäden die ich noch habe gehen von Rehen aus.
Ich hoffe das bleibt auch in Zukunft so.
Auf meiner neu angelegten Streuobstwiese schütze ich den Wurzelbereich durch Pflanzung in Rollkies. Dadurch ist zumindest der zentrale Wurzelballen geschützt. Der Vorteil dieser Methode ist das keine Wurzeln abgedrückt werden können und der Schutz dauerhaft sein sollte. Sinnvoll ist das natürlich eher bei starkwachsenden Unterlagen.
Ich hoffe das bleibt auch in Zukunft so.
Auf meiner neu angelegten Streuobstwiese schütze ich den Wurzelbereich durch Pflanzung in Rollkies. Dadurch ist zumindest der zentrale Wurzelballen geschützt. Der Vorteil dieser Methode ist das keine Wurzeln abgedrückt werden können und der Schutz dauerhaft sein sollte. Sinnvoll ist das natürlich eher bei starkwachsenden Unterlagen.
- wallu
- Beiträge: 5760
- Registriert: 7. Dez 2007, 16:58
- Höhe über NHN: 200 m
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Re: Wühlmausattacke - noch was zu retten?
Miikkee hat geschrieben: ↑7. Mär 2021, 19:52
...
Bei meinen zwei Edelkastanien hab ich noch nicht nachgesehen, sind diese auch anfällig?
Ja. Ich hatte vor einigen Jahren zwei gepflanzt - im nächsten Frühjahr waren sie komplett abgefressen. Jetzt steht eine im Drahtgitter.
Viele Grüße aus der Rureifel