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Himbeeren erkrankt (Gelesen 899 mal)

Obstgehölze, Beerensträucher und Wein (Veredlungen, Unterlagen, Schnitte und Selektionen) sowie Staudenobst (Erdbeeren)

Moderator: cydorian

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PGGP23
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Himbeeren erkrankt

PGGP23 »

Ich habe am Anfang des Jahres zwei Sugana Himbeerpflanzen eingetopft. Beide Pflanzen werden im Topf großgezogen und haben bisher sehr gut getrieben. Seit ca. 2 Wochen ist mir jedoch aufgefallen, dass zwischen den beiden Pflanzen eine unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeit eingesetzt hat. Die Pflanze die ca. 7 Tage früher anfing zu treiben hat jetzt einen Wachstumsstopp. Außerdem scheint auch die Farbe der Blätter von einander abzuweichen. Kann es sein, dass die Pflanze einen Krankheitsbefall hat? Wenn ja was und wie behandele ich dies am besten? Bilder habe ich im Anhang hinzugefügt.

Mir ist aufgefallen, dass die vermutlich kranke Pflanze, was die Blattfarbe angeht, einen leicht rötlichen, bronze-ähnlichen Farbstich hat. Außerdem ist der Blattrand "ausgetrocknet" bzw. hat sich auch farblich verändert.

Ich bitte im Hilfe!

Viele Grüße
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Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.

Re: Himbeeren erkrankt

Starking007 » Antwort #1 am:

Im Topf ist fast immer ein Provisorium,

da sterben viele Pflanzen,
manche Überleben,
und wenige fühlen sich wohl.

Nie zu nass, nie zu trocken?
Nie zu warm (schwarzer Topf) und nie zu kalt?
Genügend Wurzelraum mit luftiger Erde?

Ich hab ein paar Jahrzehnte Erfahrung, auch als Profi.

PS: Am Bild erkenne ich keinen kränklichen Zustand!
ICH würde so etwas nicht im Topf kultivieren.

Manchmal gibt es keine andere Möglichkeit,
und bei manchen klappt es sicher.
Gruß Arthur
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thuja thujon
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Re: Himbeeren erkrankt

thuja thujon » Antwort #2 am:

Klingt nach Virus oder Phytoplasmen.

Wie wird das Gewächshaus geheizt? Zusatzbelichtung?
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
PGGP23
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Re: Himbeeren erkrankt

PGGP23 » Antwort #3 am:

Vielen Dank für die Antworten.

Das ganze steht im Topf auf dem Balkon in der 6ten Etage eines Wohnhauses. Bisher bin ich so verfahren, dass ich bei Frost die Pflanzen im Treppenhaus zwischengelagert habe, bis die Temperaturen nachts wieder auf größer 1 gestiegen sind. Da die Erde mit Rindenmulch belegt ist, hat sie immer eine feuchte Oberfläche, sofern ich mit dem Finger die Erde abtaste. Im Untertopf ist auch noch angesammeltes Regenwasser. Von Staunässe gehe ich nicht wirklich aus, da die Pflanzen noch recht jung sind und die Wurzeln sich vermutlich noch nicht so stark ausbreiten konnten.

Auf dem Bild sieht man beide Pflanzen und mittlerweile auch den eindeutigen Wachstumsunterschied. Beide Pflanzen wurden exakt gleich behandelt und haben vielleicht max. einen Unterschied von direkter Sonneneinstrahlung (durch Schattenwanderung usw.) von ca. 15 Minuten. Ich glaube nicht dass es daran liegt.
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partisanengärtner
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Re: Himbeeren erkrankt

partisanengärtner » Antwort #4 am:

Womöglich frühzeitig ausgetrieben und dann beim rausstellen einen leichten Sonnenbrand.
Passiert leicht wenn man die Pflanzen bei Kälte reinstellt. Die Triebe sind dann nicht ausreichend an die Sonne angepasst.
Das würde zu dem Unterschied des Austriebzeitpunkts passen und die Verfärbungen wären dann typisch.
War ja auch das passende Wetter, von kalt zu sehr warm und sonnig und das auch noch im schnellen Wechsel.

Das verwächst sich aber schnell, nur machen die Pflanzen dann erst mal einen Wachstums-stopp.
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel
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